Dienstag, 16.01.2018

Ja, es gibt mich noch! :)

Gerade stecke ich in der zweiten Nacht in Folge in einer ausgeprägten Schlaflosigkeit fest. An mangelnder Müdigkeit fehlt es nicht - gefühlt fallen mir jeden Moment die Augen zu. Aber sobald ich versuche zu schlafen, funktioniert es einfach nicht.

Durch einen Kommentar bin ich wieder auf diese Seite gekommen. Fast zwei Jahre habe ich mich nicht mehr gemeldet und trotzdem habe ich pro Monat noch ziemlich viele Aufrufe! Danke dafür! :)

 

Mir fehlt das Schreiben. Deswegen dachte ich, ich könnte mal wieder aus meinem Leben berichten - auch wenn ich nicht mehr im Ausland bin.

Neuseeland prägt mich immer noch jeden Tag. Ohne Neuseeland wäre ich jetzt nicht dort, wo ich bin. Ich studiere Biologie in Gießen im dritten Semester. Und der einzige Grund warum ich hier gelandet bin ist Tabea. Nach unserer gemeinsamen Reise hatten wir unglaublich viel Kontakt und hatten uns auch ab und zu gesehen. Aber trtotzdem haben wir uns unglaublich vermisst. Als sie nicht wusste was sie studieren soll, habe ich ihr gesagt: "Wenn du weißt wo du hingehst sag mir Bescheid. Dann ziehe ich auch mit dahin!" Gesagt getan. SObald klar war, dass Tabea hier ihr Germansitik STudium angehen wird, habe ich mich auch hier beworben. Kaum war ich angenommen wurde eine gemeinsame Wohnung gsucht und im September 2017 zog ich dann in meine erste eigene Wohnung. Wir gründeten eine Dreier-WG - gemeinsam mit einer Freundin von Tabea: Nevi. Wir haten eine schöne Wohnung. Sehr zentral gelegen und Erstbezug! Leider hatte sie nervige Fließen überall und grelles LED-Licht. Aber das war uns im ersten Moment egal. AUch das Durchgangszimmer haben wir hingenommen - ich habe mich dort gemütlich eingerichtet und mit einem Vorhang abgetrennt, war sogar die Privatsphäre gesichert.

Vor dem ersten Unitag war ich unglaublich aufgeregt, was eigentlich dumm ist, da ich ja schon immer schnell und leicht mit Leuten klar kam. Aber naja, ihr wisst ja wie das ist :) Von meiner Mentorengruppe war ich anfangs unglaublich enttäuscht. Niemand hat gesprochen.. Aber nach dem ersten Tag war das Eis dann doch gebrochen. WIr hatten eine richtig lustige EInührungswoche und entwickelten sich zu einem coolen Freundeskreis, der die ersten Module als geschlossene Einheit angingen. Mittlerweile habe ich allerdings eine andere Freundesgruppe - durch neue Bekanntschaften und durch Abbruch einiger Leute. Besonders geprägt ist meine Freundschaft zu Anna, die ich gleich am Anfang des STudiums im Chemie Praktikum kennenlernen drufte und zu Jon - mein bester Freund. Wir sind uns im Januar nach STudienbeginn begegnet und zwischen uns hat es direkt gepasst, nachdem wir rausbekommen haben, dass wir beide in Neuseeland waren. Noch am selben Abend wusstenw ir dei kompletten Lebensgeschichten des anderen und sind seitdem unzertrennlch. So hat sich ein komplett neuer Freundeskreis entwickelt, den ich niemals wieder missen möchte. WIr sind eine relativ große Gruppe: 12 Leute. Der harte Kern unternimmt unglaublich viel Zeit zusammen und ich habe mit ihnen schon unglaublich schöne Momente erleben dürfen! Ich liebe euch Leute! :)

Im Februar 2017 ist dann noch etwas WUndervolles passiert - ich habe meinen jetzigen Freund kennengelernt. Beziehungsweise wurden wir von meiner FUnkengarde verkuppelt, aber das ist eine andere Geschichte :D Mario ist der Beste Mensch, den ich jemals kennenlernen durfte. Er macht mich in jeder Sekunde so unglaublich glücklich und ich kann mir ein Leben ohne ihn gar nicht mehr vorstellen. Das einzige Problem: Er wohnt in meiner Heimat. Und eine Fernbeziehung nervt schon unglaublich. Aber wir sehen uns verhältnismäßig oft :)

Seit September letzten Jahres leben Tabea und ich zusammen in einer neuen WG. Unsere erste WOhnung war als erste WOhnung wirklich wunderschön. Aber leider gab es doch einige STörfaktoren und vorallem das Duchgangszimmer entpuppte sich doch als größeres Problem  - vorallem seit ich einen Freund hatte ;)

Nevi wohnt jetzt alleine in einer WOhnung. Tabea und ich sind zu zwei Freunden nur zwei STraßen weiter gezogen und ich liebe es unglaublich! WIr leben wie eine kleine Familie und verbringen alle eine sehr schöne Zeit zusammen. Das Leben in dieser WOhnung macht mich unglaublich glücklich! Aber trotz allem bleibt Tabea immer noch mein RUhepol. Danke Neuseeland, dass ich furch dies diese wundervolle Person finden durfte! :)

Mein STudium gefällt mir unglaublich gut -  manche Modue mehr und manche weniger, aber im Großen und Ganzen liebe ich es :) Es ist unglaublich interessant. In letzter Zeit habe ich alelrdings trotzdem darüber nachgedacht abzubrechen. Zu diesem Gedanken kam ich zum einem, weil mich die Fernbeziehnunh schon ziemlich belastet und ich schon gerne näher bei meinem freund wohnen würde. Zum anderen bin ich mir nicht sicherm ob iich später in diesem Beruf arbeiten kann, da wir uns doch schon konkrete Zukunftspläne überlegt haben und diese sich damit leideer ein klein wenig beißen.. Aber ich habe mich jetzt doch entschieden meinen Bachelor auf jeden Fall noch hier zu beenden! Ich bine infach zu glücklich hier, um das zu beenden :)

 

SO das reicht erstmal als kleines Update. Schlafen kann ich glaube ich leider trotzdem noch nicht, aber ich hoffe das ändert sich noch in den nächsten Stunden.

Viele liebe Grüße aus Gießen, eure Vera :)

 

Mittwoch, 15.06.2016

Ein Fazit

Seit vier Wochen bin ich jetzt wieder hier in der Heimat - und der Sommer lässt ja leider ganz schön auf sich warten.. undecided Vier Wochen, in denen ich langsam realisiere, was ich eigentlich alles erlebt habe. Und jetzt nehme ich mir endlich mal die Zeit, um ein paar zusammenfassende Worte zu sagen smile

Das Erste und Wichtigste vorneweg: Es war die beste Entscheidung meines bisherigen Lebens, diese Reise anzutreten. Ich bereue keine Sekunde davon, und rückblickend war die Zeit einfach perfekt, atemberaubend und abenteuerlich smile

Aber naja, ich fange erstmal am Anfang an. Total unvorbereitet startete ich gemeinsam mit Leon in die Reise. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was mich erwartet in diesem traumhaften Land. Jetzt kenne ich alles und kann sagen: Ich war so gut wie überall, sowohl auf der Süd- als auch auf der Nordinsel laughing Nach neunundzwanzig Stunden Reisezeit waren wir ziemlich müde. Und auch erstmal erschlagen von der grauen Großstadt Auckland. Nachdem wir, nach einigen kleinen Verirrungen, endlich unser Hostel gefunden hatten, einchecken und endlich duschen konnten, legten wir uns aufs Bett, und eine Sekunde später waren wir auch schon eingeschlafen. Bis dahin habe ich nicht realisiert, dass ich wirklich am anderen Ende der Welt angekommen war. Am nächsten Morgen startete dann der erste Tag unseres Abenteuers. Unser Ziel: das IEP. Unsere Partnerorganisation. Im Prinzip saßen wir drei Stunden da und mussten zuhören - mehr haben wir nicht getan. Und trotzdem verließen wir das Büro und alles war fertig. Wir hatten ein Konto, wir hatten eine Steuernummer beantragt, und eine Handynummer hatten wir auch schon (auch wenn wir die später nochmal geändert haben laughing), und im Prinzip hatten wir auch schon, ohne es zu wissen, unsere Travelmates gefunden. Wir haben am ersten Abend Nudeln ohne Salz gegessen, am zweiten Tag Steak.. EIn Regenschauer hat uns überrascht und wir waren klitschnass.. Wir haben die ersten Erkundungen durch Auckland gemacht.. Unglaublich, an was für Details ich mich noch erinnern kann.. laughing

Während unserer Reise kam häufiger eine Frage auf: Ist es sinnvoll, mit einer Organisation zu reisen, oder nicht? Die meisten, die wir getroffen haben, waren auf eigene Faust unterwegs. Und jetzt kann ich sagen: Ja! Es ist schaffbar und vor allem einfach, alles selbst zu organisieren. Man braucht dazu keine Organisation. Aber trotzdem bereue ich es nicht, mit Praktikawelten geflogen zu sein. Es war das erste Mal, dass ich so lange von zu Hause weg und vollkommen auf mich allein gestellt war. Durch die Organisation musste ich mir keine Gedanken machen. Alles war einfach und problemlos - man hatte einfach ein viel sichereres Gefühl smile Klar haben wir insgesamt mehr Geld bezahlt, aber es ist kein sehr viel größerer Geldaufwand. Also: Für das erste Mal okay, aber für meine nächsten Reisen werde ich auch alles selbst organisieren - jetzt weiß ich ja schon in etwa, wie es funktioniert smile

Wenn ich hier von Neuseeland erzähle, sind die meisten geschockt, wie wir gelebt haben. "Das könnte ich nicht" ist einer der häufigsten Sätze, die ich seit meiner Rückkehr gehört habe. Ja, ich gebe zu, dass wir auf unheimlich viel verzichten mussten. All unsere Hygienestandards wurden verrufen. Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, was für einen Mist wir jeden Tag gegessen haben.. laughing Der Vitamin- und Calciummangel hat meinen Nägeln am Anfang ganz schön zu schaffen gemacht - andauernd sind sie abgebrochen und sahen einfach ungesund aus. Auch meine Haut hat irgendwas nicht vertragen - war es die viele Sonne, das seltene Waschen, oder die nie wiklich saubere Wäsche - auf jeden Fall habe ich, auch jetzt noch, unglaubliche Probleme mit unreiner Haut. Aber das wird schon irgendwann wieder laughing  Durchschlafen kannten wir als Backpacker nicht. Jede Nacht war man tausendmal wach. Es war entweder zu kalt, zu warm, zu eng, zu unbequem, zu stickig, zu laut, zu hell, und und und.. In Hubi lagen wir Mädels so eng beieinander, dass jeder nur zwei Liegepositionen einnehmen konnte laughing Wenn einer auf Toilette musste, musste man erst einen "Kletterparcour" über Arme, Beine, Köpfe und Kissen absolvieren. Da man seine Kleidung nach dem Waschen nie wirklich trocken bekommen hat, hat immer alles muffig gerochen. Noch schlimmer waren die Geschirrtücher. Es hat immer nach Babykotze gerochen - was sich dann natürlich auf das Geschirr übertragen hat (was sowieso nie wirklich sauber war wegen mangelnden Abwaschmöglichkeiten). Jeden Tag mussten wir uns auf die Suche nach Trinkwasser begeben und Flaschen auffüllen. Jeden Tag mussten wir öffentliche Toiletten suchen und immer wieder waren wir auf der Suche nach Steckdosen laughing Wir Backpacker haben uns gegenseitig durch einen Blick erkannt - verstruppelte Haare, Leggings oder Jogginhosen, und Flip Flops oder gar keine Schuhe laughing Obwohl wir für unsere deutschen Verhältnisse ziemlich "scheiße" aussahen, hatten wir alle etwas gemeinsam: Unsere Ausstrahlung. Wir waren unglaublich glücklich. Und das hat man jederzeit an unserem Strahlen in den Augen und dem Lächeln auf unserem Gesicht gesehen smile Auch wenn es schlechte Momente gab, man traurige Nachrichten bekommen oder einfach mal schlechte Laune hatte, war man trotzdem zufrieden. Mich hat das Leben dort unten unglaublich erfüllt. Früh die Augen aufzumachen und noch keine Ahnung zu haben, wo man sie abends wieder schließt, ist einfach wahnsinnig aufregend smile

Die Meisten fragen mich, was am Schönsten war. Das ist wohl die allerschwierigste Frage, die man einem stellen kann, wenn man Neuseeland selber noch nie gesehen hat. Das gesamte Land ist einfach atemberaubend. Es hat so viele besondere Flecken an einem Ort. Es bietet dir Meer, Berge, Wälder, Seen, hügelige und flache Landschaften. Man fährt eine halbe Stunde und hat das Gefühl, in einer komplett anderen Welt zu sein. Jedes Mal, wenn man aus dem Fenster geschaut hat, wurde man wieder ins Staunen versetzt. Trotzdem habe ich viel über die Frage nachgedacht. Wo war es am schönsten? In welchem Moment war ich am glücklichsten? Bei meinem Sprung von der Brücke? Beim Fischen mit Danny? Beim Tollen mit den Delfinen oder beim Wandern in traumhaften Landschaften? - Alle Erlebnisse, alle Orte, jeder Tag war einfach auf eine andere Art und Weise besonders und einzigartig. Es gibt nichts, was man als das "Schönste" betiteln könnte. Aber einwas weiß ich: Egal, was wir gemacht haben - in der Zeit, in der all meine Travelmates um mich herum waren, war ich am aller-, allerglücklichsten laughing Alle sechs Menschen, die mich längerfristig während meiner Reise begleitet haben, sind mir unglaublich ans Herz gewachsen laughing Rückblickend bedeutet mir Rakaia/Rakaia Huts unglaublich viel. Während wir dort waren, haben wir es alle gehasst. Auch jetzt verbinden wir noch nervigen Dauerregen und sinnloses Rumsitzen damit. Aber trotzdem assoziiere ich damit auch schöne Kochabende, Filmnachmittage mit selbstgemachter Pizza, Skittles, Popcorn und Chips, Lagerfeuer am Strand, lange lustige Gespräche und Vorstellungsrunden. laughing Aber das Wichtigste: Abgesehen von meinen Jungs habe ich dort all die Menschen kennengelernt, mit denen ich auch jetzt noch in Kontakt stehe. An diesem "verhassten" Ort habe ich tiefe Freundschaften geschlossen (zum Beispiel mit meinen Mädels). Uns alle verbindet etwas. Und so sehr wir damals auch diesen Ort gehasst haben - in manchen Momenten wünsche ich mir, ich könnte wieder dort sein. Mit all den Menschen, mit denen ich dort gelebt habe, und einfach nochmal einen gemeinsamen Abend verbringen smile Mittlerweile sind wir alle, bis auf Filip, wieder zu Hause. Für uns alle geht unser Alltagsleben wieder weiter. Aber trotzdem bin ich mir sicher, dass ich alle nochmal sehen werde. Und darauf freue ich mich schon jetzt smile

Wir hatten unglaublich Glück mit der Arbeit. Klar war vor allem unser Lilienarbeit in Rakaia ziemlich nervtötend (ich werde für den Rest meines Lebens ein gestörtes Verhältnis zu Lilien haben laughing) und vor allem die Maschinenarbeit unglaublich monoton (- aber man hatte sehr viel Zeit, sein bisheriges Leben zu analysieren laughing). Aber wir haben von anderen Backpackern sehr viel schlimmere Schauergeschichten gehört. Und unser zweiter Job war einfach der perfekte Backpackerjob - selbstbestimmend und abwechslungsreich. Und vor allem konnte man unglaublich viele Stunden sammeln. Knapp acht Wochen haben wir gearbeitet. Und wir konnten ein halbes Jahr davon leben. Einfach perfekt smile Vor allem am Ende haben wir nicht mehr so sehr wie vorher auf das Geld geachtet (alles über 3 Dollar war zu teuer), sondern konnten uns sogar einiges gönnen laughing

Was ich auch wahnsinnig cool fand ist, dass man all sein Hab und Gut dauerhaft bei sich hatte. Egal, auf was man Lust hatte, man konnte sich immer schnell umziehen, in den Bikini schlüpfen oder noch eine Schicht mehr drüber ziehen. Das vermisse ich hier. Ich habe mich so sehr daran gewöhnt, immer alles an der Hand zu haben, das ich hier andauernd Sachen vergesse laughing Und noch bin ich etwas überfordert mit der Masse an Sachen, die ich besitze. Ich bin schon eifrig am aussortieren. Alles, was ich in Neuseeland besessen habe, hat in einen großen Backpack gepasst. Und selbst das war noch viel zu viel. Ich habe Leon schon gefühlt die Hälfte all meiner Sachen wieder mit nach Hause geschickt, und einiges habe ich auch gespendet oder weggeworfen. Und trotzdem hatte ich noch zu viel. Also, falls irgendjemand, der hier liest, mal vor hat, ein Auslandsjahr zu machen: Weniger ist mehr. Und viel weniger ist viel mehr laughing Legt alles raus, was ihr mitnehmen wollt. Legt dann die Hälfte davon weg. Und zwanzig Prozent davon sind die Dinge, die ihr braucht laughing

Aber das Erlebnis ist nicht nur von den tollen Dingen geprägt, die ich gemacht habe. Die Reise hat mir auch in der Hinsicht wahnsinnig viel gebracht, dass ich mich selbst besser kennenlernen durfte. Jetzt weiß ich, welche Dinge ich gut kann und welche Dinge ich lieber aus der Hand geben sollte (z.B. alles, was ein erhöhtes Verletzungsrisiko mit sich bringt laughing). Ich weiß jetzt wie es ist, in einer großen Gruppe zu leben und zu reisen. Ich weiß jetzt, auf wen ich mich in welcher Hinsicht verlassen kann. Ich weiß jetzt, wie es ist, in einem anderen Land zu leben. Und und und.. smile

Zwar hat die Reise mir nicht so sehr mit meiner Erweiterung der Englischkenntnisse geholfen, wie man ursprünglich angenommen hat, aber trotzdem fühle ich mich jetzt um einiges sicherer. Und man kennt jetzt einige Worte, die im alltäglichen Gebrauch wirklich wichtig sind - ganz anders als das Schulenglisch smile

So, genug getippt. Der Eintrag nimmt schon wieder Romanausmaße an laughing Obwohl ich noch ewig erzählen und erzählen könnte.. smile

Auf jeden Fall kann ich nur sagen: Ja, es war die richtige Entscheidung, weg zu gehen. Ja, es war aufregend, und ja, es ist schwer in Worte zu fassen laughing

Ja, es war schwer, wieder zurück zu kommen. Ja, es ist schwer, wieder im Alltag zu sein. Aber auch tausendmal ja, es ist toll, wieder seine Familie und Freunde um sich zu haben laughing Ich stecke immer noch irgendwo zwischen Heimweh und Fernsucht fest - vor allem, weil ich noch nicht genau weiß, wie es weitergehen wird. Aber auf jeden Fall wird es nicht meine letzte Reise gewesen sein! smile

Kuss, Vera kiss

Mittwoch, 08.06.2016

Ein Lebenszeichen

Hallo an alle smile

Ewig habe ich mich nicht mehr gemeldet - seit drei Wochen bin ich jetzt schon wieder zu Hause. Ich weiß auch gar nicht, ob hier überhaupt noch jemand liest, aber gerade schreibe ich einfach nur für mich. Es gibt ein paar Gedanken, die ich einfach loswerden möchte. Ich werde jetzt auch nicht detailgetreu meine letzten Wochen erläutern. Auf gar keinen Fall. Eigentlich weiß ich auch gar nicht so genau, worüber ich schreiben möchte. Deswegen schreibe ich einfach darauf los smile

Der Anfang war ziemlich schwer für mich. Mir ging es einige Zeit ziemlich schlecht. Und ich konnte nicht mal genau sagen, warum eigentlich. Kaum war ich hier, wurde ich mit sehr viel Problemen konfrontiert - es ist sehr viel Scheiß passiert - und damit war ich etwas überfordert. Am Anfang dachte ich, es geht mir so schlecht, weil ich die Mädels vermisse (ein paar Mal habe ich mich umgedreht und wollte ihnen etwas erzählen.. erst danach ist mir aufgefallen, dass sie gar nicht da sind smile). Deswegen habe ich sie besucht, hatte eine tolle Zeit, und war wirklich glücklich. Danach ging es mir um Einiges besser, und ich konnte endlich wieder so für meine Freunde und meine Familie da sein, wie ich es möchte. Trotzdem ging es mir nicht zu einhundertprozent gut. Ich dachte, ich vermisse das Meer. Ich dachte, ich vermisse das Leben und die Menschen dort. Ich dachte, ich vermisse Hubi oder auch Brutus - und das ist auch so. All die DInge vermisse ich. Aber sie sind nicht der Grund, dass es mir "schlecht" geht. Aber jetzt weiß ich, woran es liegt. Ich war heute das erste Mal arbeiten. Und es hat sich angefühlt, als wäre ich nie weg gewesen. Und genau das ist das Komische.. Natürlich sind auch hier bei uns einige Dinge passiert. Aber alles in allem fühlt es sich an, als wäre ich nie weg gewesen. Und genau das ist das, was mich so verwirrt. In dem letzten halben Jahr habe ich woanders gelebt, ich habe neue Freunde gefunden, Dinge über mich gelernt und Sachen erlebt, die ich immer noch nicht verarbeiten kann. Und kaum bin ich hier, fühlt es sich an, als hätte es die Zeit in Neuseeland nie gegeben. Für mich ist alles noch etwas verwirrend undecided Es ist komisch, sich wieder umzugewöhnen..

Aber das darf auch niemand falsch verstehen. Gleichzeitig liebe ich es auch, wieder daheim zu sein. Ich liebe es, jeden Tag am selben Ort aufzuwachen. Ich liebe es, all meine Lieben um mich zu haben, sie zu sehen und von Angesicht zu Angesicht mit ihnen zu sprechen. Ich liebe es, meinen eigenen Rückzugsort zu haben. Und ja, ich liebe es, zu Duschen wann auch immer ich will laughing Ich liebe es, einfach wieder an einem vertrauten Ort anzukommen. Und ich liebe es auch, einen (wenn auch öden) Alltag zu haben.

Ich denke, es ist ganz normal, dass man nach so einer Reise so eine innere Zerissenheit verspürt (jedenfalls geht es all meinen Travelmates ähnlich) & ich muss einfach nur damit klarkommen. Langsam schließe ich mit Neuseeland habe. Ich akzeptiere, dass dieser Abschnitt meines Lebens vorbei ist. Ich akzeptiere, dass ich die Insiderwitze der letzten Monate hier nicht machen kann, weil es niemand wirklich versteht. Ich akzeptiere, dass meine Travelmates nicht mehr da sind. Ich akzeptiere, dass niemand verstehen kann, warum mir bei manchen Liedern Tränen in die Augen schießen, und mir bei anderen ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert wird. Ich akzeptiere, dass ich niemals in Worten die Schönheit des Landes und die Nettigkeit der Menschen beschreiben kann. Ich akzeptiere, dass mein zweites Zuhause Neuseeland nur ein Lebensabschnitt war (zu dem ich aber auf jeden Fall irgendwann noch einmal zurückkehren werde! smile).

Ich bin glücklich, dass ich das letzte halbe Jahr erleben durfte. Ich bin dankbar, dass ich so viele tolle Menschen getroffen habe. Ich bin dankbar, gesund und munter zurück zu sein. Ich bin dankbar, all meine Freunde und meine Familie wohlbehalten zurück zu haben. Ich bin dankbar, wieder hier zu sein. Und vor allem bin ich dankbar, dass ich euch liebe Menschen haben - die vielleicht nicht zu einhundertprozentig verstehen können, warum ich immer mal traurig bin, aber trotzdem immer hinter mir stehen. Für mich da sind, mir zuhören, und mir einfach ein gutes Gefühl geben. Jeder einzelne von euch ist ein unglaublich wichtiger Teil in meinem Leben. Ich wüsste nicht, was ich ohne euch machen sollte. Und deswegen wollte ich einfach Danke sagen. Danke, dass es euch gibt! kisskiss

 

Rückblickend kann ich nur sagen: Nach Neuseeland zu gehen war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Meine Erwartungen wurden übertroffen - nie hätte ich mir erträumen können, was ich alles erlebt habe. Ich würde nichts an der Reise verändern. Alle Höhen und Tiefen gehören dazu. Und jede SItuation, egal wie schwierig sie einem vorkam, hat diese Reise perfekt gemacht! smile
Und Fakt ist: Es wird nicht meine letzte Reise gewesen sein! laughing

 

Na gut, ich verabschiede mich dann mal - morgen früh um fünf muss ich raus. Der Arbeitsalltag beginnt wieder. Vielleicht schreibe ich hier doch immer mal wieder noch rein. Es tut mir gut, mir all die Dinge von der Seele zu schreiben (wahrscheinlich ist alles ein bisschen wirr, aber naja laughing).

Viele liebe Grüße, eure Vera kiss

Mittwoch, 18.05.2016

Wieder zu Hause !

Ich wollte euch nur kurz Bescheid sagen, dass wir gut gelandet sind. Alles hat reibungslos geklappt smile Wir sind zu Hause - ein unglaublich schönes Gefühl, aber momentan noch ziemlich unwirklich...
Ich werde erstmal ordentlich schlafen. Bis die Tage kiss

Dienstag, 17.05.2016

Mein letzter Eintrag aus Thailand

Halli Hallo, ihr Lieben - ein letztes Mal melde ich mich von meiner Reise. Gerade sitzen wir im Hostel, nutzen nochmal das WLAN und trinken etwas, bevor wir uns dann zum Flughafen aufmachen. Dreiviertel Drei in der Nacht geht unser Flieger. Also haben wir noch ziemlich viel Zeit... 

Der heutige Tag war wieder wunderschön - obwohl wir auch ziemlich viel gegammelt haben und eigentlich nur noch am Warten sind, dass es los geht. 

Heute morgen machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu unserem bereits gebuchten Kochkurs - aber typisch Bangkok konnten wir die Adresse natürlich nicht finden. Und helfen konnte uns leider auch wieder mal keiner. Nach einiger Zeit herumirren haben wir uns doch dazu entschlossen, in ein Taxi zu steigen. Endlich kamen wir dann auch an unserem Ziel an - allerdings eine viertel Stunde zu spät. Da war unsere Gruppe schon weg, um auf dem Markt einzukaufen. Ein netter Portier hat dann aber dort angerufen und abgesprochen, dass wir eine dreiviertel Stunde später abgeholt werden. Also setzten wir uns nochmal in den darüberliegenden Starbucks und lernten prompt einen Amerikaner kennen, der auch den Beginn verpasst hat wink

Halb neun wurden wir dann mit einem Van abgeholt. Gemeinsam ging es zum Markt, um den Rest der Gruppe einzusammeln (uns wurde gesagt, dass es gut war, dass wir den Markt verpasst haben - er soll schon ziemlich eklig und stinkend gewesen sein undecided), und gemeinschaftlich wurden wir dann zum Kochkurs gefahren. Der war mega cool - drei verschiedene Gerichte haben wir gelernt. Alle super-einfach und super-lecker. Liebe Eltern, freut euch darauf, bald thailändisch bekocht zu werden tongue-out

Vollgefressen und glücklich machten wir uns dann auf den Weg in das MBK (das große Einkaufszentrum). Dort ließen wir uns, nach einer etwas längeren Suche, da das Zentrum einfach viel zu unübersichtlich ist, richtig verwöhnen. Bzw. unsere Hände und Füße - Mani- und Pediküre waren angesagt. Und das Ergebnis ist echt der Wahnsinn. Noch nie hatte ich so schöne Nägel! Und auch die Hornhaut von einem halben Jahr Backpackerdasein ist ab, und meine Füße sind butterweich smile

Den Rest des Tages vertrieben wir uns im Zentrum. So richtig haben wir eigentlich nichts gemacht, aber wir wären ja nicht wir, wenn wir nicht auch ohne Beschäftigung mega viel Spaß zusammen hätten laughing

In sechs Stunden ist es soweit - wir steigen in den Flieger und fliegen heim. Nach Hause... Es ist so unwirklich. Noch kann ich mir das gar nicht vorstellen. Und ich schaue auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge darauf. Ich freue mich unheimlich auf meine Familie und kann es kaum erwarten, sie alle bald wieder in die Arme zu schließen - und euch natürlich auch! smile Andererseits kann ich mir aber auch noch nicht vorstellen, dass mein Leben nicht so weiter geht, wie in den letzten sechs Monaten. Ich kann nicht glauben, dass die Zeit vorbei sein soll. Und vor allem kann ich mir nicht vorstellen, ohne die Mädels zu sein...  Für mich sind sie so unglaublich wichtige Menschen geworden. Sie haben einen Platz in meinem Herzen besetzt, bei dem ich mich frage, was da vorher war, bevor ich die Beiden kannte. Uns verbindet etwas, was ich vorher noch nie mit jemanden hatte - aber ich glaube, das macht das Reisen einfach. Es gibt keinen besseren Weg um herauszufinden, ob man jemanden liebt oder hasst, als mit ihm zu Reisen. Und bei uns Dreien war von Anfang an klar, dass wir uns lieben. Wir ergänzen uns einfach perfekt, und ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist, ohne sie zu sein... Aber ich bin mir sicher, dass wir uns in Deutschland andauernd sehen werden. Es gibt auch schon tausende Pläne! smile

Na gut, damit verabschiede ich mich - das war er, der letzte Eintrag aus einer anderen Zeitzone. Aber ich werde mich in den nächsten Tagen auf jeden Fall noch ab und zu melden - also die Internetadresse bitte noch nicht vergessen laughing Ich möchte euch gerne von meinen ersten Tagen zu Hause berichten, und auch nochmal ein Abschlussfazit schreiben. Aber wann das sein wird, kann ich noch nicht sagen. Es kommt darauf an, wie sehr mich die nächsten Tage überwältigen und wie viel Zeit ich habe. Aber auf jeden Fall kommt nochmal was! smile

An dieser Stelle möchte ich mich trotzdem schon mal bei euch Allen bedanken. Es bedeutet mir unglaublich viel, dass so viele Menschen täglich meine Reise verfolgt haben. Es war immer wieder ein tolles Gefühl, einen Kommentar zu lesen oder einfach Rückmeldung zu bekommen. Es macht mich glücklich, all meine Erlebnisse mit euch zu teilen! smile Es würde mich freuen, wenn ihr nochmal einen Kommentar da lasst (natürlich nur wenn ihr wollt) - dann weiß ich, mit wem ich jeden Tag "gesprochen" habe smile

Bis ganz bald! kiss

Montag, 16.05.2016

Shopping 2.0 :)

In der Nacht wurden wir mehrmals aufgeweckt, von einem wahnsinnig heftigen Gewitter - man merkt, dass die Regenzeit beginnt smile Der Morgen begann dann wieder mit einem oberleckeren Frühstück (wir sind wieder in das kleine Cafe gegangen) & danach haben wir in aller Ruhe zusammengepackt, haben das dreckige Hostel verlassen, ein Taxi gesucht, und sind jetzt wieder im schönen Bodega laughing Nachdem wir eingecheckt haben, machten wir uns auf dem Weg zu zwei Einkaufszentren. Dort wurde ich wieder Einiges an Geld los laughing DIe Mädels haben mir geholfen, mich ein wenig neu einzukleiden smile Im MBK (das größte EInkaufszentrum Thailands) waren wir ziemlich überfordert - es war einfach riesig und total unübersichtlich laughing Aber wir haben ein superleckeres Restaurant gefunden. Ein 'All you can Eat'-Buffet für 8 Euro in einem Sushiladen. Dort hatte jeder eine eigene Kochplatte. Über ein Running Buffet (ein Laufband, auf dem Essen an deinem Tisch vorbei fährt) konnte man sich selber aussuchen, was man sich gerne wie zubereiten möchte. Dazu gab es noch fertige Sachen. WIr haben so ziemlich alles probiert. Bei einigen Sachen hatten wir keine Ahnung, was es sein könnte, aber haben uns trotzdem rangetraut. Und es waren auch einige kuriose Sachen dabei laughing Aber oberlecker, und wir waren danach auch pappsatt! tongue-out

Angi und ich haben dann noch eine Fisch-Massage ausprobiert - man hält seine Füße in ein Becken, und Fische knabbern alle toten Hautzellen ab. EIn Peeling für die Füße also. Es hat sich schon wirklich total lustig angefühlt. Totale Reizüberflutung, da es sooo viele Fische waren & manchmal hat es echt unglaublich gekitzelt, aber es war schon wirklich eine coole Erfahrung laughing

Wieder im Hostel angekommen, hieß es dann Backpacks packen.. Jetzt ist alles endgültig verstaut, und wir sind bereit, morgen aufzubrechen. Nur noch eine Nacht, und dann heißt es noch einen Tag in Bangkok und danach Flieger laughing

Sonntag, 15.05.2016

Shoppingtour durch Bangkok

Nach einer heißen und stickigen Nacht, in der wir alle doch mehr geschlafen haben als erwartet (wir lagen heute bis dreiviertel neun im Bett - für uns ist das schon echt lange laughing) startete unser Tag mit einem oberleckeren Frühstück in einem alternativen Cafe smile Für thailändische Verhältnisse teuer, für unsere Verhältnisse super günstig, aber auf jeden Fall super lecker und super gesund tongue-out

Danach ging es los auf die Metrosuche - schwerer als erwartet, da wir keinen richtig detaillierten Stadtplan haben, und die meisten Leute leider kein Englisch verstehen.. Nach ca. einer Stunde herumirren haben wir uns dann doch für ein Taxi entschieden, und sind dann für umgerechnet 2 Euro an unser Ziel angekommen - ein riesengroßer Markt mit tausend kleinen Ständen smile Dort haben wir dann auch den ganzen Tag, bis abends um sechs, verbracht, und haben auch einiges an Geld dort gelassen laughing Uns haben einfach soo viele wunderschöne Sachen zugelächelt smile

Zurück wollten wir dann eigentlich mit der Metro. DIesmal war das Station finden auch kein Problem. Als wir dann am Ticketschalter ankamen fiel uns auf, dass die Fahrt mit dem Taxi wohl günstiger sein wird. Also ging es wieder ans Tageslicht und auf Taxisuche. Schnell war auch eins gefunden, aber da der "nette" Mann kein Taximeter anmachen wollte, sind wir doch wieder ausgestiegen. Kurzentschlossen stiegen wir dann in mein liebstes Transportmittel: ein Tuk Tuk smile

Damit schafften wir es auch nach Hause. Eine halbe Stunde ausgeruht und die schmerzenden Beine entspannt, und schon ging es weiter: Auf die Feierstraße Koh San (dort, wo uns gestern der blöde Taxifahrer einfach rausgelassen hat laughing) Nachdem wir endlich eine Lokalität gefunden hatten, die nicht nur Alkohol, sondern auch was Essbares anbot, haben wir noch ein leckeres 'Mussaman Curry' gegessen & schon ging das Shoppen an den Straßenständen weiter. Wir machten nur ein kleines Stück der Straße, aber haben trotzdem wieder einige Sachen gefunden und viel Geld bei den Verkäufern gelassen laughing

Jetzt sind wir wieder zurück in unserem winzigen Zimmer und machen gleich die Augen zu. Wir haben uns entschieden, morgen dieses Hostel zu verlassen und die letzte Nacht nochmal im 'Bodega' zu verbringen. Dann haben wir die eine Nacht zwar umsonst bezahlt, aber es war eh so günstig, dass das gar nicht ins Gewicht fällt - und wir sind lieber nochmal in einem sauberen, kühlen und großem Zimmer für unsere letzte Nacht der Reise smile

Bis morgen, ihr Lieben kiss

Samstag, 14.05.2016

Zurück nach Bangkok

Schwitzend sind wir jetzt wieder in der Hauptstadt angekommen und liegen in einem kleinen, stickigen Zimmer. Der Weg hierher verlief wieder mal nicht ohne Probleme, aber ich fange mal am Anfang an smile

Um sechs begann heute unser Tag. Backpacks packen war mal wieder an der Reihe laughing Danach hatten wir eigentlich vor, nochmal in den Pool zu springen und gemütlich zu Frühstücken, bevor wir das Paradies verlassen. Zum Glück haben wir aber nochmal auf unser Ticket geschaut und mussten feststellen, dass unsere Fähre eine Stunde eher fährt als erwartet. Also war kein entspanntes Frühstück, sondern eher Hetzerei angesagt frown Im Supermarkt haben wir uns noch schnell mit Snacks eingedeckt, und dann ging es auch schon mit dem Taxi zum Hafen. Zwei Minuten vor Abfahrt waren wir dann auf dem Fährboot – man könnte es fast als pünktlich bezeichnen laughing

Danach verlief alles wie geplant, die Busfahrt war wieder heiß und stickig, und wir mussten wieder einmal lange am Flughafen in Surat Thani warten. Aber letztendlich kamen wir problemlos an unserem Ziel an. Fliegen ist mittlerweile einfach zur Routine geworden. Nachdem wir unser Gepäck hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Taxi. Unser Fahrer sah super lieb und nett aus, aber wir haben uns zu früh gefreut – statt uns an unser Hostel zu fahren, hat er uns einfach an der Feierstraße rausgelassen. Als ob wir, vollgepackt wie wir waren, Lust hätten, feiern zu gehen laughing Zum Glück war die Feierstraße nicht allzu weit von unserem Hostel entfernt, dann waren die sieben Euro wenigstens nicht komplett umsonst. Aber wir waren alle ziemlich planlos und mit knapp 20 kg pro Person war der halbstündige Fußmarsch nicht so toll. Dementsprechend ist dann auch unsere Laune in den Keller gesunken. Als wir an unserem Hostel ankamen, war das auch nochmal ein ziemlicher Dämpfer. Freunde hatten es uns empfohlen, aber es ist schon echt nicht schön.. Ziemlich dreckig. Und unser Zimmer ist wahnsinnig klein. Und das „Zustellbett“ ist einfach nur eine Matratze auf dem Boden – aber naja. Als Backpacker ist man ja mittlerweile so Einiges gewöhnt. Wir müssen einfach das Beste daraus machen – wenigstens haben wir zwei Ventilatoren. Trotzdem ist es wahnsinnig heiß frown Die Mädels sind gerade nochmal unterwegs, um etwas zu Essen. Ich bin zu müde und kaputt, um nochmal rauszugehen. Mir fallen schon die Augen zu, und ich habe gar keinen Hunger frown Deswegen verabschiede ich mich für heute und wünsche euch noch ein schönes Wochenende. Bis morgen, ihr Lieben kiss

Freitag, 13.05.2016

'No Woman, No Cry'

Halli Hallo smile

Der Freitag der dreizehnte war für uns ein wahnsinnig schöner Tag, aber natürlich gab es mal wieder ein paar Pleiten, Pech und Pannen laughing

Nachdem wir gemütlich und in aller Ruhe aufgestanden sind und ein super-leckeres 'All you can Eat'-Frühstück hatten (mit Saft, Toast, Pancakes, Bacon, Eiern, Nutella, und und und..), wurden wir gegen halb elf von einem Taxi abgeholt. Unser Ziel war eine Schnorchel-Boots-Tour. Auf dem Weg haben wir noch schnell drei andere Mädels abgeholt, und schon konnte die 'No Women, No Cry'–Bootstour losgehen (lustiger Name für eine Tour; vor allem, weil wir nur Mädels waren – diese Ironie) laughing

Angefahren wurden drei verschiedene Schnorchelspots – meiner Meinung nach alle auf ihre eigene Art und Weise schön. Zwar waren die Korallenriffe nicht so bunt wie erwartet, aber dafür waren die vielen Fische bunt gefärbt! Vor allem in Koh Ma waren tausend Fische um uns herum. Man hat sich als Teil des Schwarms gefühlt smile

Aber man musste auch ein bisschen aufpassen. Die kleinen Fische waren so zutraulich, dass sie dich ab und zu auch mal leicht angeknabbert haben. Vor allem die Fransen an meinem neuen Bikini fanden sie anscheinend sehr schmackhaft laughing

Wieder einmal habe ich bemerkt, wie sehr ich es liebe, in die Unterwasserwelt abzutauchen. Unter Wasser spielt Zeit einfach keine Rolle. Man hat das Gefühl, dass alles viel entspannter ist. Und jedes noch so große Probleme ist für eine kurze Zeit vergessen.. laughing

Allerdings habe ich auch wieder einmal bemerkt, wie heimtückisch die Sonne sein kann. Jetzt weiß ich wieder, warum mich meine Eltern früher immer ermahnt haben, beim Schnorcheln doch lieber ein T-Shirt anzuziehen – wir Alle haben uns ziemlich heftig verbrannt und  sind knallrot.. frown Und wir haben auch gemerkt, wie scharf Korallen sein können..  Die Mädels haben sich beide den Fuß aufgeschnitten.. Tabea, der Pechvogel, sogar gleich zweimal frown

Und obendrein hatten wir dann auch noch eine Bootspanne. Nach unserem Mittagessen in einer schönen Sandstrandbucht (war bei der Tour inklusive – gebratener Reis mit Chicken) wollten wir zum Bottle Beach, um dort noch ein wenig zu entspannen. Mitten auf dem Meer ging auf einmal unser Motor aus. Egal, was unser Bootsführer gemacht hat, er hat es einfach nicht mehr hinbekommen. Deswegen hat er uns das Kommando zum Sonnen gegeben. Da wir aber doch alle schon etwas rot waren, entschieden wir uns lieber dafür, in das kühle Nass zu springen smile Nach einer Weile kam dann auch ein anderes Boot und hat uns abgeschleppt. Auch mal eine Erfahrung. Aber da stellte sich natürlich die Frage, ob das alles am Unglückstag 'Freitag den 13.' hängt oder doch wir Frauen daran Schuld sind – denn es heißt ja so schön: 'No Woman, no Cry'. Und wir waren viele Frauen. Vielleicht gab es deswegen auch mehr oder weniger große Unglücke?! laughing

Letztendlich erreichten wir dann aber doch den Bottle Beach, und konnten dort noch ein wenig enstpannen. Angi und ich waren so müde, dass wir direkt im kühlenden Schatten eingeschlafen sind laughing Gegen fünf ging es dann aber doch mit dem Boot plus Taxi zurück zu unserem Hotel. Von dort ging es sofort weiter nach Haad Rin. Angi hatte einen Termin beim Tätowierer. Tabea und ich sind noch was Essen gegangen und kamen dann pünktlich zum Stechen. Ganz traditionell hat sie sich es mit Bambus stechen lassen. Und das Ergebnis ist echt der Wahnsinn. Mega-mega schön! laughing

Im Dunkeln ging es dann zurück zu unserem Zuhause. Schnell noch kühlendes Kokosöl besorgt und die verbrannte Haut eingerieben, und jetzt geht es auch schon wieder Schlafen. Das war er – unser letzter Urlaubstag auf Koh Phangan. Morgen geht es dann wieder zurück in die Großstadt. Bis dann kiss

Donnerstag, 12.05.2016

Gesundes Frühstück, doch kein Schnorcheln, und Haad Rin :)

Nachdem wir gestern 60 km mit unseren roten Flitzern zurückgelegt haben, entschieden wir uns auch heute wieder für eine Rollertour (und sind auch wieder 60 km gefahren laughing; die Insel ist etwa 18,6 mal 12 km groß).

Die folgende Karte stammt aus Wikipedia ("Map of Koh Phangan / GFDL / Manfred Werner (Tsui)")

Der rote Punkt unten links ist die Stadt Thong Sala, in deren Nähe unsere Hotelanlage ist.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/51/Phangan_Karte.png

(Die Nacht war nicht sehr angenehm. Auch draußen war es einfach noch viel zu warm & es ist auch bis in die Nacht nicht wirklich Ruhe eingekehrt. undecided)

Unser erstes Ziel war das kleine Cafe von gestern. Dort hatten wir das allerbeste Frühstück der gesamte Reise. Superlecker und super gesund - frische Früchte, geröstete Kerne, Chiasamen und selbstgemachter Himbeer-Kokos-Joghurt tongue-outtongue-out

Danach ging es wieder hoch nach Baan Mae Haad. Dort wollten wir eine zweistündige Schnorcheltour machen. Das war dann aber doch teurer als erwartet (entweder hat er sich gestern zu undeutlich ausgedrückt, oder wir haben es einfach nur falsch verstanden). So "viel" (nach deutschen Verhältnissen wäre es okay, aber hier ist es einfach Wucher) wollten wir dafür dann doch nicht ausgeben. Durch einen netten EInheimischen erfuhren wir dann, dass wir auch problemlos mit unserem Roller zu dem beliebten Schnorchelspot Koh Ma kommen (ganz oben links auf der Karte). Dort angekommen, verschafften wir uns einen kleinen Überblick über die Lage, und wollten uns dann für 50 Baht die Stunde (umgerechnet ist das etwas über einen Euro) Schnorchelequipment für zwei Stunden ausleihen. Also schnappten wir uns alle 100 Baht, schlossen die anderen Wertsachen im Roller ein und gingen in das Hotel, welches das Ausleihen anbietet. Auf einmal meinte der Mitarbeiter zu uns, dass wir als Pfand für die Maske und den Schorchel jeder 1000 Baht (umgerechnet 25 Euro) hinterlegen müssten - so viel Bargeld hatten wir aber gar nicht bei uns. Für thailändische Verhältnisse ist das aber auch eine Menge Geld.. Also entschieden wir uns dagegen (naja uns blieb ja auch nichts anderes übrig) und warfen unsere Tagespläne über Bord. Erstmal ging es, um die Mittagshitze auszuhalten, zurück ins Hotel mit seinem kühlenden Pool smile Am früheren Nachmittag machten wir uns dann auf nach Haad Rin (an der südöstlichen Spitze der Insel) - dort verbrachten wir auch den Rest des Tages smile Zuerst genossen wir den traumhaften weißen Sandstrand und sprangen in die warmen Wellen. Danach gab es eine kleinere Shoppingtour durch die Straßenläden und ein Abendessen bei "Mamas Schnitzel" - schon wieder haben Tabea und ich (wir sollten uns wirklich schämen) nichts Thailändisches gegessen. Das Angebot war aber auch einfach zu verlockend - es gab einen Teller mit  zwei Schnitzeln, Spaghetti mit Tomatensoße und Pommes für nur fünf Euro. Den mussten wir uns einfach teilen laughing Als Nachtisch gab es später noch einen leckeren Pancake tongue-out

Jetzt sind wir, nachdem wir wieder eine Nachtfahrt hinter uns bringen mussten (und die Straßen waren einfach total verrückt laughing), wieder in unserer wunderschönen Hotelanlage smile Gerade haben wir nochmal kurz im Pool entspannt. DIe Mädels liegen schon in den Betten und quatschen, und ich bin gerade noch draußen in der Hängematte, höre Musik und fasse unsere letzten Stunden für euch zusammen smile Heute schlafen wir wieder einmal drinnen. DIe Temperatur ist gerade wirklich angenehm. Wer weiß, vielleicht bekommen wir ja endlich mal wieder eine ordentliche Mütze Schlaf ab wink

Da mir die Augen schon fast zufallen, verabschiede ich mich auch für heute und geselle mich zu meinen Mädels. Bis morgen kiss

 

Mittwoch, 11.05.2016

Ein Tagestrip durch Koh Phangan

Halli Hallo ihr Lieben smile

DIe letzte Nacht haben Angi und ich nicht in unserem Doppelbett verbracht, sondern draußen. Auf unserer Holzveranda haben wir Angis Flauschedecke ausgebreitet, ein paar Kissen drauf geschmissen, und fertig war unser Schlaflager unter freiem Himmel - von den Temperaturen her einfach perfekt. DIe ganze Nacht wehte ein angenehmer Wind. Einziger Störfaktor waren die Mücken, die auf Blutjagd aus waren. Aber so ist das halt im Leben: Man kann nicht alles haben laughing Durchschlafen ist für uns generell ein Fremdwort. Nicht nur hier, sondern auch in Neuseeland. Ich weiß wirklich nicht, wann ich das letzte Mal richtig gut geschlafen habe. Müdigkeit ist einfach zu einer dauerhaften Begleiterscheinung geworden - aber das müsste sich ja in sieben Tagen auch wieder verändern smile

Nachdem wir wieder, wie immer, relativ früh wach waren, machten wir uns fertig, sprangen noch einmal in den Pool, und schon konnte unser Trip mit den gemieteten Rollern los gehen smile Angi und Tabea zusammen auf einem Roller, und ich brauste hinterher. Unser erstes Ziel war die nahegelegen Stadt Thong Sala. Dort gönnten wir uns ein leckeres Frühstück in einem kleinen klimatisierten Cafe tongue-out

Gestärkt ging dann die eigentliche Rundfahrt los. Ohne genau zu wissen, wo wir eigentlich lang müssen, fuhren wir erstmal drauf los - genau das hat mir gefehlt. Einfach die Freiheit zu haben, überall hinzufahren smile Auf dem Weg hielten wir am Koh Phangan Nationalpark, um uns Wasserfälle anzuschauen (in Thailand hatten wir ja noch keinen gesehen laughing) - allerdings gab es kein Wasser undecided Also sind wir wieder umgedreht, haben uns auf unsere roten Motorbikes geschwungen und sind weitergefahren smile Ein paar Meter weiter dann ein kleiner Schock: Vor uns stand auf der Nebenspur auf einmal ein ausgewachsener Straußvogel. Ich wusste gar nicht, dass es hier Strauße gibt smile

Ganz im Norden (ich glaube die Stadt hieß Baan Mae Haad) angekommen, entschieden wir uns relativ schnell, dass wir an dem heutigen Tag noch einen kleinen Schnorchelausflug und eine Massage machen wollen - vorher wollten wir aber noch ein bisschen weiter die Straßen unsicher machen. Also ging die kleine Rundtour weiter. Unser Ziel war es, uns in dem nächstgelegenen Ort ein bisschen vor der Mittagssonne zu schützen und was Kaltes zu trinken. Allerdings war es nicht so einfach, wie erwartet. Aufgrund von Bauarbeiten mussten wir kilometerweit über Gravelroad (Kieswege) fahren. Aber das kennen wir ja schon von Neuseeland. Obwohl es mit Rollern schon etwas anderes ist laughing

In einem kleinen süßen Cafe konnten wir dann aber doch mit einem Smoothie entspannen und uns ein wenig akklimatisieren, bevor es wieder durch die Baustellen zurück ging. Spontan entschieden wir uns dann doch dazu, die Schnorcheltour auf morgen zu verschieben und nur noch ins Massagestudio zu gehen. Das war auch eine gute Entscheidung, da es nur eine Masseuse gab. Deswegen kamen wir alle der Reihe nach dran und mussten ziemlich lange warten. Insgesamt waren wir drei Stunden dort. Jeder wurde eine Stunde lang verwöhnt smile Angi und ich hatten eine Thaimassage, und Tabea eine Ölmassage. Und es hat wirklich unglaublich gut getan. Endlich ist mal wieder alles eingerenkt, was das Backpackerleben so ausgerenkt hat laughing

Entspannt gingen wir dann ins nebenliegende Restaurant, um noch etwas zu Essen, bevor wir die Heimfahrt antreten. Dort war alles ein bisschen komisch. Abgesehen von den tausend Rechtschreibfehlern in der Karte und den typischen Verständigungsproblemen, hatten die Besitzer nichts da. Nach unserer Bestellung ist die Dame erstmal mit ihrem Roller losgefahren, um einzukaufen.. laughing Nach langer Wartezeit kam dann endlich unser Essen, was uns nicht umgehauen hat, aber schon ganz okay war. Tabea und ich haben schon wieder was untypisches gegessen: Schnitzel (bzw. laut Karte Chicken Schinitzel) tongue-out

In der Zwischenzeit war die Sonne untergegangen, weswegen wir die Heimfahrt im Dunkeln antreten mussten. Dabei gab es dann den zweiten Schock. Während des Überholens war auf einmal eine riesige, giftgrüne Schlange auf der Straße - zum Glück konnten wir der noch ausweichen undecided

Jetzt genieße ich gerade die Abendstunden auf unserer Veranda. Angi und ich haben uns heute ein richtig kuscheliges Nachtlager draußen aufgebaut smile Zum Abschluss des schönen Tages haben wir drei gerade noch im Pool herum gealbert - ich liebe die beiden Mädels einfach so sehr! laughing

 So, genug für heute. Ihr bekommt morgen wieder von mir zu hören. Bis dann kiss

 

Dienstag, 10.05.2016

Der perfekte Urlaubstag :)

Hallo an alle! smile

Nachdem gestern Angi das Berichten für mich unternommen hat, bin ich heute wieder an der Reihe smile

Den heutigen Tag kann man nur als perfekt bezeichnen. Ein perfekter Urlaubstag smile

Heute Morgen bin ich gegen acht aufgestanden. Zwar noch immer wahnsinnig müde, aber es war einfach vieeel zu heiß laughing Auf unserer Veranda habe ich mich dann noch ein wenig hingelegt (nach einem Backpackerleben findet man Holzdielen wahnsinnig bequem laughing) und Musik gehört smile

Nach und nach sind auch die Mädels aus dem Bungalow gekrochen, und gemeinsam haben wir uns zum Frühstück in den nächstgelegenen Supermarkt gemacht. Dort haben wir auch Akra getroffen, haben mit ihm gegessen, und uns dann auch verabschiedet - seine Reise geht jetzt wieder weiter smile

Den Rest des Tages haben wir in aller Ruhe verbracht. Wir haben im Pool entspannt oder rumgeblödelt, haben in der Sonne gelegen, gelesen, Tagebuch geschrieben, und Kokosnüsse geschlürft smile

Zum Essen sind wir in die Stadt gelaufen. DIesmal gab es für Tabea und mich, typisch westlich, Burger und Pommes. Angi hat sich einen Papayasalat geholt - der war allerdings nicht so gut.undecided

Wieder im Hotel angekommen, haben wir gleich wieder den Pool unsicher gemacht smile Gut gelaunt haben wir dann noch einen Cocktail auf unserer Veranda getrunken, Bilder angeschaut und einfach die Zeit zusammen genossen :)

Jetzt haben wir uns in unsere Betten zurückgezogen. Wir mussten vor den gefräßigen Mücken flüchten laughing

Oh - ein Was hätte ich fast vergessen. Ein Was hat den schönen Tag doch überschattet... Unter unserer Veranda ist heute ein Straßenhund gestorben... Er hat ziemlich gekämpft und fürchterliche Geräusche von sich gegeben. Angi hat noch versucht, was für ihn zu tun - wollte ihm Wasser geben und hat Rat bei den Mitarbeitern gesucht.. Aber nichts hat geholfen... frown Er war einfach zu alt und zu krank...

 

Bald werden wir versuchen, die Augen trotz der Hitze zu zubekommen - momentan sind es immer noch 32°C.. laughing

Ich hoffe, es geht euch allen gut. WIe ich höre, ist der Sommer auch in Deutschland langsam eingekehrt! smile Nur noch acht Tage, und wir sind zurück in der Heimat... Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht, aber ich freue mich unheimlich auf euch! laughing

Ich melde mich morgen wieder kiss

 

Montag, 09.05.2016

Disco, Disco - Party, Party!

Hallo liebe Leser, hier ist Angi, oder eher Angelica, obwohl ich hier ebenfalls Vlada genannt werde. Hier ein kurzer Exkurs zur Namesgebung Vlada, schließlich lässt sich Vlada nur ziemlich schwer von Angelica ableiten: Bei der Kennlernrunde in Rakaia Huts, bei der meine Gruppe auf Vera und die anderen vier Chaoten getroffen ist, nannte ich meinen vollen Namen und nebenbei kam ins Gespräch, dass meine Mutter mich ursprünglich Lada (ins Deutsche umgewandelt - Vlada) nennen wollte. Dieser Name erschien den in Deutschland geborenen als ziemlich amüsant. So führten die Konversationen über diesen Namen zu einer engen Freundschaft. Und tada, jetzt können wir kaum noch ohne einander. smile

Aber nun kommen wir mal zum eigentlichen Thema. Der Tag begann ziemlich gemütlich mit Ausschlafen. Naja, wie man halt Ausschlafen kann bei 34 Grad ohne Klimaanlage. Also begann der Tag für mich um 8 Uhr morgens. Vera, übrigens meine Bettnachbarin, war  schon früher wach, und sonnte sich bereits am Pool, als ich es schaffte, das Bett zu verlassen. Wir beschlossen jedoch ziemlich schnell, heute mal in der Stadt zu frühstücken. Dies erwies sich als schwieriger als gedacht, da die ganzen Straßenstände eher auf Reis mit Curry und Pat-Tai ausgerichtet sind. So liefen wir planlos durch die Straßen auf der Suche nach Frühstück. Die Sonne schien bereits so stark, dass ich mir alle 5 Meter den Schweiß vom Gesicht abtupfen musste. Was man nicht alles für etwas zu Essen macht. Irgendwann fanden wir ein kleines Restaurant, welches Frühstück anbot. Für thailändische Verhältnisse ziemlich teuer, aber das war uns bei der Hitze auch egal. Wir hatten schließlich Hunger, und es war sehr heiß. Der Besitzer ist ursprünglich auch aus Deutschland, so fanden wir auch ein Bauernfrühstück, strammen Max und Gulasch auf der Speisekarte. Vera und ich entschieden uns dennoch für einen Bagel, und Tabea aß Müsli. Der Besitzer war so freundlich und bot uns Mangos von seinem Baum zum Probieren an. Nach dem Frühstück suchten wir so schnell wie möglich den Weg zurück zum Hotel auf, denn dort gab es einen Pool, der uns die Abkühlung lieferte, die wir benötigten. Über die Mittagshitze blieben wir also am Pool und in den Hängematten. Wir hörten entspannt Musik und lasen unsere Bücher.

Doch dann kam wieder der Hunger. Der Hunger besiegt die Hitze und die Faulheit. So begaben Tabea und ich uns wieder in die Stadt, um etwas von dem Reis mit Curry oder Pat-Tai von den Straßenständen zu ergattern. Vera fühlte sich leider nicht so wohl und beschloss, ein Nickerchen zu halten. Wir trafen uns mit einem alten Freund bei einem kleinen Straßenstand, welcher gutes Essen für wenig Geld bot. Das Beste an diesem Stand war jedoch nicht mal die Portionsgröße, sondern die Fruchtshakes. Ich entschied mich für meinen Favoriten: Coconutshake. Ich liebe Thailand für seine Fruchtshakes. An jeder Ecke werden Shakes aus Eis, den verschiedensten Früchten (selbstverständlich frei kombinierbar) und frischem Saft angeboten. Wir probierten bereits unzählige Fruchtvariationen aus, und ich beschloss, den einfachen aus Kokosnuss auf meinen ersten Platz zu setzen. Was ich ebenfalls sehr gerne hier mag ist, dass man wirklich nicht besonders lange auf sein Gericht warten muss. Nach 5 Minuten hatte ich mein 'Fried-Drunken-Vegetables with Rice' vor mir stehen. Ich probiere äußerst gerne Gerichte, die ich noch nicht kenne oder dessen Name mir nicht verrät, was ich bekomme. MIt vollgeschlagenen Mägen begaben wir Drei uns in den Supermarkt, um noch einige Einkäufe für den Abend zu tätigen. Denn für den Abend stand eine große Party im 'Jungle von Baan tai' an. Shiva Moon. Eine der berühmten Full-Moon Partys konnten wir leider nicht erleben, da ja zur Zeit auch kein Vollmond ist laughing

Mit Bier und ein wenig billigem thailändischen Whiskey, von dem uns versichert wurde, dass wir ihn überleben werden und er gar nicht so schlecht sei, begaben wir uns zurück zu Vera ins Hotel. Entspannt setzten wir uns gemeinsam auf unsere Terasse und versuchten, die gekauften Eiswürfel in unserem Mülleimer kalt zu halten. Funktionierte natürlich nicht. Die Eiswürfel verabschiedeten sich bereits nach etwa einer Stunde. Ein oder zwei kalte Drinks konnten wir dann aber noch kühl genießen. Aufgrund von starken Bauchschmerzen beschloss Vera ziemlich schnell, dass sie nicht an der Party teilnehmen konnte und den Alkohol wohl eher meiden sollte. Langsam wurde es dunkler, und der Alkohol warm. Also musste ein Trinkspiel her, um möglichst viel von dem Whiskey trinken zu können, bevor es dann losging. Ziemlich interessantes Spiel: Bei diesem Spiel erfährt man Dinge über die Anderen, die man vielleicht noch nicht wusste. Obwohl ich sagen muss, nach so langer Zeit zusammen reisen wussten Vera, Tabea und ich ziemlich alles über einander. 

MIt einem Taxi ging es dann in den Jungle. Dort angekommen, waren wie vermutet nicht besonders viel Gäste erschienen; doch das war uns egal, denn die Musik klang sehr gut. Die DJs spielten sehr guten Psytrance, was zufälligerweise meine liebste Musikrichtung ist. Die Veranstalter haben sich sehr viel Mühe bei der Dekoration der Tanzfläche gegeben. Umgeben von bunten, leuchtenden Gemälden ließen wir uns zu dem Klang des melodischen Psytrance treiben. Mit der Tiefe der Nacht füllte sich auch die Tanzfläche. Die Menschen waren alle sehr gut gelaunt und in Feierstimmung. Fremde Menschen animierten sich gegenseitig zum Tanzen. Und wir hatten sehr viel Spaß! Seit 5 Monaten, fast 6 Monaten, habe ich nicht mehr so ausgiebig getanzt. Ich liebe Tanzen, ganz besonders zu guter Musik und mit viel Platz auf der Tanzfläche. Ich konnte mich mal wieder richtig auspowern und alles mal rauslassen. Ein wunderbares Gefühl, in kurzer Hose und T-Shirt feiern zu gehen. Derartiges kann man sich zu Hause nicht vorstellen, dort denkt man eher, ob man eine oder doch lieber sogar zwei Jacken mitnimmt. Verrückt tanzten Tabea und ich glücklicher denn je bis um 3 Uhr, dann ging aber auch bei uns die Energie aus. Nun war der Körper ausgepowert, die Seele beruhigt, und das Herz voll mit Glück über den Erfolg der Feier. Nach einer hartnäckigen Disskusion mit dem Taxifahrer über den Preis, die wir letztendlich gewannen, fuhr er uns zu einem Restaurant in der Nähe unseres Hotels, damit wir noch Pommes essen konnte. Durch das ganze Tanzen haben wir einige Kalorien verloren, die selbstverständlich wieder angegessen werden mussten! Völlig zufrieden legten wir uns dann nur noch zu Vera ins stickige Zimmer, denn draußen waren es immer noch 30 Grad, und schliefen tief und fest ein. 

Hiermit verabschiede ich mich mit müden, aber strahlenden Augen smile

 

Sonntag, 08.05.2016

Und wieder einmal Migräne..

Erstaunlicherweise bin ich heute von Unglücken verschont worden - na gut - außer einem Migräneanfall. Aber der hat sicherlich mit den heißen Temperaturen zu tun. Und außerdem bin ich es ja mittlerweile gewohnt wink

Von heute gibt es deswegen von meiner Seite aus gar nicht so viel zu berichten. Gegen Mittag hat uns Akram besucht. Ein Freund der Mädels. Sie haben ihn in Neuseeland kennengelernt, und seit Januar ist er in Südostasien auf Touren. Für uns ist er extra hierher gekommen! smile

Zu Dritt sind sie dann, am frühen Nachmittag, nach Had Rin aufgebrochen, und haben dort einen schönen Tag zusammen verbracht - haben lecker gegessen und lustige Sachen eingekauft (z.B. eine Katzenhandtasche laughing). Ich bin in der Zwischenzeit im Hotel geblieben. Habe eine Tablette genommen und etwas geschlafen. Dann ging es mir ein bisschen besser smile

Gerade war ich im Hotelrestaurant essen - das erste Mal seit sechs Monaten habe ich allein zu Abend gegessen. Ein wahnsinnig komisches Gefühl. Es ist so.. ruhig laughing

Jetzt liege ich aus allen Poren schwitzend im Bett, schaue noch eine Serie, und werde dann bald ins Bett gehen, Die Mädels kommen sicherlich auch bald zurück smile

Bis morgen kiss

Samstag, 07.05.2016

Roller fahren, leckeres Essen, Straßenmärkte und Sonnenbrand

Nachdem gestern Angi ihren Unglückstag hatte, ist heute Tabea dran... Knallrot, und mit Kokosöl eingeschmiert,  liegt sie in ihrem Bett. Sie hat einen heftigen Sonnenbrand abbekommen.. Und sie hat sich eine Schramme am Bein beim Roller fahren geholt. Anscheinend sind wir momentan alle der Reihe nach mit kleineren Unglücken dran.. laughing Also, seid gespannt, was ich morgen von meinen Unglücken berichte wink

Den Morgen begannen wir wieder einmal seeehr früh. Es ist einfach viel zu heiß, um richtig schlafen zu können. Hungrig warteten wir dann darauf, dass die Hotelküche aufmacht. Um acht war es dann endlich soweit, und wir haben ein wahnsinnig leckeres Frühstück gehabt. Dazu gab es einen frischen Saft - ein perfekter Start in einen perfekten Tag tongue-out

Im Anschluss liehen wir uns dann alle je einen Motorroller aus. Eigentlich wollten wir in der Stadt ein wenig shoppen, aber es war einfach viel zu warm. Schon nach den ersten Ständen hatten wir keine Lust mehr, und haben uns doch wieder ins Hotel zurück gezogen. Dort haben wir dann die Mittags- und frühen Nachmittagsstunden am Pool genossen - jeder mit einem guten Buch und einem eskalten Shake in der Hand - kann das Leben schöner sein?? laughing

Gegen drei machten wir uns dann doch noch einmal mit unseren Rollern auf in die Stadt, und in einem kleinen Foodcourt gab es, wieder einmal, oberleckeres Essen - und dazu frische Smoothies laughing Wir haben uns jeder zwei geholt, weil sie einfach soooo lecker waren tongue-out

Auf dem Nachhauseweg kamen wir dann an einem kleinen Markt vorbei und hielten spontan auch dort noch einmal an. Für ein paar Minuten habe ich mich in den Schatten am nebenliegenden Stand verzogen - mir ging es nicht so gut. Später bin ich dann aber doch noch zu den Mädels dazu gestoßen, und habe auch noch zwei sehr schöne Sommerkleider erstanden. Auch die Anderen sind fündig geworden smile

Tabea und ich sind dann, wegen ihres Sonnenbrands, schon mal ins Hotel vorgefahren. Angi ist noch ein bisschen an den Ständen entlang geschlendert.

Jetzt liegen wir, zwar frisch geduscht, aber durch die Hitze bereits schon wieder verschwitzt, rum und genießen den lauen Abend smile Nachher werden wir bestimmt noch einen Cocktail trinken gehen tongue-out

Die drei überglücklichen Mädels schicken viele liebe und sonnige Grüße aus dem wunderschönen Thailand! kiss

Freitag, 06.05.2016

Angekommen im Paradies :)

Auch der heutige Morgen startete wieder sehr früh - ohne den Wecker zu benötigen, waren wir halb sechs putzmunter (sehr zum Leidwesen unserer Zimmergenossinen laughing). Schnell machten wir uns fertig und packten die letzten Sachen. Beim Zähne putzen dann der Schock: Wir hatten uns eine neue Zahnpasta gegönnt - und sie war sooo eklig. Noch nie in unserem Leben hatten wir so etwas chemisches in unserem Mund - man hatte das Gefühl, dass alles weggeätzt wird. Kurzerhand haben wir dann die neue Zahncreme einfach dagelassen. Niemand wollte sich das nochmal antun frown

Eigentlich hatten wir vor, mit Bus und Bahn unseren Weg zum Fughafen zu finden. Bequemerweise haben wir uns dann aber doch für ein Taxi entschieden. Problemlos - naja der Taxifahrer ist einen Riesenumweg gefahren, um uns das Geld aus der Tasche (1 Euro laughing) zu ziehen - kamen wir dann auch dort an. Nachdem unsere Sachen abgegeben waren, gab es noch was zum Essen, und schon konnte der Flug losgehen. Kurz vor dem Boarding fing Angi neben uns auf einmal an zu Schreien. Es war eher ein Mix aus Schmerzensschreien und hysterischem Lachen. Auf jeden Fall hat man ihr angesehen, dass sie fürchterliche Schmerzen erleidet - Bauchkrämpfe... Die ließen auch im Flieger nicht wirklich nach, und so lag sie während des gesamten Fluges, halbtot, auf meinem Schoß.

An dieser Stelle entschied sich mein Internet gerade abzustürzen... Eigentlich hatte ich den ganzen Eintrag schon fertig... Aber naja, dann muss ich jetzt wohl noch einmal unseren Tag ausformulieren... laughing

Eigentlich hatte Angi gar nicht den Sitzplatz neben uns, aber unsere eigentliche Sitznachbarin war so nett, sich einen anderen Platz zu suchen, damit Angi bei uns bleiben kann laughing Ich habe während des Fluges ein bisschen versucht zu schlafen, während Tabea sich von ihrem Fensterplatz aus die tolle Landschaft angeschaut hat smile In Surat Thani angekommen - Angi ging es zum Glück wieder besser - mussten wir, wieder einmal, warten. Aber daran sind wir mittlerweile ja schon gewöhnt smile

Halb zwei kam dann unser Bus, der uns zu unserer Fähre bringen sollte. Nach einer zweistündigen, und trotz Klimaanlage verschwitzten Busfahrt kamen wir dann auch am Wasser an. Dort wartete dann in ca. 250 m langer Fußmarsch mit unserem Gepäck auf uns. Klingt easy, ich weiß. Aber bei der Hitze war das echt kein Spaß. Aus jeder Pore haben wir geschwitzt und überall hat alles geklebt - zum Glück kam aber vom Meer aus ein sanfter Wind, der uns ein wenig Abkühlung verschaffte smile

Nach einer zweieinhalb stündigen Fahrt mit einem Jetboat erreichten wir dann unser eigentliches Ziel: Koh Phangan. Leichter als gedacht gestaltete sich dann auch der Transfer zu unserem Hotel - endlich hat es sich mal ausgezahlt, dass man immer und überall angequatscht wird laughing So hatten wir schnell eine Art Taxi gefunden, und nach 10 min erreichten wir unser Hotel! Seit fünf Minuten sitze ich jetzt hier und überlege, wie ich es beschreiben soll - aber ich habe einfach keine Worte dafür. Wir haben das Gefühl, im Paradies zu sein. Unser Hotel sieht genauso aus wie im Internet, wenn nicht sogar noch besser. EIn Traum von Strand und Palmen. Dazwischen Holzbungalows -  unserer ist direkt am Meer. Wir müssen nur zehn Schritte gehen, und schon sind wir mit den Fußspitzen im warmen Salzwasser. Zwei riesige Doppelbetten und ein eigenes Bad stehen uns zur Verfügung. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte mal so viel Platz hatte. Das hier ist ca. zwanzigmal größer als unser altes Zuhause Hubi laughing

   

Schnell haben wir die verklebten Klamotten runtergerissen und unseren Bikini angezogen - wir brauchten unbedingt eine erfrischende Abkühlung im Pool! smile Abgeduscht und erfrischt machten wir es uns dann in der hoteleigenen, offenen Bar mit Meerblick (mit Kissen auf dem Boden) gemütlich, und aßen ein ober-, oberleckeres Abendessen tongue-out Dazu gab es für jeden noch einen leckeren Cocktail - einfach perfekt! Ich bin mehr als glücklich... Uns Allen standen heute schon öfter die Tränen der Freude in den Augen. Wir können unser Glück kaum fassen. Nach dem Backpackerleben der letzten Monate fühlt man sich hier wie ein König (bzw. Königin laughing). Und auch das Personal ist unglaublich nett, freundlich und zuvorkommend. Es gibt einfach nichts zu meckern! smile

Für Angi war es heute ein Unglückstag... Nach den Schmerzen im Flieger ist sie heute noch am Pool ausgerutscht und hat sich das Schienbein angeschlagen, und beim Essen hat der Wind ihr Chiliflocken ins Auge geweht frown So viel Pech an einem einzigen Tag. Aber jetzt liegt sie neben mir im Bett- trotz allem strahlt sie vor Freude und Glück - wie wir Alle. Wir bekommen das Grinsen einfach nicht mehr aus unserem Gesicht! Ich bin mir sicher, dass wundervolle Tage vor uns liegen laughing

Donnerstag, 05.05.2016

Bangkok erleben

Hallöchen ihr Lieben! 

Heute schreibe ich (Tabea) mal über unsere heutigen Erlebnisse:

Dieser Tag begann für unsere Verhältnisse ausnahmsweise mal sehr früh. Gegen 6 Uhr morgens waren wir alle wach, machten uns fertig und frühstückten in der Bar, welche zum Hostel dazu gehört. Die Mädels gönnten sich Toast mit Eiern und Bacon, für mich gab es ein leckeres Müsli mit Joghurt und ein Croissant. Dazu tranken wir leckere Smoothies.  

Um halb 8 verließen wir das Hostel, um ein paar Touristenattraktionen abzuklappern. Zuerst liefen wir zur nächstgelegenen U-Bahn Station. Alles war super easy. Problemlos gelangen wir an unsere Zielhaltestelle. Von dort an waren wir erstmal ratlos, wie wir weiterkommen sollten. Unser Ziel war nämlich noch ein ganzes Stück entfernt. 

Kaum schauten wir auf unsere Stadtkarte, sprach uns jemand an und versuchte uns zu erklären, wohin wir fahren sollten. Natürlich winkte er ein Tuk Tuk ( = Autorikscha) herbei. In Thailand arbeiten alle zusammen. Jeder hat das selbe Ziel - Touristen das Geld aus der Tasche locken. Er erzählte uns in brüchigem Englisch, dass wir ein Boot nehmen sollen, um zu unserem Ziel zu kommen. Da wir sowieso keine Ahnung hatten, was wir machen sollten, stimmten wir zu. Schnell lernten wir, dass man IMMER handeln muss, egal um was es geht ( Lebensmittel, Tuk Tuks, ...). Somit bekamen wir den ganzen Tag unseren gewünschten Preis cool  Für umgerechnet 50 Cent fuhr uns der Tuk Tuk-Fahrer zum Fluss. Die Fahrt war super witzig. Verkehrsregeln existieren quasi nicht. Es war also ein Erlebnis wert.  Am Fluss angekommen, sollten wir uns ein Privatboot für ca. 30 Euro mieten. Das war uns nun wirklich zu viel, und langsam hatten wir auf diese Masche auch echt keine Lust mehr. Wir entschlossen uns dazu, umzudrehen. Sofort trafen wir wieder einen Tuk Tuk-Fahrer an. WIr erklärten ihm, wo wir hin wollten. Natürlich mussten wir erst wieder über den Preis verhandeln. Nach dieser Fahrt kamen wir endlich am Palast an. Da wir danach noch in einen Tempel wollten und man sich dort angemessen (Schultern bedeckt, lange Hose) kleiden sollte, kaufte sich Vera noch eine schöne Pluderhose smile Dann ging es los. Wir suchten den Eingang und scheiterten laughing Wegen der für uns unnormalen Hitze hatten wir nach einer Weile einfach keine Lust mehr zu suchen... Somit gingen wir direkt zu unserem eigentlich 2. Programmpunkt, welcher nebenan war. Wat Pho - ein buddhistischer Tempel, der im Zentrum der historischen Altstadt von Bangkok liegt. Der Tempel war wirklich unglaublich schön. 

 

Kurz bevor wir zu unserem nächsten Ziel wollten, wurden Vera und ich gefragt, ob wir bereit dazu wären, mit ein paar Studenten ein Interview zu führen. Wir stimmten zu. Es waren allgemeine Fragen zu Thailand. Wir beantworteten sie und als Dankeschön bekamen wir eine Postkarte - liebe Eltern, freut euch auf sie laughing 

Nachdem wir den Tempel verlassen hatten, ging es mal wieder mit dem Tuk Tuk weiter Richtung Chinatown.  Dort angekommen, waren wir wieder einmal leicht überfordert mit dem, was unseren Augen geboten wurde. Zu viele Menschen, zu viel Verkehr, unangenehme Gerüche und etliche Verkaufsstände mit verschiedenstem Zeug. Aufgrund der erdrückenden Hitze blieben wir nicht allzu lange. Ein letztes Mal an diesem Tag fuhren wir mit dem Tuk Tuk zur U-Bahn Station. Diese Fahrt war die Verrückteste von allen.  Wir waren uns alle nicht so sicher, ob wir diese Fahrt überleben würden. Sein Fahrstil war schon sehr riskant. Aber letztlich war es wieder total witzig. 

Zurück im Hostel waren wir überglücklich über die klimatisierten Räume. Wir ruhten uns aus und gingen irgendwann in die Bar, um etwas zu Essen. Jedes Mal, wenn wir auf die Speisekarte gucken, freuen wir uns über die günstigen Preise. Tolle Abwechslung zu Neuseeland laughing 

Rücklickend war es ein super-interessanter Tag. Leider ist uns Bangkok momentan wirklich viel zu stressig, so dass wir uns auf die Insel freuen. Morgen geht es dann weiter nach Koh Phangan. 

Ich wünsche euch einen schönen Tag smile

Sonnige Grüße,

Tabea smile

Mittwoch, 04.05.2016

Der erste Eindruck von Bangkok

Hallo meine Lieben smile

Gerade liegen wir alle in unserem gut runtergekühlten Hostelzimmer und genießen die Aklimatisierung smile

Ich schreibe einfach mal darauf los, was mir so in den Sinn kommt wink

Die Einreise hat problemlos geklappt, und auch ein Taxi war schnell gefunden. Nachdem wir unserem Fahrer verklickert haben, dass wir nur mitfahren, wenn er auch wirklich das Taximeter anmacht, konnte die Reise zu unserem Hostel losgehen. Bodega. Ein wirklich sehr, sehr schönes Hostel. Uns gefällt es hier super gut. Und es ist echt sauber smile In der Nacht um zwei kamen wir dort an, und an der Rezeption wartete dann ein kleines Problem: Beim Buchen hatten wir einen Fehler mit den Tagen, und deswegen war für die heutige Nacht kein Hostel gebucht. Aber sie hatten dann doch noch freie Plätze für uns und so konnten wir alle, müde und kaputt, auf die wunderbar weichen Matratzen sinken und in einen erholsamen Schlaf fallen smile

Heute morgen um elf mussten wir dann aus dem Zimmer auschecken. Um zwei durften wir dann  unser neues Zimmer beziehen. In der Zwischenzeit machten wir uns auf den Weg in die Stadt. In einer Bäckerei gönnten wir uns dann ein leckeres Frühstück - für thailandische Verhältnisse war es ein teures Essen. Uns erschien es allerdings spottbillig laughing Und es war oberlecker tongue-out

Den Rest des Nachmittages machten wir es uns in unserem Zimmer gemütlich. Unsere Kreisläufe hatten ziemlich zu kämpfen. Der Kampf hatte allerdings nicht nur mit der Hitze und der extremen Luftfeuchtigkeit zu tun, sondern vor allem auch mit den Gerüchen... Hier möchte man am liebsten keine Luft mehr holen. Bei jedem Schritt schlägt dir ein anderer Geruch entgegen - mal duftet es nach frischem Essen, dann nach chemischen Reinigungsmitteln, nach Abwasser, Müll oder einfach nur stickig. Damit komme ich wirklich nicht klar. Es ist einfach das komplette Gegenteil zu unserem wunderschönen Neuseeland. EIn krasseres Extrem hätten wir uns wahrscheinlich nicht aussuchen können. Hier sind so viele Menschen und so viel Verkehr. Und von der neuseeländischen Freundlichkeit ist auch nichts mehr zu spüren. Alle Leute schauen grimmig und die ganze Gegend erscheint sehr zwielichtig. Besonders sicher fühlt man sich hier nicht. Das ich kein Stadtmensch bin, wusste ich ja schon immer. Doch das hier ist schon wirklich extrem - aber ich bin wahnsinnig froh und glücklich darüber, dass ich diese Erfahrung machen darf smile

Da wir nur zwei offene Essensstände und Straßenläden gefunden haben, aber bei beiden nichts identifizieren konnten, haben wir dann doch in einem kleinen Restaurant zu Abend gegessen - oberlecker, aber auch verdammt scharf. Auch jetzt brennt mir noch der ganze Mund - vorhin hatte ich kurzzeitig das Gefühl, dass meine Zunge sich auflöst laughing

Morgen werden wir ein bisschen Tourizeugs machen - wir gehen in das buddhistische Zentrum, China Town, und und und...  Ich freue mich riesig darauf smile

 

Man merkt einfach, dass unsere Reise jetzt in Urlaub übergegangen ist. Man muss sich keine Gedanken mehr machen, was man am besten kocht. Man muss kein ungetoastetes (und manchmal leicht angeschimmeltes) Toast mehr essen. Man muss nicht mehr abwaschen. Oder mit seinem nach Kotze stinkendem Geschirrtuch abtrocknen. Man muss nicht mehr jeden Abend einen neuen Campingplatz finden. Und vieles mehr. Das Backpackerleben liegt hinter uns - jetzt hat man das Gefühl, im Luxus zu leben. laughing

Auf diese Tatsache schaue ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich freue mich darauf, endlich wieder jeden Tag duschen zu können und sich was zu gönnen. Aber ich vermisse auch, schon jetzt, das freie und spontane Leben, das man als Backpacker führen konnte. Ich vermisse schon jetzt das Land Neuseeland, was für mich in den letzten Monaten zu einem zweiten Zuhause geworden ist. Andererseits freue ich mich aber auch auf die gemeinsame Zeit in Thailand. Es ist wunderschön, noch mehr EIndrücke zu sammeln und eine ganz andere Kultur zu sehen! smile Ich stecke momentan einfach irgendwo zwischen Heimweh und Fernsucht fest - aber egal. Ich bin unheimlich glücklich, und das ist genau das, was zählt. Das Reisen erfüllt mich zu 100% und die Zeit mit den Mädels ist einfach toll - und vor allem nie langweilig! smile Die letzten Monate waren die schönste Zeit in meinem Leben. Jeder Moment war einfach perfekt, so wie er war. Rückblickend würde ich an der Reise keine Sekunde ändern - jede Frustration, jede Träne und jeder Moment des Heimwehs gehört einfach zu der Erfahrung dazu. Genauso wie jedes Lachen und jeder Glücksmoment. Und genauso wie jede verrückte Aktion laughing Wenn ich an die letzten Monate zurück denke, durchströmt mich ein unglaubliches Glücksgefühl. Und den Mädels geht es genauso! smile Wir fangen alle immer sofort an zu strahlen, wenn wir von Neuseeland sprechen. Wir bekommen alle ein Funkeln in den Augen, wenn wir an die Momente zurück denken. Und wir bekommen alle gute Laune, wenn wir unsere ganz persönlichen Neuseeland-Lieder hören smile

Ich bin dankbar für jeden Moment, und kann mich nur immer wieder bei all den Menschen bedanken, die mich immer unterstützt und ermutigt haben. Danke, Danke, Danke! kiss

Dienstag, 03.05.2016

Update aus dem Flieger :)

Aus über 10 km Höhe melde ich mich bei euch, um wenigstens ein kleines Update zu schicken. In knapp einer Stunde werden wir nach neuneinhalb Stunden Flug (es hat sich gar nicht so lange angefühlt - wir haben sogar vier Stunden gedöst) unser Ziel Bangkok erreichen. Mitten in der Nacht um eins kommen wir dort an. Drei Mädels, nachts allein in Bangkok... Naja, wird schon alles gut gehen smile Wir nehmen direkt ein Taxi zum Hostel.
Und dann sind wir schon wieder in einer anderen Zeitzone - langsam bin ich mit der Uhrzeit ziemlich verwirrt laughing (es sind jetzt "nur noch" 5 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland).

Unser einer Tag auf australischem Boden war wunderschön entspannt. Nach einem oberleckeren Frühstück schlenderten wir, mit kleinem 'Umweg' über den Botanischen Garten, zum Opera House mit Blick auf die Harbour Bridge. Es war total unwirklich, vor diesem Wahrzeichen zu stehen - für Angi hat sich damit ein Kindheitstraum erfüllt smile


Dort entspannten wir ein bisschen in der Sonne (unvorstellbar, dass das Herbst sein soll: Es war sooo warm laughing) & machten uns dann gemütlichen Schrittes auf Richtung Flughafen. Sydney ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Sie wirkt entspannt und ruhig - nicht so stressig wie andere Großstädte. Für mich steht fest, dass ich irgendwann nochmal zurück kehren muss! smile


Typisch australisch, haben wir in den Gärten Spinnennetze mit Riesenspinnen gesehen (für die Verhältnisse dort waren sie bestimmt klein, aber für uns war es die größte Spinne, die wir je in freier Wildbahn gesehen haben! laughing)
Ich werde jetzt nochmal eine halbe Stunde die Augen zu machen smile Ich bin gespannt, was die nächsten Tage so mit sich bringen wink
Bis bald, ihr Lieben kiss

Montag, 02.05.2016

Neuseeland --> Australien

Jetzt ist es wirklich soweit. Wir haben Neuseeland verlassen! Anfang der Reise dachte ich, ich sei ewig unterwegs. Heute hatte ich eher das Gefühl, als wären wir gestern erst angekommen. Die Zeit verging viel zu schnell. Der Abschied fiel mir leichter als gedacht. Zwar hatte ich beim Abflug ein paar Tränen in den Augen, aber ganz realisiert habe ich es trotzdem noch nicht..
Leider saßen wir heute nicht zusammen & wir waren die gesamte Flugzeit getrennt voneinander - so ein komisches Gefühl. Ich habe mir die Zeit wieder mit Filmen vertrieben smile
Nach dreieinhalb Stunden Flugzeit wiedervereint und in Australien eingereist, haben wir es jetzt auch dank Bus, Zug und unseren Füßen ins Hostel geschafft - gemütlich kann man es hier nicht nennen, eher ranzig undecided Aber wir bleiben ja nur eine Nacht smile
Gleich trauen wir uns nochmal in das nächtliche Stadtgetümmel, obwohl wir alle ziemlich KO sind. Es wird wohl kein langer Ausflug laughing Ich freue mich riesig aufs Bett smile
Bis bald kiss

Montag, 02.05.2016

Der letzte Abend

Ich melde mich doch noch einmal aus Neuseeland - alles andere erscheint mir einfach nicht richtig laughing Ich sitze gerade im Partnerbüro meiner Organisation, neben mir Rita - auch fleißig am Blog schreiben -  und wir haben eine fantastische Sicht auf Auckland smile

Ich drucke gerade noch den letzten organisatorischen Stuff (wie Visum, Flugtickets, Fähre, etc.) aus, und dann brechen auch schon meine allerletzten Stunden an. Ein bisschen Aufregung macht sich jetzt doch in mir breit wink

Wir hatten einen wunderschönen letzten Abend. Gemeinsam mit Rita und fünf anderen lieben Menschen, die wir an dem Tag kennengelernt haben, machten wir die Stadt "unsicher" - in Auckland an einem Sonntag gar nicht so einfach. Fast alles hatte zu. Trotzdem hatten wir eine Menge Spaß. Zwar standen und saßen wir oft einfach nur an der Straße herum, aber da wir uns alle nicht kannten, gab es viel zu erzählen. Und ich glaube, wir vier Mädels waren zusammen unglaublich aufgedreht und kamen sehr verrückt rüber laughing Nach und nach wurde die Gruppe immer kleiner. Da wir keine offene Bar mehr finden konnten, entschieden wir uns kurzentschlossen, ein Striplokal zu besuchen - für die meisten von uns das erste Mal. Es war schon sehr interessant, und soweit ich das beurteilen kann, waren die Tänzerinnen sehr gut smile Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß - aber das lag wohl eher an der Gruppe. Wir hätten an jedem anderen Ort genauso gute Laune und so viel Spaß gehabt laughing

Halb drei haben wir es dann in unser Hostelbett geschafft. Es war echt schön, mal wieder in einem bequemen und kuscheligen Bett zu schlafen smile Zwar habe ich vor Aufregung (komisch - ich frage mich, woher die kommt - ich liebe eigentlich das Fliegen) kaum ein Auge zu bekommen, aber alles in allem war es ein wundervoller letzter Abend. Auf jeden Fall werden wir ihn so schnell nicht mehr vergessen laughing Und ich war froh, dass Rita noch einmal an meiner Seite war. Sie ist der einzige Mensch, der sowohl meinen letzten Tag auf der Süd- als auch meinen letzten Tag auf der Nordinsel mit mir verbracht hat! smile

 

Na gut, dann höre ich jetzt mal auf. Meine Mädels warten schon wink

Bis bald ihr Lieben! kiss

Sonntag, 01.05.2016

Autoverkauf

Hey smile

Gerade sitze ich im Hostel "The Attic" - insgesamt mein viertes Hostel in Auckland (und davon das schönste smile).

Ich warte gerade auf die Mädels. Leider mussten sie unseren Hubi doch an einen Händler geben.. Aber ich fange mal von vorne an.

Wie geplant sind wir heute morgen auf die Carfair aufgebrochen. Diese war um einiges größer als die letzte, und wir waren alle optimistisch gestimmt. Eigentlich sah es auch ganz gut aus. Im Gegensatz zum letzten Mal hatten wir einige Interessenten an Hubi. Wir haben auch zwei Probefahrten gehabt (die Mädels, ich habe in der Zeit auf die Sachen aufgepasst) - und eigentlich waren wir uns zu einhundertprozent sicher, dass wir das Auto an einen netten Backpacker losbekommen. Doch leider hat das doch nicht so geklappt wie geplant frown Zwei der Interessenten kamen dann doch nicht mehr, und der Dritte ist im letzten Moment abgesprungen..  Wenigstens hatten wir von dem einen Händler ein Angebot über 1700 Dollar - das wäre noch einigermaßen akzektabel gewesen. Nachdem wir alle Hoffnung aufgegeben hatten, weiter auf unsere Interessenten zu warten, machten wir uns auf den Weg zum Hostel. Schnell die Sachen reingebracht und kurz durchgeatmet - dann sind die Mädels auch schon wieder los. Während der Wartezeit habe ich mich um die Wäsche und noch um ein zwei organisatorische Dinge (Geld transferieren, Visum abchecken...) gekümmert. Gerade haben sich die Mädels gemeldet. Sie sind jetzt auf dem Rückweg mit dem Zug, und werden dann bald wieder hier ankommen. Und sie bringen Sushi mit tongue-out

Allerdings sind sie unglaublich niedergeschlagen.. Sie haben jetzt doch nur 1550 $ bekommen - werttechnisch gesehen vieeeel zu wenig für unseren geliebten Hubi.. Aber ihnen blieb nichts anderes übrig.. frown

Mir tut es so Leid für die Beiden.. frown Und auch Hubi hätte ich was anderes gewünscht. Es wäre schöner gewesen zu wissen, dass unser Zuhause der letzten Monate in liebevolle Hände übergeben wurde.. Aber jetzt steht er doch bei einem der Backpacker abzockenden Händler..

 

Aber naja.. Jetzt ist es leider nicht mehr zu ändern, und wir werden dann trotzdem versuchen, unseren letzten Abend zu genießen. Wir haben vor, auch etwas Trinken zu gehen smile Dabei wird uns Rita begleiten, was mich unglaublich freut. Ich habe sie gestern schon kurz gesehen, aber freue mich, mich jetzt nochmal richtig von ihr verabschieden zu können laughing

Na gut, das war dann meine letzte Wortmeldung aus Neuseeland. Schon wirklich ein komisches Gefühl. Ich habe noch nicht wirklich realisiert, dass wir morgen fliegen, und dann unsere "Work and Travel" Erfahrung vorbei ist.. Und eigentlich möchte ich momentan auch gar nicht darüber nachdenken. Der Abschied fällt mir schon ziemlich schwer..

Ich versuche, mich auch auf meiner Weiterreise immer wieder zu melden. Ob es, so wie die letzten Wochen, täglich sein wird, kann ich leider noch nicht sagen undecided Ich weiß nicht, wann ich WLAN haben werde. Aber ich gebe natürlich mein Bestes, um mich so oft wie möglich bei euch zu melden! smile

 

Ich schicke ein letztes Mal liebe Grüße aus dem wunderschönen Neuseeland an euch! smile

Danke dafür, dass ihr mich jeden Tag bei meiner Reise begleitet. Fühlt euch gedrückt ihr Lieben! kiss

Samstag, 30.04.2016

Karekare Beach mit meinen Jungs :)

Hallo allerseits kiss

heute haben wir dann wirklich endgültig Raglan verlassen - so schnell werden wir hier nicht mehr zurückkehren. Zum Abschied gab es noch einmal einen der leckeren Pies aus der Bakery tongue-out

Als wir, routinemässig wie immer, in der Library beim Aufladen waren, kam ein Anruf meiner Jungs: Sie haben heute doch frei und können nach Auckland kommen smile Wie wir es uns damals versprochen haben, wollten wir alle nochmal zusammen zum Karekare Beach (naja fast alle.. Leon ist ja schon weg..) smile Ich war schon unendlich traurig, dass es doch nicht mehr klappt, aber damit haben mir die Jungs einen Riesentraum erfüllt! smile Im Stadtzentrum haben sie mich mit Filip's neuem Auto "Grace" abgeholt. Meine Mädels waren in der Zeit noch ein wenig Shoppen und haben dann das Auto leer geräumt. Wir anderen Vier sind den altbekannten Weg zu unserem ersten Ausflugsziel in Neuseeland gefahren. Nur etwas mehr als eine Woche hatten wir uns nicht gesehen, aber trotzdem hatten wir uns gegenseitig wieder tausend Dinge zu erzählen laughing Die Zeit am Strand war genau wie das letzte Mal einfach wundervoll - und es kamen unglaublich viele Erinnerungen hoch. Genau vor fünf Monaten waren wir zusammen an diesem Ort. So viele Dinge sind seitdem passiert, und so viel haben wir gemeinsam durchlebt smile Genau wie das letzte Mal sind wir rumgetollt, haben einen kleinen Berg erklommen, und sind auf Äste geklettert. Genau wie das letzte Mal hatten wir unglaublich viel Spaß! smile Den Sonnenuntergang konnten wir uns leider nicht anschauen, da es zu bewölkt war. Deswegen ging es noch während der letzten Sonnenstrahlen zurück zum Auto. Auf dem Motorcamp in Auckland angeommen, warteten Angi und Tabea schon mit einer leckeren Couscous-Paprika-Pfanne auf uns. Oberlecker! tongue-out Nachdem wir alle gesättigt waren, trennten wir uns, und die Jungs machten sich auf den Rückweg - ein letztes Mal waren wir in dieser Konstellation zusammen (naja.. zumindest in Neuseeland wink). Es war schön, einen der letzten Tagen nochmal mit ihnen zu verbringen smile

 

Freitag, 29.04.2016

Gammeltag

Auch heute habe ich im Prinzip wieder rein gar nichts zu berichten - macht es euch überhaupt noch Spaß, unsere Reise zu verfolgen? wink

In aller Ruhe aufgestanden, gab es erstmal ein Frühstück in unserer geliebten Bäckerei. Mittlerweile bin ich auf den Geschmack der traditionellen Pies (Blätterteiggebäck mit Füllung) gekommen & nutze noch die letzten Tage in Raglan, um diese zu essen tongue-out

Danach wollten wir eigentlich surfen. Am Parkplatz des Surfstrandes angekommen, merkten wir jedoch, dass es keinen Sinn hat: Die Wellen waren quasi nicht existent. Und das erste Mal haben wir auch keinen einzigen Surfer im Wasser gesehen. Deswegen ging es wieder zurück an dem Campingplatz. Auf einer Decke haben wir es uns auf der Wiese bequem gemacht, und haben wieder über alle möglichen Dinge gequatscht smile Irgendwann sind meine zwei Lieben dann in die Stadt aufgebrochen, um ein paar Snacks zu besorgen. Ich blieb zurück und habe ein bisschen in meinem Reisetagebuch geschrieben smile

Mit Snacks (Chips, Cola und Schokolade) ausgestattet, haben wir es uns dann in unserer Flauschehöhle gemütlich gemacht und einen FIlm geschaut: Traumschiff Surprise. Gerade als der Film zu Ende war, klopfte es an unser Fenster und unser Bekannter Carlos stand davor. Mit ihm haben wir dann noch einen lustigen Abend verbracht smile

Jetzt steht unsere vorletzte Nacht in unserem geliebten Hubi an...

Ach, was ich beinahe vergessen hätte - heute kam eine super Nachricht: Die Jungs haben unseren Brutus verkauft!!! smile Für 4500 Dollar, trotz Steinschlags - einfach super laughing

Bis morgen ihr Lieben kiss

Donnerstag, 28.04.2016

Die letzten zwei Tage

Die vergangenen zwei Tage fasse ich diesmal in einem Blogeintrag zusammen - es passiert einfach nicht mehr sehr viel erwähnenswertes. Man merkt, dass wir quasi schon alles gesehen haben & jetzt nur noch auf unseren Abflug warten. Momentan verbringen wir sehr viel Zeit im Auto. Gestern sind wir nach Piha gefahren und haben dann in alle Ruhe auf dem Campingplatz die Sonne genossen smile
Heute sind wir dann wieder in unseren Lieblingsort gefahren: Raglan. Sobald wir hier ankamen, wurde uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Den beiden Mädels mehr als mir smile
Nach einer kurzen Bummelrunde, im so gut bekannten Stadtzentrum, sind wir auf den Campingplatz (man darf in dem Backpackerhostel leider nur sieben Tage im Monat schlafen undecided) & haben dort die Nachmittagsstunden verbracht. Gerade liegen wir gemeinsam eingekuschelt in unserem geliebten Hubi und schauen einen Film smile Morgen geht es nochmal an den Beach suuurfen laughing
Wir genießen die letzten Stunden in diesem Traumland. Hoffentlich lächelt uns ab morgen auch die Sonne wieder zu smile
Bis morgen! kiss

Dienstag, 26.04.2016

Riesen-Sanddünen, Riesen-Strand, Riesen-Strecke

Hallo ihr Lieben smile
Den Tag haben wir hauptsächlich im Auto verbracht. Insgesamt acht Stunden Autofahrt liegen hinter uns - wir sind fast das gesamte Northland innerhalb von einem Tag herunter gefahren. Unsere Fahrt wurde nur von zwei Sehenswürdigkeiten unterbrochen: riesige Sanddünen (wir sind am Ende herumgetollt wie kleine Kinder und haben uns die Düne herunter gerollt laughing) und einem Stück des berühmten 90 Miles Beach.

So schön ist der Strand gar nicht, aber man kann mit seinem Auto drauf fahren laughing Es war schon ein komisches Gefühl, bis ans Wasser zu fahren. Man konnte aussteigen und hatte sofort Sand unter den Fußsohlen smile


Viel mehr gibt es nicht zu berichten. Ein weiteres Ziel waren eigentlich die Mammutbäume. Unser Navi hat uns allerdings nicht verraten, dass man dazu auf eine Fähre zurück greifen muss - dort angekommen, verpassten wir sie knapp. Die nächste hätte uns anderthalb Stunden Wartezeit gekostet. Drum herum fahren drei Stunden.. Deswegen haben wir uns dann doch dagegen entschieden und sind direkt weitergefahren. Dabei haben wir uns einen langen Wunsch erfüllt - wir haben spontan angehalten und uns auf eine der flauschigen Wiesen geworfen laughing
Wir sind jetzt auf einer kleinen Farm angekommen, bei der man campen kann. Wir warten jetzt noch auf ein paar Freunde, suchen uns dann ein gemütliches Plätzchen & machen noch ein Lagerfeuer. Wird sicherlich ein schöner Abend smile
Ich melde mich dann morgen wieder. Ich hoffe, es geht euch allen gut kiss

Montag, 25.04.2016

Windzersaust am Cape Reinga

Unser heutiges Ziel war der nördlichste Punkt Neuseelands. Nach einer dreistündigen Autofahrt und mit guter Laune erreichten wir dann das Kap - der Wind begrüßte uns und wir wurden alle von einer Gänsehaut überzogen laughing

Es war schon echt eine tolle Aussicht. Überall Wassermassen, auf denen die Sonne glitzert.

Nach einem kurzen Spaziergang zum Leuchtturm und zurück ging es weiter zu unserem kleinen Campingplatz direkt an einem kleinen Strand smile Dort genossen wir den Rest des Tages. Zwar in der Sonne, aber trotzdem dick eingekuschelt, da der Wind zu kalt war. Jetzt haben wir uns ins Auto verzogen & quatschen noch ein wenig über Gott und die Welt, bevor wir die Augen zu machen und in unsere Traumwelt übergehen smile
Bis morgen kiss

Sonntag, 24.04.2016

Der erste Tag im Northland

Gerade sitze ich am Wasser eines wunderschönen, kleinen Campingplatzes (der für unsere Verhältnisse etwas teurer ist) smile

 

Okay... ich nehme meinen letzten Satz zurück laughing Dank eines spontanen Regenschauers musste ich mich jetzt mit Angi in Hubi verziehen. Jetzt prasselt der Regen auf das Dach und erzeugt eine gemütliche Atmosphäre smile

Der heutige Tag war ziemlich unproduktiv. Unser Weg führte uns weiter nach Paihia. Dort saßen wir in einem kleinen Cafe, und haben zu Fuß ein wenig die Stadt erkundet smile

Jetzt haben wir uns auf diesen süßen Campingplatz zurückgezogen und genießen die Sauberkeit, die Ruhe und das freie, unlimitierte WLAN laughing

Mehr gibt es nicht zu erzählen, deswegen verabschiede ich mich nach diesen wenigen Worten für heute. Ich werde mich jetzt im Auto einkuscheln und mein Buch weiter lesen smile

Bis morgen kiss

Samstag, 23.04.2016

Carfair in Auckland

Nach einer heißen und stickigen, aber trotzdem recht bequemen Nacht im Zelt machten wir uns heute morgen los auf die 'City Carfair', um unseren heiß geliebten Hubi zu verkaufen. Mit ungefähr 30 anderen, hauptsächlich Backpacker, versuchten wir knapp sechs Stunden unser Glück - leider ohne Erfolg. Der gesamte Markt war kaum besucht. Nur ein paar Händler waren interessiert, aber die Preise, die sie geboten haben, waren einfach lächerlich. Man merkt richtig, dass sie die Märkte und die Verzweiflung der Backpacker nutzen, um uns abzuziehen und für sich einen guten Deal auszumachen. Nach dem Markt waren wir noch bei ein, zwei Händlern, aber auch diese boten uns nur einen Appel und ein Ei..frown

Deswegen entschlossen wir uns, unser Glück nächsten Sonntag noch einmal auf einer anderen Carfair zu versuchen, und im Notfall unseren Van lieber an einem armen Backpacker zu geben, als einem Händler für einen Spottpreis undecided

Nachdem wir diese Entescheidung getroffen haben (bzw. die anderen beiden - ich habe mit dem Auto ja eigentlich nichts zu tun), ging die Fahrt ins Northland los smile Nach einer zweistündigen Fahrt Richtung Norden erreichten wir unseren Campingplatz - bzw. einen Stellplatz vor einem Hotel - für die heutige Nacht. Nach einem kleinen Abendbrot kuschelten wir uns gemeinsam ein und schauten uns den dritten Teil von Hobbit an - es ist echt cool, einige Orte aus dem Film wieder zu erkennen, bzw. einfach zu wissen, dass man an den meisten Orten selbst auch schon gestanden hat smile

Die letzten Tage brechen an, und langsam habe ich mich damit abgefunden, dass der Part "Neuseeland" bald vorbei ist. Ich habe eine traumhafte Zeit in diesem traumhaften Land verbracht - jetzt bin ich bereit, mir mein nächstes Traumziel zu überlegen (und wir alle haben auch schon einige Ideen wink )

Ich verabschiede mich für heute, und denke ganz fest an euch. Langsam kommt eine gewisse Vorfreude auf zu Hause auf. Ich bin zwar traurig, dass meine Reise bald vorbei ist (bzw. pausiert laughing), aber im Moment kann ich es kaum erwarten, euch alle wieder um mich zu haben! smile

Bis morgen, ihr Lieben kiss

Freitag, 22.04.2016

Ein Organisationstag in Auckland

Der heutige Tag war sehr produktiv! smile In der größten Stadt angekommen, gab es erst einmal lecker Sushi und eine kleine Shoppingtour. Weiter ging es dann zur 'Inland Revenue' - Steuererklärung machen. Das ging viel leichter als gedacht. Ein Formular ausfüllen und das war's. Die einzige Schwierigkeit war nur, dass man eine Kopie seines Flugtickets anhängen muss. Zum Glück gab es gleich nebenan ein Internetcafe (das war ziemlich 'strange' - mehr als 20 Jugendliche, die alle am Zocken waren. In einem dunklen und stickigen Raum). Schnell haben wir unsere Tickets ausgedruckt  & schon war diese organisatorische 'Hürde' auch abgehakt smile
Danach ging es an eine Waschstation, und unser Hubi wurde sowohl Innen als auch Außen so richtig verwöhnt wink - morgen muss er sich auf dem Automarkt von seiner besten Seite präsentieren smile
Viel mehr gibt es nicht zu sagen. Gerade gab es Nudeln & jetzt geht es ab ins Bett. Morgen müssen wir früh in den Tag starten.

Bis morgen, ihr Lieben kiss

PS: Inzwischen sind ein paar Bilder hinzu gekommen - es lohnt sich, nochmal einen Blick auf die Einträge der letzten Tage zu werfen smile

Donnerstag, 21.04.2016

Das Leben eines Backpackers

Hey smile
Den heutigen Tag haben wir nur auf dem Campingplatz verbracht - na gut, wir waren auch noch dreieinhalb Stunden im Imbiss, um unsere Reisetagebücher zu schreiben laughing
Heute haben wir komplett unser Auto ausgeräumt und Sachen durchsortiert. Vorher waren wir Wäsche waschen. Nur in Top und Unterhose bekleidet draußen vor der öffentlichen Toilette direkt an der Hauptstraße - typisch Backpacker eben laughing

Dabei ist uns wieder einmal aufgefallen, dass wir irgendwann den Punkt überschritten haben, an dem wir Scham empfinden wink Man hat sich einfach an das Leben als Backpacker gewöhnt. Es ist normal geworden, wochenlang dasselbe an zu haben - sowohl tagsüber als auch zum Schlafen. Es ist normal, dass die Sachen auch nach dem Waschen nicht richtig sauber sind. Es ist normal, dass man von anderen Menschen komisch angeschaut wird.
Es ist normal, auch mal im Regen zu frühstücken oder Schimmel einfach abzukratzen. Und es ist normal, auch Sachen zu essen, die kurz auf dem Boden lagen. Es ist normal geworden, sich über öffentliche Toiletten zu freuen, die wenigstens nur ein bisschen stinken...
So viele Dinge sind für uns Alltag, die man sich daheim nicht mal hätte vorstellen können. All unsere Lebens- und Hygienestandards mussten wir herunter schrauben - aber wir sind unheimlich glücklich. Trotz allem gefällt mir das Leben als Backpacker. Ich genieße es, frei und spontan zu sein & jeden Tag einen anderen Ort zu sehen. Ich genieße es, Menschen um mich zu haben, die dieselbe Leidenschaft zum Reisen empfinden, und ich genieße es, so viele neue Erfahrungen zu sammeln. Ich genieße einfach jeden Tag! smile
Mittlerweile kann ich mir gar nicht vorstellen, wie es ist im Luxus zu leben - ein Bett, eine Dusche, eine Toilette, einen Stuhl oder einen Tisch zu haben. Und das jeden Tag am selben Ort! smile Ich freue mich auf zu Hause. Ich freue mich auf gutes und gesundes Essen, und auf all meine Lieben! smile Aber ich weiß auch, dass mich das Fernweh wieder packen wird und ich mich irgendwann noch mal als Rucksacktourist in die große weite Welt begeben werde! laughing

Mittwoch, 20.04.2016

Weiter Richtung Norden

Ganz ruhig starteten wir in den Tag - und ich habe schon wieder ein bekanntes Gesicht gesehen: Aike! Mit ihm haben wir einen Abend in Queenstown verbracht - er hat wirklich immer die verrücktesten Geschichten zu erzählen. Eine ganze Weile haben wir gequatscht smile

Danach ging es ins Schwimmbad. Der Weg vom Parkplatz bis zum Einlass war für uns ziemlich hart. Wir alle haben ziemliche Schmerzen von gestern, und so haben wir uns langsam, Schritt für Schritt, hingequält. Es hat wirklich gut getan, mal wieder ein bisschen zu schwimmen & in der Sauna zu entspannen smile Am besten war aber die Dusche danach! Sie war auch wirklich wieder mal dringenst notwendig wink
Danach ging es wieder einmal in die Library, um Geräte zu laden & WLAN zu schnorren smile Danach quälten wir uns alle ins Auto - ich musste fahren, weil die anderen zu starke Schmerzen haben - und fuhren wieder mal nach Tauranga. Dort trafen wir meine Jungs wieder! laughing Zweieinhalb Stunden standen wir auf dem Supermarktparkplatz und haben nur gequatscht - ich habe sie wirklich unendlich vermisst. Es war cool, die Chaoten wieder mal um uns zu haben. Wahrscheinlich war es jetzt wirklich das letzte Mal, dass wir sie in Neuseeland sehen. Außer Filip kauft unseren Hubi (das würde uns sooo viel Stress und Arbeit ersparen laughing)
Danach verbrachten wir nochmal fast zwei Stunden im Auto & sind jetzt endlich auf unserem Campingplatz angekommen. Zum Glück. Auf den letzten Kilometern hatte ich schon ein bisschen damit zu tun, nicht einzuschlafen.
Jetzt liegen wir alle müde und kaputt in unserem Bett & werden gleich die Augen zu machen smile
Bis morgen ihr Lieben! kiss

Dienstag, 19.04.2016

Tongariro Crossing 3/3

Ich sitze gerade im Auto am Carpark auf der anderen Seite des Crossings und warte auf die Mädels - in ca. einer Stunde werden sie hier ankommen smile
Sie haben es geschafft! Sie haben den Schicksalsberg bezwungen!! Als ich am abgemachten Treffpunkt ankam, warteten sie schon auf mich und waren unendlich glücklich! smile
Ich zitiere auszugsweise:
'Omg! Das war das Krasseste, was ich in meinem Leben jemals getan habe!'
'Es ist soo gefährlich. Man muss die ganze Zeit hoch schauen, um zu schauen ob ein Stein auf dich zufliegt.'
'Es war ein tolles Gefühl, über den Wolken zu sein.'
'Die Aussicht war atemberaubend - man war über der obersten Wolkenschicht!'
'Erst als wir oben waren, habe ich gerafft, wie gefährlich das eigentlich ist.'
'Da war kein Weg, man geht einfach lang, wo man will.'
...
Auf jeden Fall waren beide super glücklich und stolz, dass sie es geschafft haben. Ich bin auch unheimlich stolz auf die beiden - nicht viele schaffen es da hoch laughing


Zur Feier des Tages lade ich die beiden nachher, wie versprochen, zu einer Pizza und Bier ein tongue-out Tabea hat mir von ganz oben einen Stein mitgebracht - ich freue mich sooo sehr darüber laughing
Nach einer kleinen Stärkung trennten wir uns wieder und wanderten in entgegengesetzte Richtungen. Ich ging den Weg zurück, den wir kamen. Und ich muss sagen: Runter sah er nochmal ganz anders aus. Zwischenzeitlich dachte ich wirklich, ich hätte mich verlaufen undecided, und er hat sich viel länger angefühlt als am Anfang smile
Seit Monaten war ich mal wieder allein. Wirklich allein - eine Zeitlang habe ich keine Menschenseele gesehen oder gehört. Ein wirklich komisches Gefühl. So ungewohnt.. In den letzten Wochen hatte ich immer jemanden um mich. Aber es war auch wirklich mal wieder cool - ich habe laut gesungen und viel gelacht laughing


Gerade macht sich die Müdigkeit bemerkbar. Es hat doch mehr angestrengt als gedacht. Aber es hat mal wieder gut getan, sich zu bewegen smile
Jetzt freue ich mich auf meine zwei Mädels, eine leckere Pizza und ein gemütliches Bett !
Es war ein wundervoller Tag. Wir hatten unglaublich Glück mit dem Wetter. Man hatte kilometerweite Sicht und strahlenden Sonnenschein smile Tiefen Respekt habe ich vor den vielen Rentnern, die sich diese Wanderung zugemutet haben. Aber wenn ich an meine Oma denke... Sie würde das auch noch locker schaffen mit ihren 70 Jahren smile
Ich melde mich morgen wieder - danke an euch, dass ihr meine Einträge so eifrig verfolgt. Das bedeutet mir wirklich unheimlich viel laughing
Bis morgen kiss

Dienstag, 19.04.2016

Tongariro Crossing 2/3

Ich habe es geschafft! smile
Nach vielen Pausen und der ein oder anderen Träne im Auge (ich habe echt keine Ahnung, was mit meiner Hüfte los ist) sitze ich oberhalb der Blue Lakes und habe eine atemberaubende Panoramaaussicht - noch nie in meinem Leben hab ich etwas Vergleichbares gesehen. Türkisgrüne und blaue Seen, umgeben von schwarzrotem Vulkangestein. Überall raucht und qualmt es & man hat eine wundervolle Aussicht auf das umliegende Land smile  Der Aufstieg hat sich gelohnt! Die Sonne strahlt und hebt die Laune noch mehr hoch laughing


Gerne würde ich noch zu den Seen hinunterlaufen. Allerdings befinde ich mich gerade am höchsten Punkt des Crossings & da ich sowieso zurück laufen muss, spare ich mir lieber den erneuten Aufstieg. Deswegen werde ich jetzt noch ein wenig die Aussicht genießen und dann den Rückweg antreten und die Mädels suchen. Vielleicht gehe ich das Auto holen & hole die Mädels am anderen Ende ab. Dann können wenigstens die Beiden das gesamte Crossing laufen. Gerne würde ich auch den Rest noch laufen - den anstrengendsten Teil haben wir (bzw. im Moment nur ich smile) hinter uns. Aber nach Erzählungen soll es bis hierher am Schönsten sein, also bin ich zufrieden und glücklich laughing
Ich habe nur ein wenig Angst vor dem Abstieg, der mich gleich erwartet - steil bergab über lockeres Gestein und Geröll. Ich hoffe mein Tollpatsch-Gen kommt nicht wieder zum Vorschein, und ich schaffe es ohne Verletzungen zurück undecided


Neben mir stolpern und rutschen schon die ganze Zeit Menschen..
Ich halte euch auf dem Laufenden - bis später! kiss

Dienstag, 19.04.2016

Tongariro Crossing 1/3

Halli Hallo an alle! smile
Ich sitze gerade in den Alpen des Tongariro Crossings und schaue auf den Schicksalsberg smile Die zwei Mädels versuchen sich gerade daran, den Berg zu erklimmen. Ich habe mich dagegen entschieden, da ich weiß, dass meine Kondition zu schlecht ist & ich heute ziemlich Hüftprobleme habe (ich klinge wie eine alte Frau laughing)


Ich bin echt gespannt, ob die Mädels es schaffen. Gerade liegt die Spitze in einer Wolkendecke, aber das Wetter ist die ganze Zeit schon traumhaft schön, und sie werden eine atemberaubende Sicht haben! laughing
Ich mache jetzt hier eine kleine Pause, werde meinen Apfel essen und ein bisschen die Leute beobachten - es gibt wirklich Menschen, die hier hoch joggen. Ich habe tiefen Respekt vor ihnen smile
Dann mache ich mich auf zu den Kraterseen.
Danach muss ich den Rückweg antreten und versuchen, die Mädels wieder zu finden. Typisch wir, haben wir es verpeilt, uns vorher gründlich über das Crossing zu informieren & haben kein Shuttle gebucht - deswegen müssen wir auf dem Weg umkehren und zurücklaufen, damit wir wieder an unser Auto kommen undecided Insgesamt laufen wir dann mehr Kilometer, als wenn wir das gesamte Alpine Crossing gemacht hätten. Aber naja smile
Ich melde mich später wieder und berichte von unserer restlichen Wanderung! kiss

Montag, 18.04.2016

Abschied von Raglan

Der heutige Tag war sehr ruhig. Wir haben uns von einigen Menschen verabschiedet, die uns während unserer Zeit in Raglan begleitet haben.

Danach ging es an den Strand smile Da ich meine Migräne immer noch nicht zu 100% überstanden habe, blieb ich lieber im schattigen Auto und kümmerte mich um mein Reisetagebuch (ich habe es ziemlich vernachlässigt durch das Blog schreiben), während die Mädels die Sonne genossen smile
Den Rest des angebrochenen Tages verbrachten wir hauptsächlich im Auto und beim Einkaufen für die große Wanderung morgen.
Jetzt sind wir an einem kleinen, völlig überfüllten Campingplatz in der Nähe des Tongariro Nationalparkes - das war es dann für den heutigen Tag smile
Bis morgen ihr Lieben kiss

Sonntag, 17.04.2016

Migräne, Regen & Langeweile

Halli Hallo ihr Lieben smile
Heute war wahrscheinlich der unproduktivste Tag meiner ganzen Reise - wir haben wirklich nichts gemacht...
Da ich gestern nur sehr wenig getrunken habe, war abgesprochen, dass ich heute fahre. Müdigkeit und ein Migräneanfall machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung. Also entschieden wir uns, noch einen weiteren Tag hier zu bleiben. Den Tag haben wir gemeinsam mit Peter (unser Stellplatznachbar vom Hostel) auf dem Campingplatz verbracht. Wir haben es uns mit Matratzen, Decken, Kissen, Süßigkeiten & Chips auf der Wiese gemütlich gemacht. Bald verzog ich mich aber in Hubi, um meine Migräne wegzuschlafen & auch die Anderen mussten sich bald aufgrund des Regens in den Van verziehen. Den Rest des Tages habe ich überwiegend schlafend verbracht. Nur zum Essen holen mit Angi habe ich mich aufgerafft - Burger und Pommes. Auch jetzt bin ich schon wieder eingekuschelt, während die anderen noch einen Film schauen smile Mittlerweile geht es mir etwas besser, aber ganz weg ist es leider noch nicht frown
Ich melde mich dann morgen wieder frisch & hoffentlich endlich wieder von einem anderen Ort - bis dahin wünsche ich euch alles Gute! kiss

Samstag, 16.04.2016

Party in der Surferstadt :)

Den heutigen Morgen starteten wir in aller Ruhe mit Pancakes und Kaffee tongue-out Auch heute waren wir wieder eine Weile beim Surfcontest - diesmal waren die Ladies an der Reihe smile
Am frühen Nachmittag kochten wie dann gemeinsam. Nach dem Essen machte sich dann die allgemeine Müdigkeit bemerkbar. Für einen 'Mittagsschlaf' verzogen wir uns dann alle nochmal in unsere Schlaflager smile
Frisch und munter trafen wir uns dann mit den anderen Feierlustigen aus dem Hostel im Whirlpool - mit 90'er Musik smile
Gemeinsam ging es dann in den Yot-Club. Dort war die Afterparty des Surfcontests. Wir hatten alle wahnsinnig viel Spaß - es war einfach soo schön, mal wieder ausgiebig tanzen zu können. Tanzen fehlt mir unglaublich undecided (an dieser Stelle viele liebe Grüße an meine verrückten Hühner - ich vermisse euch unglaublich smile)
Um eins wurden wir dann rausgeschmissen (in Neuseeland feiern die Leute anders als in Deutschland laughing). Noch keine Lust schlafen zu gehen, wollten wir eigentlich noch mit auf eine Hausparty von einem der Surfer. Da er aber zu weit weg von der Stadt wohnt, haben wir es uns doch anders überlegt smile Jetzt chillen wir noch ein wenig in Hubi - alles in allem ein wirklich schöner Tag. Ein gebührender Abschluss für die schöne Zeit hier in Raglan smile
Ich bin wirklich froh, dass die Reise morgen weiter geht. Langsam geht mir das Rumgehänge doch ein wenig auf die Nerven.
Ich wünsche euch allen einen tollen Tag, bis morgen kiss

Freitag, 15.04.2016

Gesang, Surfcontest, Pizza & alte Bekannte :)

Auch heute gibt es wieder nicht sehr viel zu berichten - im Moment sind wir jeden Tag nur am Entspannen und Rumhängen laughing
Bis um elf waren wir auf dem Campingplatz, sind dann ins Hostel gefahren, haben geduscht, Kaffee getrunken und gesungen (Tabea hat mit Gitarre begleitet laughing) Gegen zwei haben wir es dann geschafft, uns auf den Weg zum Surfcontest zu machen. Es war schon cool, mal die Profis surfen zu sehen smile
Danach ging es wieder ans Hostel & wir haben super-leckere Pizza gemacht. Damit haben wir es uns dann im Van gemütlich gemacht & haben einen Film geschaut - ein richtiger Mädelsabend smile
Den Abend haben wir dann am Wasser mit Fine ausklingen lassen. Ich habe sie auf der Südinsel beim Arbeiten kennengelernt, und heute durch Zufall wieder getroffen - Neuseeland ist wirklich ein Dorf laughing Es war total schön, sie wiederzusehen. Wir hatten uns wirklich viel zu erzählen smile
Jetzt liegen wir wieder in unserem Heim & quatschen noch ein wenig. Wenn man uns so sieht, hat man bestimmt nicht das Gefühl, dass wir uns erst anderthalb Monate kennen - wir wissen einfach alles voneinander smile
Viele liebe Grüße von den Beiden. Ihr Kommentar an euch: HIGHLIFE! laughing
Ich denke oft an euch & schicke viele liebe Grüße!  Bis morgen kiss

Donnerstag, 14.04.2016

Tanzend am Campingplatz :)

Wir sind wieder in Raglan! laughing - und es fühlt sich an wie nach Hause kommen. Um unseren Geldbeutel wenigstens ein klein wenig zu schonen, schlafen wir heute auf dem Campingplatz und ziehen erst morgen wieder ins Hostel smile Hier haben wir vorhin schon alle bespaßt laughing Tanzend und lachend sind wir um unseren Van gehüpft - wir haben mega gute Laune laughing
Sehr viel mehr ist heute nicht passiert. Unser Highlight war ein leckerer Schokokuchen (für 2,50) zum Frühstück im Sonnenschein tongue-out Ansonsten waren wir nur Einkaufen & haben in der Library ein paar Dinge erledigt - alles in allem mal wieder ein sehr unproduktiver, aber trotzdem sehr lustiger Tag! smile
Bis morgen ihr Lieben kiss

Mittwoch, 13.04.2016

Coromandel Peninsula :)

Hallo meine Lieben smile
Entspannt und glücklich liege ich gerade in Hubi, während wir über die dunklen Straßen Neuseelands fahren - wir hatten einen wundervollen Tag smile

Nach einer nicht so angenehmen Nacht (es war ungewohnt, wieder zu Dritt im Auto zu sein, viel zu warm & die Mücken haben uns gepiesackt) wurden wir von Regenschauern geweckt. Schnell wurden die Zähne geputzt & die Fahrt aus der empfangslosen Pampa ging los nach Coromandel. In der kleinen Stadt holten wir uns alle einen Kaffee und einen Muffin (der beste Muffin meines Lebens! tongue-out). Neben dem Park, direkt an der Hauptstraße, bauten wir Campingtisch und -stühle auf & frühstückten in Ruhe - mit dem einen oder anderen komischen Blick bedacht laughing
Als wir uns dann auf der öffentlichen Toilette frisch machten, uns umzogen & unser Geschirr spülten, wurde uns wieder mal bewusst, dass wir schon viel zu lange das Backpackerleben führen. All das ist pure Normalität geworden laughing
Danach ging die Fahrt über kurvige Schotterstraßen auf die andere Seite der Peninsula (= Halbinsel) weiter. Dabei wurden wir wieder von atemberaubender Landschaft umsäumt smile
Da wir nicht zur Hochtouristikzeit an den Cathredal Cove wollten, machten wir es uns auf einem Parkplatz gemütlich, machten Hubi ein wenig sauber und ordentlich, und nutzten die Zeit um mal wieder zu schreiben & kochten smile
Mit gefüllten Bäuchen machten wir uns dann am späten Nachmittag auf zum Cathedral Cove. Nach einem halbstündigen Spaziergang wurde uns dann wieder einmal der Atem geraubt. Dieser Ort ist nicht in Worten und Bildern festzuhalten, er war so traumhaft schön, dass einem fast die Tränen kamen.. smile

 
Vor Glück musste ich erstmal wieder anfangen zu tanzen laughing Als wir dann gegen halb sechs aufbrechen mussten, war es ein wenig schwierig. Am liebsten würde ich für immer dort bleiben. Andererseits bin ich auch unheimlich froh, nicht hier zu leben. Hätte ich all diese Orte permanent um mich, würden sie ihren Zauber verlieren & man würde es als selbstverständlich ansehen - und das würde diesen Wundern der Natur nicht gerecht werden.


Abgerundet wurde der Tag von unserem Besuch am Hot Water Beach. Durch Thermalquellen (ca. 60° heißes Wasser kommt aus 2 kleinen Quellen am Strand; nur bei Ebbe für 1 bis 2 Stunden erreichbar) kann man sich am Strand seinen eigenen kleinen heißen Pool bauen (sich aber auch schnell mal verbrennen laughing). Im Dunkeln genossen wir das warme Wasser & die Meerluft. Heute war wirklich alles perfekt - wir haben die perfekte Uhrzeit für unsere Ausflüge gewählt und haben die zwei meist besuchten Orte fast für uns allein gehabt smile

Heute in genau fünf Wochen landen wir. Unvorstellbar, wie schnell die Zeit verging und vergeht. Ich habe das Gefühl, ich würde die Mädels schon mein Leben lang kennen. Ich werde sie so sehr vermissen. Ich weiß gar nicht, ob ich ohne sie noch einschlafen kann - vor allem hat man dann soo viel Platz laughing
Wahrscheinlich verkrieche ich mich die erste Zeit in meinem Zimmer. Einfach um erstmal alle Erlebnisse verarbeiten zu können. Aber vorher genieße ich erstmal noch die restliche Zeit smile Ich denke ganz fest an euch, bis morgen kiss

Dienstag, 12.04.2016

Die gruseligste Stadt

Wir haben es tatsächlich geschafft - wir haben die wundervolle Stadt Raglan verlassen (wenigstens für ein paar Tage laughing)!
Doch wir wurden sehr schnell wieder daran erinnert, dass die neuseeländischen Städte nicht alle so schön sind. Auf der Suche nach einer Bank, um den Campingplatz zu bezahlen, führte uns der Weg in die kleine Stadt Thames. Typisches Aussehen: Laden an Laden - komischerweise allerdings alle geschlossen.
Nachdem wir ausgestiegen waren, wurden wir auch direkt von einem Mann angesprochen, der uns erzählte, er mag Rammstein, sähe auch aus wie ein Arier (dabei zeigte er auf seine Glatze) & meinte, wir sollen uns bereit machen - bald wird alles überschwemmt. Man sollte Städte auf Podesten bauen. Im Anschluss las er uns ein selbstgeschriebenes Gedicht vor.
Irgendwann schafften wir es dann, uns loszureißen. Unsere 'Erkundungstour' (eigentlich haben wir nur die Bankautomaten gesucht) konnte weiter gehen. Nachdem wir Alle wieder Bargeld in unseren Taschen hatten, ging es dann noch in ein indisches Restaurant. Dort bestellten wir zu Dritt ein Essen und noch zwei Lassis dazu - einer süß und einer salzig. Schon beim Bestellen merkten wir, dass er nicht so richtig versteht, was wir wollen. Das Essen an sich war dann auch dementsprechend enttäuschend. Zwar haben wir alles im Prinzip richtig bekommen, aber die Lassis haben nach Knoblauch geschmeckt und das Essen war kalt. All das bestätigte unsere vorherige Meinung über Thames. Unsere Lieblingsstadt wird es sicherlich nicht undecided Netterweise mussten wir die Lassis nicht bezahlen & auch beim Essen haben wir Rabatt bekommen - obwohl wir bereit waren, alles zu bezahlen smile
Danach ging unsere Fahrt weiter auf unseren Campingplatz - wieder mal über Schotterstraßen mit riesigen Schlaglöchern. Seit halb drei dümpeln wir jetzt hier herum, haben anderthalb Filme geschaut & sitzen jetzt im Dunkeln, kochen Nudeln und werden noch was essen smile
Morgen früh geht es dann los - endlich mal wieder etwas anschauen.
Zerbissen (hier gibt es auch diese Sandfly - Biester frown) sende ich euch liebe Grüße nach Hause! smile Bis morgen kiss

Montag, 11.04.2016

Wieder mal eine Planänderung

Halli Hallo an Alle smile

Ich melde mich wieder einmal aus Raglan. Wir haben es immer noch nicht geschafft, diesen wunderschönen Ort zu verlassen - aber da sind wir nicht die Einzigen. Viele bleiben für eine lange Zeit hier hängen. Heute hatte es aber andere Gründe. Entweder habe ich gestern etwas falsches gegessen, oder ich habe mir etwas eingefangen. Auf jeden Fall ging/geht es mir heute gar nicht gut. Mich plagen ziemliche Bauchkrämpfe und Gliederschmerzen. Deswegen habe ich heute fast den ganzen Tag im Bett verbracht, während die anderen ein bisschen durch die Stadt geschlendert sind und im Van entspannt haben. Nach einer Tablette und viel Schlaf geht es mir jetzt etwas besser. Gut würde ich es allerdings nicht nennen. Gerade habe ich versucht etwas zu essen - ich bin gespannt, wie mein Magen es aufnimmt undecided

Den Abend werden wir, so wie die letzten Tage auch, mit ein paar anderen Deutschen verbringen. Es wird sicherlich wieder sehr lustig smile

Morgen geht es dann aber wirklich los nach Coromandel smile Die Mitarbeiter im Hostel wundern sich wahrscheinlich schon über uns, weil wir andauernd unseren Aufenthalt velängern laughing

Mehr gibt es über heute nicht zu berichten. Bis morgen kiss

Sonntag, 10.04.2016

Der letzte Tag

Gerade sitze ich am Wasser - genau im Moment geht Leons Flieger nach Hause. Tschüss Leon - danke für alles! Ich wünsche dir einen guten Flug & alles Glück der Welt für deinen Start in den Alltag! smile

Die Mädels sind gerade zum zweiten Mal an diesem Tag surfen. Heute morgen waren wir gemeinsam mit den Jungs. Ich war heute nicht dafür zu begeistern und habe mir kein Brett ausgeliehen. Nachdem ich die Massen im Wasser gesehen habe, war ich auch ganz glücklich mit der Entscheidung smile Nur ganz kurz war ich mit Tabeas Brett im Wasser - damit ich wenigstens ein einziges Mal mit den Jungs gesurft bin laughing
Nachdem wir uns von den Anderen verabschiedet haben (langsam wird unsere ursprüngliche Reisegruppe ziemlich klein - nur noch 3/5 sind da undecided) waren wir in Raglan auf dem Kreativmarkt. Kleiner als erwartet, war er doch wirklich schön, und wir haben alle wunderschöne Ketten erstanden smile
Im Anschluss entschieden wir über unsere Reiseroute. Spontan werden wir morgen Richtung Coromandel aufbrechen - am Wochenende kehren wir aber wieder, wegen eines Surfcontests, nach Raglan zurück. Wir fühlen uns an diesem Ort einfach pudelwohl! smile

Na gut, ich breche mal wieder Richtung Hostel auf. Es wird gerade ein wenig frisch & die Mädels kommen bestimmt bald wieder smile Sehr viel passiert heute sicherlich nicht mehr. Vielleicht entspannen wir nur noch im heißen Whirlpool laughing
Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag. Sammelt noch einmal Kraft, bevor der Stress der Woche wieder zuschlägt! kiss

Samstag, 09.04.2016

Roadtrip zurück nach Raglan

Nach einer angenehmen Nacht und leckerem Frühstück starteten wir heute am späten Vormittag, mit zwei Autos, zurück Richtung Küste smile
Nach einigen Zwischenstops zur Nahrungsbeschaffung erreichten wir gegen drei unser Ziel - zum Surfen war es dann natürlich schon zu spät. Also vertagten wir unser Vorhaben auf Morgen & gingen dem Ende des Tages ganz entspannt entgegen. Unser letzter Abend als Siebenergruppe wurde abgerundet von Whirlpool, dem ein oder anderen Bierchen, leckerer selbstgemachter Pizza und lustigen Gesprächen smile Jonathan und Filip zeigen gerade noch einem Interessenten unser Auto. Wäre wirklich cool, wenn wir unseren Brutus für einen guten Preis verkaufen können smile
Allerdings geht es mir auch heute nicht zu 100% gut (wieder mal Kopfschmerzen). Deswegen werde ich mich jetzt ausklinken und den Weg ins Bett antreten - wenn ich mir die Anderen so anschaue, werden sie wohl auch nicht mehr lange wach bleiben laughing
Bis morgen kiss

Freitag, 08.04.2016

Go Chiefs! :)

Der gestrige Abend ging dann doch noch länger als ursprünglich geplant. Ein wenig haben wir noch gemeinsam auf den Sofas entspannt - dabei waren Tabea und ich ziemlich neben uns. Wahrscheinlich hatten wir einen Sonnenstich. WIr haben uns verhalten wie dumme, kleine, betrunkene Kinder laughing

Irgendwann haben wir es doch geschafft, Richtung Bett aufzubrechen - Vlada hoch ins Hostelbett & Tabea und ich zu Hubi. Als wir einsteigen wollten, kam unser Parkplatznachbar zu uns und fragte uns, ob wir Lust haben, noch ein bisschen zu chillen. Also lagen wir noch ca. zwei Stunden zu Dritt in seinem Van (mega cool umgebaut - ein richtiger Partyvan laughing) & haben geredet, getrunken und gelacht. Irgendwann sind wir dann aber doch müde in unser Schlaflager gefallen smile

Der heutige Tag begann ziemlich unproduktiv. Wir hatten nicht wirklich Lust, Raglan zu verlassen. Das Wetter zeigte sich auch wieder mal von seiner regnerischen Seite. Unser erster Anlaufpunkt war die Library. Dort entschieden wir uns spontan, doch länger in Raglan zu bleiben. Also ging es zurück ins Hostel zum Buchen - morgen fahren wir dann wieder in die kleine Surferstadt smile

Zur Mittagszeit ging es dann los nach Hamilton. Dort verbrachten wir die Stunden mit Einkaufen und Essen laughing Wir waren Alle etwas unmotiviert. DIe Motivation stieg aber ganz schnell wieder an, als wir Richtung Stadium aufbrachen. Im Auto auf dem Parkplatz machten wir uns dann, typisch Backpacker, daran, uns umzuziehen, zu schminken und ein bisschen was vorzutrinken (Ich nicht; ich habe Fahrer gemacht smile). Gegen sieben kamen dann auch die Jungs dazu (alle außer Filip), und gemeinsam schauten wir uns dann das Rugby-Spiel "Chiefs vs. Blues" angeschaut. Wir, natürlich Verfechter der einheimischen Chiefs, hatten super viel Spaß - die Stimmung um uns herum war der absolute Wahnsinn. Im Endeffekt haben "wir" auch gewonnen - super cool smile

Im Anschluss ging es dann noch zu "Dominos", ein bisschen was Essen tongue-out Nach langer Diskutiererei haben wir uns dann entschieden, noch mit zu den Jungs zu fahren. Mitten in der Nacht kamen wir dann in unserer alten Wohnung an. Es war wie nach Hause kommen smile

Nach einem schönen und lustigen Abend (endlich habe ich die Mädels auch mal betrunken erlebt laughing) fallen wir Alle nur noch ins Bett und werden sicherlich sofort einschlafen.. smile

Viele liebe Grüße an Euch. Ich wünsche euch einen guten Start ins Wochenende. Bis morgen kiss

Donnerstag, 07.04.2016

Wellenreiten

Nach einer entspannten & kuscheligen Nacht in Hubi - Tabea und ich sind momentan immer früh um sechs wach, reden kurz miteinander & schlafen dann weiter - haben wir uns dann nach langem Überlegen doch dazu entschlossen, nochmal surfen zu gehen. Gerade als wir losfahren wollten, trafen wir zwei Bekannte aus der Heimat der Mädels & kurzentschlossen haben wir sie mit zum Strand genommen - zu Dritt lagen wir hinten auf dem Bett (zum Glück kam keine Polizei) laughing
Die Wellen waren heute unglaublich ruhig. Viel besser für uns Anfänger geeignet. Fast jede Welle konnten wir am Anfang stehen. Allerdings wurden sie immer schwächer & wir fingen an uns zu langweilen smile
Nach einer kurzen Strandpause wurden die Wellen wieder aufregender & wir hatten sehr viel Spaß. In der Zwischenzeit hat sich allerdings das gute Wetter verzogen & im Regen packten wir unsere Sachen zusammen & machten uns, kaputt und durchgefroren, aber glücklich, auf den Rückweg smile
Zum Aufwärmen sind wir dann erstmal in den Whirlpool gesprungen & nach einer heißen Dusche ging es in die Stadt zum Abendbrot - wir hatten keine Lust zu Kochen. smile Allerdings haben wir uns ziemlich überfressen & hängen jetzt alle ein wenig durch laughing
Ich sitze gerade im Dunkeln vor der Library, aber leider machen sie hier in der Nacht das WLAN aus - jetzt muss ich doch meine mobilen Daten nutzen smile
Na gut, genug für heute. Ich gehe mal wieder zu den Mädels zurück smile Viele liebe Grüße von uns. Bis morgen kiss

Mittwoch, 06.04.2016

Sonnenstunden in Raglan

Gerade sitze ich gemeinsam mit Tabea vor der Library in Raglan, um ein bisschen WLAN zu "schnorren" smile

Tabea schaut auf Youtube Reiseblogs, und ich widme mich mal wieder meinem Blog. Mittlerweile ist das tägliche Schreiben so sehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, in Deutschland nicht mehr zu bloggen laughing

Unser Mittwoch war unglaublich ruhig. Mit Muskelkater wachten wir heute auf - schnell war beschlossen: Heute gehen wir nicht nochmal surfen. Wir machen lieber einen entspannten Tag smile Zu Dritt machten wir uns auf den Weg in die Stadt, um lecker zu frühstücken. In einem kleinen Cafe ließen wir uns nieder und begannen den Morgen mit langen Gesprächen, frischem Kaffee und leckerem Essen tongue-out

Im Anschluss schlenderten wir noch ein bisschen durch die kleine Stadt - dabei wurden wir von Sonnenstrahlen begleitet smile

Gegen Mittag machten wir es uns wieder im Hostel gemütlich und kochten gemeinsam. Es gab Fritters - eine Art vegetarische Frikadellen auf Kichererbsen-Basis. Dazu machten wir Sour Cream und Guacamole - ober-oberlecker tongue-out Im Gemeinschaftsraum kuschelten wir uns dann auf die Couches und schauten uns eine Dokumentation über Haie an (auf der Hülle klebte ein Zettel, der versprach, dass man nach diesem Film keine Angst mehr vor Haien hätte) - es war wirklich unglaublich interessant. Aber auch erschreckend, wie wir Menschen mit diesen Meereslebewesen umgehen.

Da Angi heute ziemliche Kreislaufprobleme hat, hat sie sich jetzt in ihr Bett gekuschelt. Hoffentlich geht es ihr morgen besser. 

Wir anderen Zwei werden den Abend noch in Ruhe ausklingen lassen. Wahrscheinlich laufen wir gleich nochmal Richtung Meer, werden uns aber auch bald in Hubi einkuscheln smile

Da es uns hier so gut gefällt, haben wir entschieden, eine Nacht zu verlängern und noch bis Freitag hier zu bleiben - jetzt können wir es uns ja leisten smile

Momentan füht sich die Zeit nur noch wie Urlaub an - so soll es ja auch sein - aber so ein heftiges Urlaubs- und Glücksgefühl hatte ich in meiner bisherigen Reisezeit noch nie. Obwohl ich meine vier Jungs schon vermisse, habe ich noch keine Sekunde lang bereut, zu den Mädels gewechselt zu haben. Wir harmonieren einfach super, und ich bin ihnen unglaublich dankbar, dass ich diese Reise mit ihnen machen darf smile

WIr senden viele liebe Grüße aus der Surferstadt Raglan an alle unsere Freunde, Verwandten und Bekannten daheim! smile Bis morgen kiss

Dienstag, 05.04.2016

Surfergirls ;)

Halli Hallo smile

Heute haben wir einen wundervollen und spaßigen Tag am Strand verbracht smile Gegen zehn haben wir uns mit den Anderen am Hostel getroffen, und gemeinsam haben wir uns Surfbretter ausgeliehen. Mit zwei Autos - die Boards oben drauf geschnallt - ging es dann an den nahe gelegenen schwarzen Sandstrand. Nach einer kurzen theoretischen Einführungen von den Anderen - sie hatten schon einen Surfkurs hier - starteten wir dann mit dem Wellenreiten. Als Anfänger kann man nur den Schaum der Wellen reiten. Und eins ist gewiss: In der Theorie ist surfen viel einfacher als in der Praxis. Es ist gar nicht so einfach, auf dem wackeligen Board zu Stehen zu kommen undecided Oft hat man die Welle gar nicht richtig bekommen oder man ist nach ein paar Sekunden runtergefallen. Ab und zu hat man es dann aber doch geschafft, eine Welle zu stehen & das fühlt sich dann einfach unglaublich an laughing Endlich ist man nicht mehr der Spielball der Wellen, sondern man hat das Gefühl, endlich ein wenig selbst entscheiden zu können, was das Wasser mit Einem macht - ich hatte nur ein Erfolgsgefühl. Ich stand zwar öfter auf dem Brett, aber meistens nur ein paar Sekunden. Ein einziges Mal habe ich es geschafft, richtig gut zu stehen, lange auf dem Brett zu bleiben, und auch ein wenig das Sagen zu haben smile Aber schon für diesen einen Moment hat sich der Tag gelohnt smile Ab und zu ist man auch einfach im Knien oder Liegen gesurft. Auch das macht einfach unheimlich Spaß! Angi ist das geborene Surfergirl - schon nach kurzer Zeit hatte sie es raus und konnte sehr, sehr viele Wellen stehen. Bei ihr sah es so einfach aus laughing

Nach einiger Zeit wurde das Meer ziemlich unruhig, und wir hatten ziemlich zu kämpfen. Oft hatten wir einfach nur damit zu kämpfen, gegen die Strömung zu laufen oder nicht von den meterhohen Wellen herumgewirbelt zu werden. Sehr oft haben wir eine Welle mit voller Breitseite abbekommen und sehr viel Wasser geschluckt. Man merkt auch sehr schnell, wie die Kraft durch das Ankämpfen gegen die Strömung schwindet. Aber wir haben das Brett ja für den ganzen Tag gehabt, deswegen konnten wir oft Pause machen & haben einfach zu Sechst die Sonne genossen und gequatscht smile

Die Wellen haben sich leider nicht beruhigt, aber trotzdem haben wir uns noch einmal hineingewagt. Dabei hatte ich einen kleinen Unfall. Während ich mich an meinem Brett festgehalten habe, um eine starke Welle zu überstehen, hat ein anderer Surfer sein Brett verloren. Das kam dann auf mich zu & ganz von dem Gedanken besessen, mich vor dem anfliegenden Board zu schützen, habe ich mein eigenes Board vergessen - ich wurde mit dem Bauch dagegengedrückt, während ich von den Wellen herrumgewirbelt wurde & dann obendrauf auch noch das andere Brett gegen den Kopf bekommen habe (wirklich schwer und konfus zu erklären, was genau passiert ist undecided) - auf jeden Fall hat mir danach ein wenig der Kopf gedrückt und ich hatte ziemlich Schmerzen im Bauchbereich. frown Tabea hat sich gleich um mich gekümmert, ist mit mir raus gegangen und hat mir Wasser gebracht. Nach und nach kamen auch die Anderen wieder mit raus, und wir entspannten wieder zusammen am Strand. Aufgrund meiner Schmerzen entschloss ich mich, heute nicht mehr zu surfen, sondern lieber einfach am Strand liegen zu bleiben. Als dann aber Alle im Wasser waren, entschied ich mich doch, es nochmal zu versuchen und bin auch nochmal mit in die Wellen gesprungen smile

Nach einigen gemeinsamen Fotos und einem wundervollen Sonnenuntergang machten wir uns dann alle, kaputt und erschöpft, auf den Nachhauseweg. In unserem schnuckeligen kleinen Hostel duschten und aßen wir nur noch & sind jetzt ins Bett gefallen und werden jeden Moment einschlafen smile

  

Der heutige Tag war einfach traumhaft schön - wahrscheinlich einer der schönsten Tage hier in Neuseeland. Ich genieße die Zeit mit den Anderen so sehr. WIr haben immer sehr viel zusammen zu lachen smile Hoffentlich können wir Czickus, Schlot und Robsi auch morgen nochmal sehen smile

Bis morgen, ihr Lieben! kiss

Montag, 04.04.2016

Ein ruhiges Kaffekränzchen :)

Hallo smile
Heute ist nicht sehr viel passiert. Nachdem wir beim Frühstück von einem Schauer erwischt wurden (trotzdem sind wir draußen Sitzen geblieben laughing), kam dann doch noch die Sonne heraus. Ein paar Stunden verbrachten wir dann in der Library - Geräte laden, Blog und E-Mails schreiben... Danach fuhren wir weiter nach Hamilton. Dort haben wir uns mit Czickus, Robert und Schlot getroffen & waren zusammen einen Kaffee trinken smile
Jetzt sind wir auf einem Campingplatz in Raglan und quatschen noch ein wenig in der Abenddämmerung - wir alle freuen uns schon riesig auf Morgen. Wir gehen mit den anderen surfen laughing
Bis dahin, alles Gute an Euch kiss

Sonntag, 03.04.2016

Zurück am Anfang

Halli Hallo an Alle! smile

Der heutige Morgen begann für uns sehr früh - um sechs Uhr waren wir schon wach. In der Nacht wurden ja auch bei uns die Uhren umgestellt. Jetzt haben wir nur noch zehn Stunden Unterschied zu euch (total blöd, vorher war es viel einfacher zu "rechnen" undecided).

Gemeinschaftlich stiegen wir, in unseren Schlafsack eingekuschelt, aus dem Auto und setzten uns ans Meer. Wir wollten uns endlich mal einen Sonnenaufgang anschauen smile Unser Plan wurde allerdings von einem heftigen Regenschauer durchkreuzt. Nur durch den Weg zurück zum Auto waren wir komplett nass laughing Deswegen verkrochen wir uns wieder alle zusammen in Hubi und machten nochmal für eine Weile die Augen zu. Etwas später wurden wir von Kaffeegeruch geweckt. Angi hat an der nächstgelegenen Tankstelle Mocchachino für uns alle besorgt tongue-out

Gegen halb elf starteten wir dann los nach Auckland. Dort wollten wir uns mit Gerold treffen, einem Bekannten der Mädels, den sie am Anfang ihrer Reise kennengelernt haben. Nach einigen Schwierigkeiten, uns zu finden, verbrachten wir dann doch einen sehr schönen (und vor allem teuren - wir haben uns sehr viele Schlemmereien gegönnt) Tag in der größten Stadt Neuseelands smile

Bisher stand ich Auckland ziemlich skeptisch gegenüber. Das lag wahrscheinlich daran, dass die Enge der Stadt uns in den ersten Tagen einfach genervt hat & nicht zu unseren Vorstellungen von Neuseeland gepasst hat. Wir alle waren damals unendlich froh, als wir dieses Getümmel wieder verlassen konnten. Als ich gestern an den ersten Ort unserer Reise zurück gekehrt bin, war ich positiv überrascht - und konnte in Erinnerungen schwelgen. Ich habe all' die Orte gesehen, an denen ich die Jungs kennengelernt und die erste Zeit mit ihnen verbracht habe. Es fühlt sich an, als wäre all' das schon Ewigkeiten her. Damals hatten wir noch keine Ahnung, was uns erwartet und was wir alles erleben. Jetzt habe ich den größten Teil der Reise hinter mir und kann nur Eins sagen: Alles, was wir uns damals ausgemalt haben, kommt nicht annähernd an das ran, was wir erlebt haben. Ich glaube, wir alle haben uns die ganze Reise anders vorgestellt. Nie hätte ich mir ausmalen könne, auf wie viele Dinge man als Backpacker verzichtet und wie sehr man seinen Standard herrunterschrauben muss. Aber ich habe auch nie damit gerechnet, dass mich diese Art des Lebens so unglaublich glücklich macht. Ich liebe es, frei und ungebunden zu sein, hinfahren zu können, wohin mal will, und einfach spontan in den Tag hinein zu leben. Ich liebe es, neue Menschen kennenzulernen, mit ihnen ein gemeinsames Leben aufzubauen und alles mit ihnen zu teilen. Man lernt Menschen hier auf eine ganz andere Art und Weise kennen als zu Hause. Alles ist viel tiefgründiger und intensiver. Und ich liebe die Veränderung, die man auf so einer Reise durchlebt. Jetzt weiß ich, wer und was wirklich wichtig ist smile

Am liebsten würde ich in die Vergangenheit reisen und der Vera von damals sagen, dass sie eine wundervolle Reise vor sich hat - die schönste Zeit in ihrem Leben. Allerdings wären auch die ganzen Erfahrungen nicht so aufregend und einzigartig gewesen, hätte man am Anfang der Reise schon gewusst, was einen erwartet. Wenn ich auf die Vera von damals zurück schaue, sehe ich, welche Veränderung ich durchgemacht habe. Noch kann ich all die erlebten Dinge noch nicht richtig verarbeiten, aber je mehr Zeit vergeht, desto klarer sehe ich, dass die letzten Monate atemberaubend und wunderschön waren. Ich würde nichts daran ändern wollen laughing

In letzter Zeit reden wir Mädels oft über zu Hause. Wir alle können uns noch nicht vorstellen, zurück zu kehren, und wir sind auch ziemlich traurig, dass unsere Reise bald vorbei sein soll. Natürlich freuen wir uns alle auf unsere Lieben und das Leben zu Hause. Es gibt so viele Dinge, die ich mit euch machen möchte, wenn ich zurück bin. Allerdings können wir uns auch nicht vorstellen, das Land zu verlassen, dass in den letzten Monaten unser Zuhause war. Es ist mittlerweile so alltäglich geworden, in einem fremden Land zu leben, kein festes Zuhause zu haben, auf der anderen Seite zu fahren und auf Englisch einkaufen zu gehen, dass alles andere weit entfernt und unvorstellbar wirkt. Aber ich konnte mir ja auch bis zu meinem Abflug nicht vorstellen, dass ich bald in Neuseeland lebe - sicherlich wird es anders herum wieder genauso einfach werden smile

Die letzten vier Wochen Neuseeland werden wir auf jeden Fall noch in vollen Zügen genießen. Und auf unseren zweiwöchigen Thailandurlaub freuen wir uns auch schon riesig - der perfekte Abschluss für eine perfekte Zeit smile

Ich hoffe, es geht euch Allen gut, ich bin in Gedanken sehr oft bei euch! smile Viele liebe Grüße von uns Dreien vom anderen Ende der Welt - nicht mehr lange, und wir stehen uns alle wieder von Angesicht zu Angesicht gegenüber ! kiss

Samstag, 02.04.2016

Wieder auf Touren :)

Hallo meine Lieben smile
Gerade sitze ich in Miranda am Meer - ich musste aus Hubi flüchten, weil es einfach zu warm und stickig ist & genieße jetzt die Ruhe und die frische Luft smile Mit dem Geräusch der Wellen nutze ich jetzt die Zeit, um von unserem heutigen Tag zu berichten smile

Unser Samstag hat ganz gemütlich begonnen - wir alle lagen bis zum späten Vormittag eingekuschelt in unseren Schlaflagern. Nach einem Frühstück ging dann das Zusammenpacken los. All unsere Habseligkeiten mussten wieder in Hubi verstaut werden. Nachdem dieser Akt vollbracht war, verabschiedeten wir uns von Loren und fuhren gemeinsam mit den Jungs nach Matamata - ins wunderschöne Auenland zum Drehort Hobbiton. Leider war das Wetter nicht so gut & wir mussten unsere Tour im strömenden Regen antreten. Bewaffnet mit Regenschirmen schauten wir uns die vielen kleinen Hobbithöhlen an, eingebettet in grünen Hügeln smile

Es sah genauso aus wie im Film!  Neben dem schlechten Wetter hatten wir auch noch einen schlechten Tourguide - man hatte das Gefühl, sie hat noch keinen der Filme gesehen. Andauernd hat sie sich verhaspelt und ihren Text wie auswendig gelernt herunter gerasselt. Es hat wirklich keinen Spaß gemacht, ihr zuzuhören. Aber die ein oder andere interessante Information war doch dabei smile


Als wir dann am 'The Green Dragon' (der Pub der in Lord of the Rings zu sehen ist) ankamen, kam dann auch endlich die Sonne heraus. Durch die Wassertropfen glitzerte alles & sah nochmal tausendmal schöner aus smile
Am Kamin tranken wir alle ein Bier (die Fahrer natürlich alkoholfrei) oder Cider, bevor die Tour auch leider wieder vorbei war. Am Parkplatz verabschiedeten wir uns dann von den Jungs und machten uns auf die Weiterreise - endlich geht das richtige Backpackerleben wieder los!

Die restlichen vier Wochen werde wir jetzt die Nordinsel erkunden. Unser Reisekonto ist durch die Arbeit gut gefüllt und alle Geldsorgen vergessen - jetzt können wir einfach nur noch die restliche Zeit genießen! laughing
Da wir erst im Dunkeln angekommen sind & keiner so wirklich Lust hatte, um die Zeit noch zu kochen, haben wir in einem kleinen Takeaway gegessen - Tabea und ich hatten Burger und Pommes & Angi eine Curryrolle. Alles war war wieder einmal oberlecker tongue-out

Langsam werde ich mich jetzt wieder ins Bett begeben. Es ist doch schon wieder ganz schön spät - der neue Tag hat schon begonnen smile
Ich bin sehr auf die aufregende Zeit gespannt, die vor uns liegt. Ich denke, sie vergeht viel zu schnell & ehe wir uns versehen, bin ich auch schon wieder daheim und schließe euch wieder in die Arme - einfach unvorstellbar! smile
Ich denke ganz fest an euch & schicke über das Meer viele liebe Grüße an euch! Bis morgen kiss

Freitag, 01.04.2016

Der (diesmal wirklich) letzte Arbeitstag

Der heutige Morgen begann für mich wieder einmal mit heftigen Kopfschmerzen - deshalb blieb ich noch ein wenig länger im Bett & stieß erst gegen neun zum Blumen picken dazu undecided Immer noch leicht neben mir, bestritt ich unseren letzten - ruhigen und stressfreien - Arbeitstag smile
Gegen halb drei starteten wir in unser Wochenende. Mit Johni und Angi machte ich mich auf den Weg in die Stadt, um ein Ersatzhandy zu besorgen. Jetzt habe ich ein 38 Dollar Handy, und das Kommunikationsproblem ist wieder behoben laughing
Den Rest des Nachmittags/Abends verbrachten wir mit quatschen, essen und Filme schauen. Jetzt sind wir alle müde und kaputt und freuen uns darauf, morgen endlich mal wieder ausschlafen zu können smile
Ich wünsche euch einen schönen Start in den neuen Monat und das Wochenende, bis morgen! kiss

Donnerstag, 31.03.2016

Handy kaputt.. :-(

Hallo ihr Lieben smile

Der heutige Arbeitstag war wieder sehr lustig und diesmal auch relativ entspannt - 8,5 Stunden. Leider ist mir mein Handy runtergefallen - und natürlich mit dem Display zuerst auf den Betonboden. Anfangs dachte ich, dass nicht Schlimmeres passiert ist - nur ein paar kleine Risse auf dem unteren Bildschirmrand, aber im Laufe des Tages musste ich leider feststellen, dass mein Display nicht mehr richtig reagiert.. frown

Erstmal schauen, wie ich das klären kann.

Ansonsten ist heute nicht viel Erwähnenswertes passiert. Wir genießen die Zeit zu Siebt und lachen viel laughing

Bis morgen kiss

Mittwoch, 30.03.2016

Ein Arbeitstag zu Siebt :)

Hallo Hallo an Alle da draußen! smile
Heute haben wir den ersten Arbeitstag als große Gruppe bestritten - und ich kann nur sagen: Zum Glück waren heute die Jungs da! smile Ohne sie hätten wir heute nicht alles geschafft, sie waren eine unglaublich große Hilfe. laughing
Als Angi uns heute zum Blumen picken los geschickt hat, haben wir wirklich daran gezweifelt, dass wir den Auftrag von knapp 700 Blumen erfüllen können. Irgendwie haben wir es aber doch hinbekommen smile Die andere Gruppe war beim Beeren picken auch sehr erfolgreich. Trotzdem mussten wir heute knapp zwölf Stunden arbeiten, um alles zu schaffen - nicht vorstellbar, wie lange wir zu Dritt gebraucht hätten...frown
Das Arbeiten mit den Jungs war super lustig. Wieder einmal ist mir aufgefallen, wie gut wir zu Siebt harmonieren. Ich wünschte, wir wären von Anfang an in dieser Konstellation gereist. Bald müssen wir uns ja schon wieder trennen, daran will ich noch gar nicht denken..undecided
Im Moment bin ich einfach zu 100% glücklich. Ich genieße das Leben und meine Zeit hier so sehr, dass ich mein Glück gar nicht in Worte fassen kann. Den ganzen Tag renne ich mit einem Lachen auf dem Gesicht herum & habe Spaß an jeder Kleinigkeit laughing Ich kann nur nochmal sagen, dass ich unglaublich dankbar bin, dass ich diese Reise machen kann! smile
Ich hoffe, es geht euch in der Heimat genauso gut wie mir - in sieben Wochen kann ich euch wieder in meine Arme schließen! Ich denke ganz fest an euch kiss

Dienstag, 29.03.2016

Das große Wiedersehen

Der heutige Tag begann genauso wie jeder andere Arbeitstag - der Unterschied zu letzter Woche: Wir hatten wunderschönes Wetter laughing
Trotzdem hatten wir auf Arbeit wieder ziemlich viel zu tun. Eigentlich ist das Arbeitspensum zu Dritt gar nicht schaffbar. Als wir dann die tausend Bestellungen für morgen gesehen haben, verzweifelten wir ein wenig undecided Kurzentschlossen kontaktierten wir die Jungs und fragten sie, ob sie nicht einen Tag eher kommen können - und sie haben zugesagt!! smile Jetzt sitzen sie gerade um mich herum. Es ist so schön, wieder mit all den Chaoten vereint zu sein. Wir haben uns ganz schön viel zu erzählen, deswegen heute von mir nur eine kleine Wortmeldung smile
Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Ostertage! smile Ich bin in Gedanken bei euch, bis morgen. kiss

Montag, 28.03.2016

Delfin Schwimmen 2.0

Um fünf Uhr holte uns der Wecker aus unserem Schlaf - eine Stunde später saßen wir im Auto und machten uns auf den Weg Richtung Tauranga. Nachdem wir uns an der Tankstelle noch einen frischen Kaffee und einen kleinen Frühstückssnack geholt haben, waren wir alle auch fitter smile Der Anblick des frühen Morgens war einfach traumhaft - auf der einen Seite die Lichter der schlafenden Stadt, auf der anderen Seite die Morgenröte des aufgehenden Tages - wirklich wunderschön laughing

Typisch deutsche Pünktlichkeit waren wir natürlich die ersten am Boot und mussten noch ca. eine halbe Stunde auf die anderen Passagiere warten. Unsere Wartezeit wurde allerdings durch heiße Getränke versüßt smile

Gegen halb acht startete dann die Fahrt ins offene Meer. Das Wetter war traumhaft, und so starteten wir mit guter Laune in unsere Tagestour smile Wir saßen vorne auf dem Boot und genossen die salzige Meerluft und quatschten, quatschten, quatschten.

Auf einmal kam einer der Crewmitglieder und verteilte Kekse. Wir alle haben uns riesig gefreut und voller Vorfreude reingebissen. Die Kekse waren steinhart und als wir uns umschauten, sahen wir, dass kein anderer in den Keks gebissen hat. Nicht einmal die Kinder.. laughing Kurz darauf sind wir dann an einer Statue vorbeigekommen. Dort mussten wir dann den Keks opfern. Also zur Statue ins Wasser werfen, damit wir eine gute Fahrt und viele Delfinsichtungen haben. Unser geopferter Keks hatte eben schon eine kleine Bissspur.. laughing

Aber es hat trotzdem funktioniert. Kurz darauf sahen wir die ersten Delfine. Verspielt und voller Lebensfreude schwammen sie mit unserem Boot mit und sprangen aus dem Wasser. Wir waren alle aus dem Häuschen und freuten uns mit ihnen smile Unser Skipper machte dann eine Durchsage und verkündete, dass wir ein Stück weiter zu einer anderen Gruppe von Delfinen fahren werden - über einhundert Tiere. Und dort konnten wir dann auch ins Wasser. Das Schwimmen mit den Tieren war komplett anders als mein erstes Mal in Akaroa. WIr waren mitten auf dem offenen Meer, und statt selbst ein wenig zu schnorcheln, mussten wir uns an das Boot hängen und wurden von ihm mitgezogen. Mit dem Kopf unter Wasser konnten wir dann die ganzen Delfine beobachten, die eifrig mit uns und dem Boot mitgeschwommen sind. Die Schwimmerfahrung an sich war nicht so aufregend wie in Akaroa (da hat man sich mehr als ein Teil der Gruppe gefühlt - schwer zu erklären), aber dafür konnte man viel mehr von den Delfinen sehen und ihre Anwesenheit war länger. Es hat unglaublich Spaß gemacht. Wenn man unter Wasser ein wenig gesungen hat, waren die Delfine sogar noch begeisterter und verspielter. DIe Tiere waren viel größer als in Akaroa (dort waren ja auch die kleinsten Delfine), es war wirklich total cool smile

Nachdem alle in dem warmen Wasser waren, wurde es dann auf dem Boot ziemlich kalt. Tabea ging es leider gar nicht gut. DIe hat schon am Anfang des Tages über Übelkeit geklagt. Jetzt kam noch eine Unterkühlung dazu (da sich leider die Sonne hinter einer dicken Wolkendecke versteckt hat). Sie sah gar nicht gut aus, und ich habe mir ziemlich Sorgen gemacht undecided Zum Glück hatte ich noch meine Softshelljacke in meinem Rucksack. So haben wir sie ein wenig wärmer und trockener bekommen. 

Nach einiger Zeit kamen wir dann an einer kleinen Insel an. Dort war eigentlich eine Schnorcheltour geplant. Leider konnten wir das nicht machen, da das Meer zu unruhig und dadurch zu trüb war. Man hätte nichts sehen können. frown

Deswegen machten wir noch eine kleine Rundtour um die Insel. Nebenbei machten wir auf dem Boot ein kleines Barbeque. Es war für neuseeländische Verhältnisse wirklich lecker tongue-out

Durch vollen Magen, der Anstrengung beim "Schwimmen" (das Festhalten am Boot hat doch ziemlich viel Kraft gekostet), und die frische Seeluft wurden alle ziemlich schläfrig, und es kehrte Ruhe auf dem Boot ein. Auf einmal war allerdings ein Riesenaufruhr: Unser Skipper gab durch, dass man eine Meeresschildkröte sehen kann, die normalerweise nicht in diesem Gewässer lebt. Alle rannten zur Vorderseite des Bootes, um einen Blick erhaschen zu können. Ich war leider zu langsam und habe nur noch etwas abtauchen sehen, beide Mädels haben sie aber gesehen. Sie waren total begeistert - sie war riesengroß laughing

Während unseres Ausfluges haben wir auch noch einen Pinguin gesehen (naja eigentlich hat ihn nur Vlada gesehen wink) und einen fliegenden Fisch. Ich wusste nie, dass die Tiere soo weit fliegen können. Ich dachte immer, sie fliegen so zwei Meter, bevor sie wieder abtauchen. Dass sie so eine lange Strecke in der Luft zurück legen konnten, war mir nie bewusst smile

Alle Passagiere fielen in einen ruhigen Schlaf. Auch wir dösten ein wenig in den aufkommenden Sonnenstrahlen und zogen uns dann ins Bootinnere zurück. Als wir noch einmal auf Delfine trafen, waren wir drei sofort wieder Feuer und Flamme (die anderen Passagiere schliefen lieber weiter) - es machte uns unglaublich Spaß, über Geräusche und Klatschen mit den Tieren zu spielen smile

Den Rest der Fahrt blieben wir dann am Bug des Bootes. Wir bekamen zwar ein paar salzige Wellen ab, aber dafür war der Anblick wunderschön, und wir alle waren überglücklich - der Tag war einfach ein Traum laughing Schade nur, dass es Tabea nicht so gut ging undecided

Wieder auf festem Grund angekommen, holten wir uns noch einen leckeren Smoothie bei "Tank", und machten uns dann auf unseren Weg nach Hause. Nachdem wir alle heiß geduscht haben (und Tabea endlich wieder aufgetaut war smile) haben wir uns noch die tausend Fotos und Videos des Tages angeschaut, und sind dann kaputt, aber glücklich, in einen tiefen Schlaf gefallen smile

Sonntag, 27.03.2016

Planänderungen - doch nicht der letzte Tag

Halli Hallo an Alle - wir melden uns zurück nach zehn Stunden Arbeit. Heute waren wir alle ziemlich unmotiviert. Zu wenig Schlaf, und dann das schöne Wetter. Wr hätten den Tag viel lieber am Strand verbracht laughing

Und man merkt mal wieder, dass man in Neuseeland nicht planen kann - es ändert sich eh immer alles wieder. Unser Chef ist irgendwie davon ausgegangen, dass wir länger hierbleiben. Obwohl wir ihm am Anfang gesagt haben, dass wir nur zwei bis drei Wochen arbeiten wollen, hatte er das nicht auf dem Schirm und war jetzt ziemlich entsetzt, als wir verkündeten, Montag abzureisen. Da er noch keinen Ersatz hat, war er ziemlich verzweifelt und hat angefragt, ob wir nicht wenigstens noch ein paar Tage bleiben können, um dann die Neuen einzuarbeiten. Obwohl wir uns alle auf die Jungs und auf das Reisen gefreut haben, haben wir nach kurzer Überlegung zugesagt & gleich die Jungs als neue Arbeiter angepriesen. EIgentlich wollte er nicht vier, sondern nur zwei Leute einstellen, aber durch Vladas Überredungskunst haben die Jungs ab Donnerstag einen Job hier!! smile Und wir dürfen sie einarbeiten. Das wird sicherlich wahnsinnig lustig laughing

Also können wir leider nicht nochmal mit ihnen reisen, aber wir sehen uns am Mittwoch Abend endlich wieder für ein paar Tage. Ich vermisse sie unheimlich und freue mich total darauf, die Chaoten wieder um mich zu haben smile

Morgen haben wir einen freien Ostermontag. Und wir haben Glück. Es sollen 27 Grad mit Sonnenschein werden, und wir Drei werden eine Tagestour auf einem Boot mit Delfinschwimmen und Schnorcheln machen. WIr freuen uns schon unglaublich darauf, obwohl wir eigentlich wenig Lust haben, schon wieder früh um fünf aufstehen zu müssen. Eigentlich wäre es schöner, an seinem freien Tag mal wieder ausschlafen zu können. Aber naja, es wird sicherlich wieder eine wunderschöne Erfahrung smile

Zum Abendbrot hatte ich die beste Salamipizza meines Lebens! tongue-out DIe Mädels waren total schockiert, dass ich hier noch nie bei "Dominos" war - bei dieser Pizzabude bekommt man oberleckere Pizza für umgerechnet 3 Euro. Deswegen sind wir kurzerhand hingefahren, und ich habe mich sofort verliebt! Noch nie habe ich so eine leckere Pizza gegessen smile Als Nachtisch haben Tabea und ich dann noch leckeres Eis geschlemmt, und ich liege jetzt eingekuschelt im Bett und schaue noch eine Serie. 

Ich wünsche euch Allen einen schönen Tag. Bis morgen kiss

Samstag, 26.03.2016

Endlich wieder Sonne :)

Der heutige Arbeitstag war relativ ruhig und entspannt - da wegen Ostern keiner da war, hatten wir den ganzen Tag für uns. Also haben wir die Musik aufgedreht und beim Arbeiten getanzt und rumgeblödelt smile Endlich kam auch mal wieder die Sonne heraus und die wärmenden Sonnenstrahlen kitzelten uns auf der Haut und machten sofort gute Laune laughing

Nach neun Stunden konnten wir dann Feierabend machen & seitdem genießen wir die Ruhe in unserem Apartment.

Im Prinzip gibt es also von heute gar nicht so viel zu berichten smile Morgen steht der allerletzte Arbeitstag an, also sollten wir bald die Augen zu machen wink

Ich schicke etwas von unseren Sonnenstrahlen zu Euch nach Hause. Ich bin in Gedanken bei Euch, bis morgen! kiss

Freitag, 25.03.2016

Regen und Sushi

Der heutige Tag begann unglaublich ruhig. Wir waren zwar relativ früh wach, haben uns aber alle immer nochmal umgedreht & das Ausschlafen genossen! laughing

Gegen elf kamen dann Czickus, Johanna, Schlot und Robert - mit frischem Kaffee. smile Nach einem gemeinsamen Frühstück haben wir noch ein wenig entspannt & uns dann doch mal getraut, die Wohnung zu verlassen wink

Unser Ziel: Mount Maunganui. Die kleine Stadt war super süß, aber als wir ankamen, hat es direkt wieder angefangen zu Regnen..

Kurzentschlossen haben wir uns dann in einem Restaurant lecker Sushi geholt & uns die Bäuche vollgeschlagen tongue-out

In der Zeit wurde der Regen immer stärker, und den Berg konnte man schon gar nicht mehr sehen. undecided Deswegen ging es durch die Nässe zurück Richtung Auto. Dort verabschiedeten wir uns dann von Johanna. Morgen fliegt sie nach Hause - das ist soo unwirklich. Wir alle können uns noch gar nicht vorstellen, wie es ist, wieder zu Hause zu sein. Die anderen Drei sehen wir wahrscheinlich in Raglan nochmal, also war der Abschied nicht so schlimm smile

Den Rest des verregneten Tages haben wir in der Wohnung verbracht. Ich hauptsächlich im Bett (mir ging es heute nicht so gut - liegt wahrscheinlich am Wetter). Angi hat sich ein bisschen dem Schreiben gewidmet & Tabea hat Musik gehört und auf YouTube herumgestöbert smile

Die zwei Mädels haben dann auch noch vorbildlich Sport gemacht & ich habe das Essen für morgen vorbereitet (Blätterteigtaschen). Jetzt liegen wir alle eingekuschelt im Wohnzimmer und planen ein wenig unsere Thailandreise smile - bzw. die Mädels suchen ganz viel rum. Ich gebe immer nur ein zustimmendes Nicken von mir - eigentlich bin ich für alles offen, solange ich am Strand entspannen kann laughing

Ich freue mich unglaublich auf die Zeit, die vor uns liegt - ich glaube, wir werden eine wundervolle und abenteuerreiche Zeit haben smile

Währenddessen bei den Jungs:

Heute kann ich leider gar nichts berichten. undecided Sie sind irgendwo am Cape Reinga, aber mehr kann ich nicht sagen - sie haben keinen Empfang, und deswegen konnten wir nicht kommunizieren.

So, das war's von mir für heute - nicht sehr lang, aber wenigstens eine kurze und knappe Zusammenfassung smile

Unser Karfreitag ist damit vorbei, morgen müssen wir wieder an die Arbeit. Ich wünsche allen schöne Osterfeiertage! kiss

Donnerstag, 24.03.2016

Dauerregen, Sandwichdiebe und kuschelige Bettstunden

Nach einer stürmischen und regnerischen Nacht begrüßte uns auch der heutige Morgen mit Dauerregen undecided Deswegen konnten wir eine Stunde länger im Bett bleiben, bevor wir uns dann doch für den Arbeitstag fertig machen mussten. Unser Morgen begann dann mit einem großen Knall - wortwörtlich laughing Da wir keine funktionierende Herdplatte haben, kamen wir schlaftrunken auf die Idee, unsere Eier in der Mikrowelle zu kochen. Die ersten zehn Minuten verliefen problemlos. Als ich dann gerade beim Abwaschen war, eplodierten die Eier, und die Tür der Mikrowelle wurde aufgesprengt. Wir haben uns alle wahnsinnig erschrocken, und ich habe einiges davon abbekommen, was ziemlich heiß war frown Aber es ging alles gut, zum Glück ist nichts Ernsthaftes passiert. Nur die Mikrowelle war komplett eingesaut und die ganze Wohnung duftete nach Rührei. Aber darum konnten wir uns erst nach der Arbeit kümmern.

Unser heutiger Arbeitstag war zum Glück nicht anstrengend. Nach den letzten stressigen Tagen haben wir das auch wirklich gebraucht. Wir fühlten uns alle nicht so gut. Vor allem Tabea (ein fleißiger Blogleser hat mich darum gebeten, sie hier nicht mehr als Knispel zu bezeichnen - liebe Grüße an dieser Stelle smile) hat sich gar nicht wohl gefühlt undecided Deswegen waren wir froh, als wir nach fünf Stunden Arbeit den Heimweg antreten konnten. Doch zuvor konnten wir noch das Rätsel der verschwundenen Sandwiches lösen. Davon habe ich noch gar nicht berichtet, deswegen werde ich das jetzt nachholen: Vor ein paar Tagen ist uns beim Lunch aufgefallen, dass meine zwei Toastbrote fehlten. Wir alle fanden das ziemlich komisch und konnten uns das nicht erklären. Tabea war der Meinung, dass ich sie unterbewusst gegessen habe, mich aber nicht mehr daran erinnern kann. Vlada und ich waren uns allerdings sicher, dass ich in der Smoko (= kurze Arbeitspause) nichts gegessen habe laughing Als dann zwei Tage später ein Toast von Tabea verschwunden war, fingen wir wirklich an, uns Gedanken zu machen. Wir hatten unseren Arbeitskollegen Malcom in Verdacht, da er der einzige war, der während unserer Arbeitszeit auch mit da war. Wir haben schon wirklich überlegt, ihn einfach mal direkt zu fragen, weil wir es einfach nur wissen wollten wink Heute haben wir es aber endlich rausgefunden! Tabea hat ihr Toast heute nicht aufgegessen, weil es nach Thunfisch geschmeckt hat und sie darauf keine Lust hatte. Also hat sie es wieder in unsere Brotbox gelegt und wir sind wieder Arbeiten gegangen. Nachdem wir Feierabend gemacht hatten, lag unsere Plastikbox auf einmal auf dem Boden - und in den Deckel war ein Loch gefressen. Da war uns alles klar: Mäuse sind unsere Sandwichdiebe! Und wir hatten den armen Malcom in Verdacht laughing

An dem restlichen Tag ist nicht mehr sehr viel passiert. Nachdem wir alle geduscht hatten, gab es noch leckere sebstgemachte Pizza (danke Vlada! tongue-out). Danach fielen wir alle ins Bett und wollten eigentlich nur für eine Stunde ein kleines Nickerchen machen - allerdings sind daraus 3 Stunden geworden. Und auch danach haben wir das Bett nicht mehr wirklich verlassen, sondern haben FIlme geschaut laughing

Aber nach dem stressigen Tag gestern haben wir uns das auch verdient smile

Währenddessen bei den Jungs:

Die Jungs waren heute in Auckland und haben ein paar Dinge geklärt - Filip hat sich ein Auto angeschaut (einen Audi A4) und sie haben die restliche Post aus dem IEP (unser Organisationsbüro) abgeholt. Und wie befürchtet haben wir einen Strafzettel. Und daran bin auch noch ich Schuld embarassed Bei unser ersten längeren Fahrt nach Wellington in der Nacht um vier wurden wir geblitzt. Normalerweise darf man 100 km/h auf der Autobahn fahren. Ich bin 93 km/h gefahren, aber anscheinend war kurz davor ein 80er Schild, welches ich übersehen habe undecided 80 $ Strafe - aber wir teilen es durch fünf..

Danach ging ihre Fahrt weiter in den Norden. Wo genau sie angekommen sind, kann ich gar nicht sagen. In den nächsten Tagen wollen sie Cape Reinga erkunden - hoffentlich haben sie mehr Glück mit dem Wetter, als wir momentan smile

Ich melde mich dann morgen wieder, wir werden unseren freien Tag ganz in Ruhe verbringen smile Bis dahin, viele liebe Grüße nach Deutschland kiss

Mittwoch, 23.03.2016

Stressiger Arbeitstag

Hallo an Alle smile

WIr drei Mädels melden uns nach 13,75 h Arbeit aus dem Bett mit heißer Schokolade und Keksen - die haben wir uns heute aber auch wirklich verdient! tongue-out Der Tag war ziemlich stressig. WIr hatten gefühlt tausend Bestellungen zu erledigen, die zu Dritt eigentlich gar nicht schaffbar sind. Aber wir haben es trotzdem irgendwie geschafft, bis um neun fast alles abzuarbeiten & sind jetzt dementsprechend müde und kaputt. Gleichzeitig aber auch euphorisch - ich glaube, uns Allen hat es gefehlt, ein wenig Stress zu haben laughing

Morgen wird dann ein relativ ruhiger Tag, vielleicht müssen wir mal keine Überstunden machen.

Loren (unser Chef) hat uns heute um sieben DInner vorbeigebracht - Fish and Chips und eine Flasche Cola tongue-out Mega lieb von ihm, obwohl wir uns immer noch nicht sicher sind, ob wir ihn wirklich leiden können oder nicht. Manchmal ist er komisch und bringt unangebrachte Kommentare, die er mit einem Lachen überspielt. Schwer zu erklären, aber er wirkt manchmal ziemlich merkwürdig undecided

Am Freitag haben wir frei & werden uns nochmal mit den Anderen treffen. Das Wochenende arbeiten wir dann nochmal (wird sicherlich auch wieder ziemlich stressig - viele Bestellungen wegen Ostern) und danach haben wir es geschafft - Schluss mit Arbeiten in Neuseeland! smile Planmäßig stoßen dann die Jungs wieder zu uns, und wir verbringen nochmal eine Woche zusammen. Da freue ich mich riesig drauf. Ich vermisse die vier Chaoten wirklich sehr. Aber wir haben gerade eben wieder eine ganze Weile telefoniert smile

Heute morgen beim Frühstück ist uns aufgefallen, dass uns nur noch 6 Wochen in Neuseeland bleiben - in 8 Wochen sind wir dann auch schon wieder zu Hause. Momentan ist das für keinen von uns wirklich vorstellbar. Man hat sich mittlerweile so sehr an das Leben hier gewöhnt. Im Nachhinein betrachtet hat sich die Zeit in Neuseeland wie ein einziger WImpernschlag angefühlt - die Zeit vergeht einfach wie im Flug. Andererseits erlebt man auch so viel auf einmal, dass man das Gefühl hat, schon Jahre hier verbracht zu haben smile

So jetzt werde ich aber auch langsam mal den Laptop weglegen, mich einkuscheln und die Augen zu machen - Zeit wird es auf jeden Fall wink Bei uns ist es gerade ziemlich am Stürmen und auch am Regnen. VIelleicht habt ihr in Deutschland endlich mal besseres Wetter als wir?! wink

Ich wünsche allen noch einen schönen Tag, bis morgen kiss

Währendessen bei den Jungs:

Heute morgen (nachdem sie noch Trinkwasser besorgt, gefrühstückt und eingekauft haben) sind sie aus Taupo in Richtung Auckland aufgebrochen. Auckland zeigte sich wieder mal von seiner schlechtesten Seite - wir alle haben immer noch eine Abneigung dagegen - die Jungs standen im Stau. DIe Fahrt war anscheinend ziemlich stressig, vor allem weil unser lieber Brutus heute auch noch ein bisschen rumgesponnen hat. Er hatte Probleme mit der Automatik. Drücken wir die Daumen, dass er jetzt doch nicht noch den Geist aufgibt smile

Jetzt sind sie etwas nördlich von Auckland auf einem Campingplatz und lassen den Abend ausklingen - sie haben sogar unbegrenzte Duschen und WLAN laughing

In den nächsten Tagen wollen sie das Northland erkunden. Wahrscheinlich wird es allerdings nur ein kurzer Trip, da dort oben alles wahnsinnig teuer ist. Wahrscheinlich sind sie schon in zwei/drei Tagen wieder in unseren Nähe. Wenn alles klappt, können wir sogar Ostern zusammen verbringen smile

Dienstag, 22.03.2016

Und wieder Arbeit, Arbeit, Arbeit...

Hallo ihr Lieben smile

Auch der heutige Tag war wieder einmal vom Arbeiten geprägt. Es kamen gefühlt tausend Bestellungen rein, und deswegen haben wir momentan ganz schön zu tun - morgen wird wahrscheinlich ziemlich stressig.

Ich blieb heute eine Stunde länger im Bett als die Anderen, da ich wieder einmal Migräne hatte, und bin erst später zum Arbeiten dazu gestoßen. Heute haben wir wieder erst Blumen gepickt, danach gegradet (welke Blätter entfernt, etc.) und im Anschluss sind wir Beeren picken ("picken" = pflücken) gegangen (schon wirklich ein Knochenjob - die ganze Zeit muss man kleinere Bäume absägen. Aber es macht irgendwie Spaß laughing). Heute konnten wir nur mit einem Auto fahren - deswegen musste einer auf die Ladefläche. Und dabei hatten wir den Spaß unseres Lebens - driftend und jubelnd ging es die Feldwege entlang. Leider sind die Fahrten immer viel zu schnell vorbei, aber wir haben immer sehr viel Spaß, und die Stimmung ist danach wieder in Höchstform laughing

DIe Mädels waren nach der Arbeit noch schnell einkaufen und Geld holen. Ich habe in der Zeit für morgen vorgekocht (Reis mit Mischgemüse). Jetzt liegen wir alle rum, quatschen noch ein wenig (& schauen uns die Videos und Fotos von unseren heutigen Autofahrten an laughing) und werden dann die Augen zu machen smile

Währenddessen bei den Jungs:

Die Jungs haben heute das Tongario Crossing gemacht - den wohl schönsten Tageswalk Neuseelands. In diesem Gebiet wurde für "Herr der Ringe" gedreht. Es war Schauplatz für "Mordor" smile Auch der "Schicksalsberg" ist dort zu finden (Mount Doom). Leider haben die Jungs ihn nicht bestiegen, weil das Wetter nicht gut war und sich das nicht gelohnt hätte. Aber sie hatten trotzdem einen sehr schönen Tag. Gerade sind sie in Taupo auf einem Campingplatz und schauen "Herr der RInge 2" smile

WIr hören morgen wieder voneinander (bzw. ihr von mir laughing).

Ich denke an euch, bis dann kiss

Montag, 21.03.2016

Schlaflosigkeit

Eigentlich bin ich todmüde, total schlapp und K.o., aber irgendwie bekomm ich trotzdem kein Auge zu. Um die Mädels nicht zu stören, habe ich mich jetzt in das Wohnzimmer auf die Couch verzogen und werde mich jetzt doch noch meinem Blogeintrag widmen smile

Der heutige Tag begann wieder einmal mit Regen - deswegen durften wir eine Stunde länger im Bett bleiben und mussten erst halb neun anfangen zu arbeiten. Heute war unser erster Tag, an dem wir auf uns allein gestellt sind. Und der begann mit einem kleineren Hindernis. Als wir uns zum Blumen picken aufmachten - komplett in Regenmontur - kam Knispel mit dem einen Transporter den Berg nicht hinauf. Er war komplett festgefahren. Erst haben Vlada und ich das gar nicht mitbekommen und haben uns, bereits am Feld angekommen, schon gewundert, wo sie bleibt. Irgendann bin ich ihr dann entgegengelaufen - ihre Rufe hatten wir leider nicht gehört. Ich versuchte, ihr durch Schieben hinauszuhelfen, aber auch das hat nicht geklappt. Irgendwann wechselten wir die Positionen, rollten nochmal zurück, und Vlada kam auch noch zur Hilfe. Trotzdem haben wir es nicht geschafft und haben das Auto dann unten am Berg zurückgelassen und uns trotzdem erstmal an die Arbeit gemacht. Den Rückweg schafften wir zum Glück problemlos & später wussten wir auch, wo das Problem lag: 4-Wheel Drive (Vierradantrieb) war nicht angestellt. undecided

Der Rest des Tages verlief ziemlich problemlos, aber ich fand ihn heute ziemlich anstrengend. Das lange Stehen ging mir ziemlich auf die Beine - sie tun mir jetzt auch richtig weh undecided Auch das Beeren picken stellte sich als Knochenarbeit heraus. Es ist gar nicht so einfach, die Äste von den meterhohen Sträuchen abzusägen. Als ich heute so beim Sägen war, ist mir wieder mal aufgefallen, dass es keine so gute Idee ist, dass ich als der Tollpatsch, der ich bin, mit scharfen Sägen und Scheren hantiere - ich hoffe einfach mal, dass mir nichts passiert (obwohl das ziemlich untypisch für mich wäre wink). Gegen acht Uhr konnten wir uns dann heute auf den Heimweg machen. Nachdem wir abgespült und einen Salat für morgen gemacht haben (Knispel und ich haben auch noch was davon zu Abend gegessen tongue-out), sind wir alle ins Bett gefallen. Die anderen beiden schlafen nebenan schon tief und fest. Ich hoffe, ich verschwinde auch bald in das Träumeland smile

Währendessen bei den Jungs:

Heute kann ich leider gar nichts erzählen. Tagsüber haben wir nicht geschrieben & jetzt haben sie keinen Empfang, so dass wir heute wieder keinen Kontakt hatten frown Aber morgen werde ich bestimmt wieder etwas berichten können smile

 

WIr haben also unseren ersten Tag der Woche schon geschafft - ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche smile

Bis morgen kiss

Sonntag, 20.03.2016

Ein fauler Sonntag

Nach einer kurzen Nacht waren wir heute morgen alle etwas müde und unmotiviert. Kurz bevor wir zur Arbeit aufbrachen, machten sich auch die anderen auf den Nachhauseweg. smile

Gemeinsam mit Vlada, Knispel (unsere Spitznamen für Angi und Tabea - ich werde sie sicherlich öfter verwenden) und Grace machte ich mich auf den Weg zur Arbeit. Und natürlich fing genau in dem Moment, als wir aus der Tür traten, der Regen an. Unten angekommen empfingen uns die Franzosen ganz verwirrt. Heute sollte nur Vlada arbeiten. Das hätten sie ihr am Freitag gesagt, aber sie hat es nicht mitbekommen. Also machten Knispel und ich uns, ein wenig enttäuscht, wieder auf den Weg nach Hause. Grace begleitete uns auch hier wieder smile

In der Wohnung angekommen begannen wir mit Sport. Wir machten was für den Bauch, für die Beine und den Po. Im Anschluss machen wir noch zwanzig Minuten Yoga - für mich das allererste Mal & danach eine zehnminütige Meditation. Das war für mich eine sehr interessante Erfahrung, da ich so etwas noch nie ausprobiert habe. Ich muss sagen, ich konnte mich dadurch sehr gut entspannen. Das war nach der Stunde Sport wahnsinnig angenehm, aber ob es wirklich was für mich ist, muss ich noch herausfinden smile Nach einer heißen Dusche verzog ich mich dann ins Bett und genoss die Ruhe. Tabea machte das gleiche smile Zum Glück ist sie ein genauso kuschelbedürftiger Mensch wie ich. Ich vermisse es soo sehr, in den Arm genommen zu werden. undecided

Am frühen Nachmittag kamen dann die anderen wieder (wir hatten ihn gleich Bescheid gesagt, als wir erfahren haben, dass wir frei haben) & mit ihnen haben wir einen ruhigen Sonntag Nachmittag verbracht smile Gerade eben erst haben sie uns verlassen.

Ich weiß nicht, ob mich das Rumgehänge heute heruntergezogen hat, oder ob irgendwas anderes ist, aber ich bin heute ziemlich K.o. und schlapp. Knispel geht es genauso. Deswegen haben wir beide uns jetzt in unsere Betten verzogen - Angi macht noch ein wenig Sport und wird dann sicherlich auch bald dazu kommen smile

Währenddessen bei den Jungs:

Heute habe ich nicht mit ihnen geredet. Sie haben alle keinen Empfang. Deswegen weiß ich gar nicht, was sie heute erlebt haben. Wir wissen nur, dass sie heute nach Whanganui gefahren sind smile Ich bin mir aber sicher, dass es allen gut geht & sie sicherlich einen schönen Tag hatten smile

 

Mehr gibt es auch heute gar nicht zu sagen - ein fauler Sonntag laughing

Ich hoffe allen geht es gut. Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche. Bis morgen tongue-out

Samstag, 19.03.2016

Familiäres Entspannen :)

Heute morgen wachten wir alle ohne Wecker auf - es war richtig toll, mal wieder ausschlafen zu können. Noch schöner war es, dass wir heute absolut keine Verpflichtungen hatten und daher einfach noch eine Weile im Bett liegen bleiben konnten. Und das haben wir auch alle reichlich ausgekostet und genossen laughing

Gegen Mittag haben wir uns dann aber doch aus unseren Betten erhoben. Als erstes haben wir Grace gesucht. Im Anschluss haben wir das Zeug von gestern weggeräumt und Sport gemacht, und danach gab es oberleckeres Frühstück. Pancakes, Joghurt mit Obst, Toast, und und und.. tongue-out

Am frühen Nachmittag kamen dann die Anderen zu uns (gerade haben sie mich um eine namentliche Erwähnung gebeten. Also: Meine neue familiäre Gruppe besteht aus Robert, Schlot, Czickus und Johanna - liebe Grüße an euch Vier. Ich bin unheimlich glücklich, dass ich euch kennen lernen durfte smile) - alle mit einer leicht trüben Stimmung. Da sie schon "Alles" gesehen haben (man kann natürlich nie Alles gesehen haben, aber sie waren an den Hot Spots) und es mit dem Job auch nicht so gut aussieht, haben momentan alle aus dieser Gruppe Heimweh und überlegen, eher heimzufliegen.

Als die Anderen so erzählt haben, ist mir auch wieder aufgefallen, wie sehr ich meine Familie und meine Freunde vermisse. Ich kann es überhaupt nicht erwarten, sie wieder in meine Arme zu schließen. Andererseits muss ich aber auch sagen, dass ich noch nicht bereit bin, nach Deutschland zurückzukehren. Deutschland ist für mich noch so weit entfernt und ich bin so im neuseeländischen Leben angekommen, dass ich mir noch gar nicht vorstellen kann, dass diese atemberaubende und aufregende Zeit meines Lebens irgendwann vorbei sein soll. Ich genieße diese Zeit hier unglaublich und ich bin unheimlich glücklich. Es ist total schwer zu erklären, was ich gerade sagen möchte. Ich freue mich auf zu Hause, bin aber auch glücklich darüber, noch hier zu sein & diese tolle Erfahrung machen zu dürfen. 60 Tage sind es noch smile

Den Rest des Tages haben wir nur zusammen in unserer Wohnung entspannt und die Zeit genossen. Das Haus haben wir nur kurz verlassen, um uns mit neuen Snacks und Süßigkeiten einzudecken laughing Zum Abendbrot gab es gebratenen Kürbis und Kartoffeln mit Tzatziki, und im Anschluss 2l Eis, Schokolade, Chips und Lollis tongue-out Gerade spielen die anderen Wizard. Ich nutze die Zeit, um meinen Blog zu schreiben. Eben habe ich erst mit den Jungs und dann mit meinen Eltern telefoniert (es war so schön ihre Stimmen zu hören laughing), und auch Tabea ist fleißig am skypen smile Den Abend werden wir gemeinsam ausklingen lassen und sehr viel quatschen. Wir haben ein Matratzenlager auf dem Boden errichtet und werden dort heute alle zusammen schlafen - zum Glück müssen wir morgen erst halb neun anfangen zu arbeiten smile

Währendessen bei den Jungs:

Den Tag haben sie heute in New Plymouth verbracht - und sie hatten mehr Glück mit dem Wetter als wir. Sie konnten die Sonne genießen. Während ihres Mittagessens auf einer Bank wurden sie von einem Gläubigen angesprochen, der dann mit ihnen ein Gespräch über Gott geführt hat und für sie aus der Bibel gelesen hat. 

Im Anschluss waren sie in einem kostenlosen Museum, was wieder einmal sehr interessant klang. Leider war ihr Empfang ziemlich schlecht, deswegen konnte ich wieder mal nur ca. jedes zweite Wort verstehen. Aber in dem Museum gab es wohl eine Abteilung rund um die Sonne. Über eine kleine Strecke mit Lichtschranken konnte man herausfinden, wie schnell man läuft. Niko läuft ca. 3,6 m/s. Danach wurde errechnet, wie lange es mit dieser Höchstgeschwindigkeit dauern würde, bis zum Mond zu laufen - Niko braucht knapp drei Jahre wink

Jetzt sind sie auf einem wunderschönen kostenlosen Campingplatz und genießen den Sonnenuntergang, bevor sie sich ins Zelt verkriechen smile

 

Ich wünsche meinem allerliebsten Lieblingsbruder und meiner lieben Tante Anita alles alles Liebe und Gute zu ihrem Geburtstag! Ich denke ganz fest an euch und hoffe, dass ihr einen wunderschönen Tag vor euch habt, der viele schöne Momente mit sich bringt smile

Viele liebe Grüße, bis morgen! kiss

 

Freitag, 18.03.2016

Tanzend durch die Wohnung :)

Auch heute war der Arbeitstag wieder gut - und gar nicht so lang: halb fünf waren wir fertig. Den Tag haben wir eigentlich aufgrund des Dauerregens (so richtiges Rakaia Hutts Wetter undecided) nur in der Halle verbracht. Wir haben die Blumen "gegradet". Also alle welken und unschönen Blätter weg gemacht - an jeder Blume sitzt man zwischen 5 und 15 Minuten. Wir fühlen uns dabei wie Blumenfriseure laughing

Am Ende des Tages mussten wir nur noch einmal kurz raus. Zum Glück war das Wetter aber dann schon wieder trocken. Thomas zeigte uns, wie wir die Beeren pflücken müssen, damit wir nächste Woche Bescheid wissen smile

Loren (unser Chef und Vermieter) fährt über das Wochenende weg & wir sollen uns um Grace kümmern - also haben wir jetzt offiziell einen Hund für die nächsten Tage smile Obwohl ich ja eigentlich nicht so der Hundefreund bin, komme ich super mit ihr klar. SIe ist ein toller Hund und super gut erzogen. Sie wird uns auf jeden Fall keine Probleme machen smile

Gegen sechs kamen uns dann vier Freunde von Angi und Tabea aus der Heimat besuchen. Ich habe sie zwar in Rakaia Hutts schon flüchtig kennengelernt, aber im Prinzip verbrachte ich den Abend als Wildfremde in einer Gruppe von sechs Personen, die sich super gut kennen und verstehen. Aber in keiner Sekunde hatte ich das Gefühl, die "Fremde" in der Gruppe zu sein. Wir haben alle super harmoniert, und ich habe mich ab der ersten Sekunde als ein Teil der Familie gefühlt smile Den gesamten Abend verbrachten wir zusammen in unserer Wohnung. Es gab oberleckeres Ofengemüse mit Tzatziki und Guacamole, Apple Crumble, Chips und Wein tongue-out Zusammen haben wir viel gelacht, Erlebnisse ausgetauscht, die Musik aufgedreht und durch die Wohnung getanzt - es war ein unglaublich schöner Abend mit unglaublich tollen Personen smile Den morgigen Tag werden wir auch alle zusammen verbringen. Je nach Wetter entweder auf dem Mount Manganui, oder mit ein paar Filmen in unserer Wohnung smile

Währenddessen bei den Jungs:

Von den vier Chaoten kann ich heute gar nicht so viel berichten - wir haben heute nicht telefoniert. Ich weiß nur, dass sie heute das "Blackwater Rafting" in den Waitomo Caves gemacht haben - mit Glowworms, klettern und abseilen - und anscheinend viel Spaß hatten smile Am Abend sind sie noch weiter nach New Plymouth gefahren.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und sende auch viele liebe Grüße an die Familien und Freunde von Angi und Tabea. Ich freue mich sehr, dass ihr jetzt auch alle unsere Erlebnisse fleißig verfolgt! kiss

Donnerstag, 17.03.2016

Kuschelige Entspannung nach der Arbeit :)

Heute morgen ging es genauso los wie die letzten Tage auch: um sechs klingelte der Wecker, wir blieben noch zwanzig Minuten liegen und danach ging es an den Frühsport. Nach einem leckeren Frühstück ging dann unser zehn Minuten Spaziergang zur Arbeit los smile

Nachdem wir ein wenig die Halle gesäubert haben, ging es wieder los - mit den Transportern zum Bumen holen (wir Mädels lieben dieses Ding! Es macht einfach soo viel Spaß damit rumzucruisen laughing).

Da es die ganze Nacht geregnet hat, war es dementsprechend nass auf dem Feld. Trotz Regenjacke waren wir nach dem ersten Picken schon ein wenig feucht & waren froh, als wir zurück in die Halle konnten. Später mussten Tabea und ich nochmal raus. Trotz Regenjacke & -hose waren wir danach komplett nass und durchgefroren. Den Rest der Zeit verbrachten wir zitternd in der Halle beim Beeren sortieren und zu Sträußen binden - dabei fühlt man sich wie ein richtiger Florist. Allerdings ist uns aufgefallen, dass das nicht so unsere Stärke ist. Wir brauchen viel zu lange, bis wir mit einem Strauß zufrieden sind.

Halb sechs ging es dann wieder nach Hause. Nach einer heißen Dusche und einem oberleckeren Essen (es gab Kartoffeln mit Spinat und Ei & es hat fast wie zu Hause geschmeckt tongue-out) kuschelten wir uns zu dritt, mit Nachos und selbstgemachter Guacamole, ins Bett und schauten einen Film smile Durch einen Anruf der Jungs unterbrochen schauten wir allerdings nur die Hälfte, und fielen dann alle müde und erschöpt in unsere Schlaflager smile

Währenddessen bei den Jungs:

DIe vier Jungs haben sich heute noch einmal in die Wellen geworfen. In Raglan haben sie sich noch einmal Boards ausgeliehen und sich diesmal auch größere Wellen zugetraut. Nach eigener Aussage sind sie jetzt von "..Surfprofis zu Surfgöttern aufgestiegen" laughing

Auf jeden Fall hatten alle wieder unglaublich Spaß, aber sie sind auch ziemlich erschöpft. Ein Stück südlicher sind sie dann noch gefahren. Allerdings kann ich nicht genau sagen wohin - das wussten sie selber nicht so richtig wink

Mittwoch, 16.03.2016

Nach zwölfeinhalb Stunden Arbeit...

... und einem dunklen und regnerischen Heimweg (es hat wie aus Kübeln gegossen und gewittert) ist bei uns nicht mehr sehr viel passiert - alle waren duschen, wir haben mit den Jungs geredet und leckeren Nudelauflauf gegessen smile

Nach dem Aufstehen heute morgen haben wir etwas Sport gemacht - dadurch fühlten wir uns wacher, frischer und waren motiviert laughing

Arbeit war heute wieder gut. Lang und stressig, aber trotzdem angenehm. Tabea und ich mussten heute früh aufs Feld und Blumen picken. Danach waren wir patschnass & genervt, weil sich die zwei Franzosen einfach nie einig werden & wir alle fünf Minuten eine andere Anweisung bekommen undecided Als wir dann aber mit einem der Transporter zurück fahren durften, war unsere Laune wieder ganz weit oben. Es macht riesig Spaß, mit den Dingern zu fahren - und man fühlt sich mit seinen 30 km/h als würde man fliegen laughing

Angi hat währendessen Blumen verpackt & ein paar organisatorische Dinge erlernt. Ab nächste Woche müssen wir den Laden schmeißen surprisedsmile

Den Rest des Tages haben wir damit verbracht, Blumen zu 'säubern'. Hier sieht man erstmal, wie viel Arbeit in einer Schnittblume steckt - nie wieder werden wir uns darüber aufregen, dass Blumen teuer sind. Jetzt kann man den Preis verstehen wink

Morgen wird ein ruhigerer Tag. Wahrscheinlich müssen wir nur acht Stunden arbeiten & uns wird morgen alles mal genau erklärt und gezeigt - wir sind gespannt smile

Währenddessen bei den Jungs:

Die Vier waren heute am Telefon richtig ausgelassen und glücklich - ihr Surfkurs hat ihnen unheimlich Spaß gemacht. Es war das Beste, was sie bisher in Neuseeland gemacht haben. Ihrer Aussage nach haben sie sich wohl auch relativ gut angestellt - auf jeden Fall hatten sie unglaublich Spaß! laughing und Raglan soll auch richtig schön sein smile

Gleich morgen möchten sie sich noch einmal Bretter ausleihen und sich in die Wellen stürzen. Das Surfen hat es ihnen angetan, so glücklich habe ich sie schon lange nicht mehr erlebt smile

Allerdings sind sie auch alle ziemlich kaputt, weswegen sie sich langsam Richtung Bett aufmachen. 

Dem können wir Mädels uns nur anschließen. Gerade liegen wir zu Dritt eingekuschelt auf dem Bett, schreiben noch ein wenig mit unseren Liebsten & werden dann aber die Augen zu machen - morgen um sechs müssen wir ja wieder raus smile

Bis dahin schicke ich viele liebe Grüße nach Hause kiss

Dienstag, 15.03.2016

Der erste Arbeitstag :)

Gestern ist dann doch noch mehr passiert, als ursprünglich angenommen. Während wir noch im Café saßen, bekam Angi einen Anruf - am anderen Ende eine Stimme, die uns gleich für den nächsten Tag einen Job anbietet. Bevor wir in das Café gegangen sind, haben wir in der Library über 'Backpackerboard' (eine Seite für Backpacker, auf der man viele Infos und Jobs finden kann) einen Mann angeschrieben, der eine Stelle auf seiner Blumenfarm angeboten hat. Er meinte, unser Timing wäre perfekt und wir sollten am besten noch direkt am selben Tag vorbeikommen. Normalerweise bietet er als Unterkunft ein Apartment an. Das war aber für die Nacht noch besetzt, und deswegen hat er uns angeboten, bei ihm Zuhause zu schlafen. Er hat uns auch direkt zu einem Barbecue eingeladen. Mit einem etwas mulmigen Bauchgefühl (es klang schon alles ziemlich komisch, und schließlich ist er ja eine wildfremde Person) machten wir uns auf den Weg nach Tauranga und ruhten uns noch ein bisschen  aus - im Auto auf dem "Pak'nSave" Parkplatz wink

Als es dann Zeit wurde, zu unserem Gastgeber aufzubrechen, gaben wir die Adresse noch schnell an die Jungs durch - nur für den Notfall. Vor allem Tabea war ziemlich misstrauisch. Angi und ich waren optimistischer, aber ein wenig mulmig war uns doch. Unsere Sorge war jedoch total unbegründet. Lauren hat uns sehr herzlich begrüßt und uns in seinem riesengroßem Haus herumgeführt. Sehr heimelig ist es nicht: ziemlich alt und auch altmodisch eingerichtet, aber die Aussicht ist der absolute Wahnsinn - man kann über die Kiwi- und Blumenfelder blicken, sieht den Mount Maunganui und sogar das Meer laughing Auch das Essen war oberlecker, und nachdem wir den Abwasch gemacht hatten, haben wir uns in unser Zimmer zurück gezogen. Nachdem wir noch ein wenig Sport gemacht und mit den Jungs telefoniert haben (wir vermissen sie wirklich sehr. Es ist unheimlich komisch ohne sie), machten wir es uns in unseren Betten bequem und machten die Augen zu. Leider bekam ich in der Nacht kaum Schlaf - insgesamt habe ich nur dreieinhalb Stunden geruht. Ich weiß nicht, woran es lag. Vielleicht war es einfach zu komisch, vor dem Schlafen gehen nicht die Jungs um sich zu haben. In den letzten dreieinhalb Monaten waren sie einfach immer da.

Heute morgen machten wir uns dann auf den Weg zu unserem neuen Job. Zu Fuß waren wir innerhalb von zehn Minuten da. Nachdem wir alles Formelle geklärt hatten, lernten wir die zwei anderen Backpacker kennen - Manu und Thomas. Ein französisches Pärchen, welches uns einweisen sollte. Das war gar nicht so einfach. Durch ihren starken Akzent hatten wir anfangs ziemliche Verständigungsprobleme (vor allem haben sie die ganze Zeit auf französisch gestritten wink) & wir wussten anfangs nicht so richtig, was wir eigentlich machen sollten - aber das haben wir dann doch irgendwann hingekommen smile Der Job ist ziemlich entspannt und vor allem abwechslungsreich. Heute waren wir zuerst auf dem Feld und haben verschiedene Hortensiensorten geschnitten. Anschließend haben wir sie entblättert und nach Blütengröße sortiert und gebündelt.

Wieder im Packhaus angekommen (der Transport erfolgt über alte Transporter - bald dürfen wir die auch fahren laughing) wurde alles ins Kühlhaus geräumt und nach einer kurzen Pause mussten wir Beerenzweige sortieren und bündeln. Im Anschluss ging es nochmal an die Entblätterung und Ordnung der Blumen. Nach dem Lunch putzten wir dann die Blumen - haben also alle welken Blätter abgemacht, damit sie schön aussehen und verschickt werden können smile

Feste Arbeitszeiten haben wir nicht. Das kommt jeden Tag darauf an, wie viele Bestellungen vorliegen. Heute waren wir um sechs fertig (nach 10-1/2 h Arbeit) und morgen müssen wir wahrscheinlich noch länger arbeiten. Aber dann verdienen wir wenigstens gut Geld. Und die Arbeit macht auch ziemlich Spaß und wird nicht so schnell langweilig. Alles ist ziemlich selbstorganisiert smile

Wieder am Haus angekommen, wurde uns unsere Wohnung für die nächsten Tage gezeigt. Wir waren von der altmodischen und dunklen Dachwohnung nicht sehr begeistert, aber wenigstens haben wir einen Rückzugsort für uns alleine und sind direkt an der Arbeit. Angi und ich sind uns ziemlich sicher, dass wir es uns noch ein wenig gemütlich machen können - zuerst haben wir erstmal die gruseligen Bilder abgehängt - Tabea ist davon allerdings noch nicht so überzeugt.

In der Stadt haben wir dann noch eingekauft und waren etwas Essen. Zum Kochen waren wir zu hungrig, zu müde und zu faul laughing

Auf dem Rückweg zur Wohnung habe ich dann mit den Jungs telefoniert laughing

Da sie alle selbst zu faul sind einen Blog zu schreiben, werde ich ein wenig über sie schreiben - ganz nett haben sie mich darum gebeten smile Leider habe ich sie am Telefon nicht immer zu 100% verstanden, aber ich gebe mein Bestes, wenigstens ein bisschen ihrer Erlebnisse richtig wiederzugeben.

also: Währenddessen bei den Jungs:

Die Vier sind momentan in der Nähe von Hamilton. Heute waren sie sehr fleißig - unser Auto (mittlerweile auf Brutus umgetauft) bekam eine Komplettreinigung - sogar mit regenbogenfarbiger Seife laughing Auch haben sie ihn komplett ausgeräumt und Fotos gemacht, damit wir ihn ins Internet zum Verkauf stellen können. In der Library haben sie sich sogar schon einen Verkaufstext überlegt - ich bin richtig stolz auf meine Jungs smile

Ansonsten kann ich gar nicht so viel von ihnen berichten. Sie sind auf dem selben Campingplatz wie gestern und lassen den Abend nach einem leckeren Abendessen (Reis mit Paprika und Möhren) mit dem Film 'Antman' ausklingen - zu Viert auf Filips Laptop im Auto. Morgen fahren sie weiter nach Raglan und machen einen Surfkurs. Wir sind schon sehr gespannt auf ihre Berichte morgen smile

 

Mit diesen Worten verabschiede ich mich für heute (mir fallen schon die Augen zu & morgen wird ein anstrengender Tag). Bis morgen kiss Wir wünschen euch weiterhin viel Durchhaltevermögen, um die kalten Tage zu überstehen smile

PS: Nachdem ich den Text gerade den Mädels vorgelesen habe, ist mir aufgefallen, dass ich heute einige Fehler drin habe - bitte entschuldigt. Ich bin einfach zu müde, um noch viel Sinnvolles hinzubekommen undecided Aber ich wollte euch trotzdem noch 'schnell' (das Schreiben hat auch schon wieder eine Stunde in Anspruch genommen wink) auf den neuesten Stand bringen smile

(die "Papa"-Redaktion hat mittlerweile die meisten Fehler korrigiert) wink

Montag, 14.03.2016

Abschied & Jobsuche

Hallo an Alle smile

Gerade sitze ich mit Tabea und Angi in Te Puke in einem Café. Heute morgen haben wir uns - tränenreich - von den Jungs verabschiedet. Für mich ist es, als würde ich meine Familie und mein Zuhause verlassen - die Jungs fehlen mir jetzt schon. Und den Mädels auch. Wir waren echt eine tolle Gruppe & wir sind alle traurig, dass die gemeinsame Zeit vorbei ist. Dementsprechend ist die Stimmung heute nicht sooo ausgelassen, obwohl wir uns auch auf die kommende Zeit freuen undecided

Passend zur Stimmung ist auch das Wetter heute wieder grau und regnerisch, was uns allerdings nicht von unseren Plänen abgehalten hat. Nachdem wir in Tauranga geduscht (kostenlos und warm) und gefrühstückt haben, machten wir uns auf Jobsuche in Te Puke. Heute haben wir fünf verschiedene Firmen abgeklappert. Vier Kiwieinpackfirmen und ein Tierfutterhersteller. Letzterer war total gruselig. Die Halle sah total runtergekommen aus und war ganz versteckt hinter anderen Häusern. Wir haben uns dort ziemlich unwohl gefühlt und waren im Endeffekt auch nicht traurig, als sie uns sagten, dass sie keine freien Plätze mehr haben. Das ist ein generelles Problem: Die meisten Jobs sind schon an die vielen Backpacker vergeben, aber trotzdem haben wir morgen ein Vorstellungsgespräch und erwarten noch zwei Anrufe smile

Gerade hat Angi noch bei einem Job in Auckland angerufen (auch Kiwis einpacken). Wie es klang, können wir dort problemlos anfangen. Auch er will sich heute oder morgen bei uns melden - also sieht es alles in allem ganz gut aus bei unserer Jobsuche smile

Den Rest des Tages werden wir nur noch ausklingen lassen & auf Anrufe warten wink Wir Drei sind unglaublich müde & freuen uns schon darauf, in Hubi zu entspannen und ein wenig die Augen zuzumachen smile

Morgen werde ich berichten wie es aussieht. Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Woche & drücke die Daumen, dass das Wetter in der Heimat bald frühlingshafte Temperaturen annimmt kiss

Sonntag, 13.03.2016

Thermal Wonderland :)

Nachdem ich gestern eine muskelentspannende und schmerzlösende Tablette von den Mädels bekommen habe, bin ich nach dem Essen direkt ins Bett gefallen - diesmal in Hubi. Meine erste offizielle Nacht im neuen Auto (in Rakaia Hutts hatte ich auch schon mal bei den Mädels geschlafen) & ich habe wahnsinnig gut geschlafen, und heute morgen ging es mir dann auch, zum Glück, wieder richtig gut smile

Nach dem alltäglichen Zusammenräumen, Abspülen des Geschirrs und morgendlichem Einrenken (ich hatte einen eingeklemmten Nerv) ging es nochmal nach Taupo - Reifen aufpumpen, Kaffee holen & nochmal schnell bei "Kathmandu" reinschauen. Jetzt sind Fünf von uns Sieben im Besitz einer Filterflasche laughing

Danach ging die Fahrt weiter Richtung Rotorua. An einer kleinen Parkbucht machten wir ein Frühstückspicknick und stärkten uns für den Tag.

Satt und glücklich ging es wieder für alle in die jeweiligen Autos, und der alltägliche Roadtrip ging weiter smile

In der Zwischenzeit war auch die Sonne rausgekommen & brachte uns ganz schön zum Schwitzen cool

Am "Wai-O-Tapu Thermal Wonderland" haben wir dann wieder angehalten, aber nachdem wir die Preise gesehen haben, waren wir ziemlich lange am Überlegen, ob wir uns das anschauen oder nicht - 32,50 $ für einen 3 km Weg klang schon ziemlich happig. Nach einer Weile haben sich dann aber alle, bis auf Filip, dazu entschieden & wir haben es nicht bereut! smile Das ganze Gebiet ist geothermisch aktiv - man sieht kollabierte Krater, heiße und kalte Seen, Schlammtümpel und dampfende Geysire! *-*  Durch Mineralien werden diese Naturschauspiele bunt gefärbt. Überall sah man gelbe, rote, orange, grüne, blaue, braune und schwarze Farbtupfer. Mein persönliches Highlight war der 'Champagne Pool'. Er hatte einen leuchtend orangeroten Rand. Die anderen (vor allem Tabea und Niko) waren sehr angetan von dem giftgrünem 'Devils Bath' smile

Nur der Geruch nach faulen Eiern (durch den Schwefelaustritt) der das ganze Gebiet durchzog, zerstörte ein wenig die Idylle undecided

Durchgeschwitzt und nach Schwefel stinkend - aber glücklich - kehrten wir zum Auto zurück und setzten die Fahrt fort. In Rotorua kauften wir noch für das Abendessen ein & machen uns auf den Weg zu unserem Campingplatz für die Nacht - diesmal mit getauschten Personen im Auto. An Hubis Steuer setzte sich Leon, während Angi zu den Jungs ins Auto wechselte laughing Nach einer halben Stunde Fahrt kamen wir an einen wunderschönen, kostenlosen Platz mitten im Wald. Ganz neu, mit super sauberen Toiletten, freiem Barbecue und einem Shelter. Gemeinschaftlich ging es ans Kochen - Bruschetta und Spaghetti mit vegetarischer Bolognese. Zum Nachtisch gab es Wassermelone. Ein oberleckeres Abendessen tongue-out Das letzte (diesmal wirklich) Abendessen in dieser Gruppenkonstellation. Morgen trennen sich die zwei Gruppen. undecided

Deswegen quatschen wir jetzt noch ein wenig & werden dann bald ins Bett gehen. Wir Mädels müssen morgen früh raus.

Ich melde mich morgen wieder - ich hoffe ihr hattet alle ein angenehmes Wochenende smile

Bis dann! kiss

Samstag, 12.03.2016

Ein Tag in Taupo :)

Halb erfroren und immer noch nicht richtig fit bin ich heute aus unserem Auto raus - und bei den Mädels ins Auto reingeklettert laughing Nachdem wir den Vormittag ein wenig in der Sonne entspannt und gefrühstückt haben, sind wir gegen Mittag los nach Taupo. Ich war eigentlich kurz davor, den Tag im Auto auf dem Campingplatz zu verbringen, weil ich immer noch mega zerschlagen bin, aber die anderen haben mich überzeugt, mitzukommen smile Nachdem wir unser Wasser nachgefüllt haben, haben wir uns auf den Weg zu einem kleinen Markt gemacht smile In der Sonne schlenderten wir darüber. Leider waren wir, durch die Trödelei, kurz vor Marktschluss erst dort & Alle waren schon am zusammen packen undecided Im Anschluss sind wir ein wenig durch die Stadt geschlendert und haben den glasklaren See bewundert (ein Kratersee). Danach sind wir an die "Huka Falls" gefahren - das hat sich mega gelohnt! Eisblaue, gewaltige Wassermassen, die sich ihren Weg durch einen schmalen Canyon bahnen smile

Unser nächstes Ziel war eine Thermalquelle. Vier von uns machen sich mit den Autos auf den Weg, und die anderen Drei machten einen Spaziergang dorthin. Der "Otumuheke Stream" fließt in den "Waikato River". Der Strom ist wirklich richtig, richtig heiß. Je näher man dran ist, desto wärmer ist das Wasser. Viele Menschen tümmelten sich darin, aber trotzdem genossen wir das warme Wasser. Es war wie eine Badewanne - wohltuend und entspannend, allerdings nicht sehr sauber laughing Man konnte sich unter einen kleinen Wasserfall stellen und das warme Wasser über den Körper prasseln lassen - einfach ein Traum! *-* und kostenlos! smile Nach einiger Zeit wurde es uns allerdings doch zu warm. Perfekterweise konnte man sich aber direkt im Fluss abkühlen smile

Nachdem wir Alle wieder trocken waren, ging es noch einmal für das Abendessen einkaufen - Tabea kocht für uns Spaghetti mit Shrimps in Sahnesoße tongue-out

Ansonsten wird heute nicht mehr viel passieren. Nach dem Essen werde ich sicher gleich ins Bett fallen - ich hoffe morgen bin ich dann wieder zu 100% fit! smile

Ich wünsche Allen ein schönes Wochenende kiss

Freitag, 11.03.2016

Planänderungen, Migräne und Taupo

Die heutige Nacht war für uns Alle nicht wirklich erholsam - Alle klagten heute morgen über Müdigkeit. Trotzdem war die Laune super & die Jungs änderten spontan ihre Pläne, und wir entschieden uns, doch noch ein Stück zusammen zu bleiben smile

Nachdem wir zusammengeräumt hatten, ging die Fahrt los nach Taupo - das erste Mal, das ich in Hubi mitgefahren bin & es war einfach klasse laughing

An einer kleinen Parkbucht hielten wir an & frühstückten. Lange bleiben wir allerdings nicht sitzen, weil es richtig eisig kalt war. Man merkt, dass langsam Herbst wird.

Taupo empfing uns dann allerdings mit Sonne und blauem Himmel! smile Unser erster Anlaufpunkt in der kleinen Stadt war die Bibliothek - Geräte laden, Bilder sichern, Internet durchforsten. Nach einer Weile spaltete sich die Gruppe. Einige blieben in der Bibliothek zurück, während wir Anderen ein wenig durch die Stadt schlenderten smile

Bei McDonalds trafen wir spontan & völlig ungeplant eine Freundin von Angi und Tabea aus der Heimat & blieben ziemlich lange dort zum quatschen laughing

In der Zeit machten sich bei mir schon Kopfschmerzen bemerkbar, deswegen entschieden wir, zum Auto und den Anderen zurückzukehren, damit ich eine Tablette nehmen kann. Mittlerweile war es wieder windig und kühl & nachdem ich was geschluckt habe, habe ich es mir im Auto bequem gemacht, um ein wenig die Augen zu zubekommen.

Nach einer Weile kamen Alle ans Auto, um den weiteren Plan zu besprechen. Angi, Tabea und Nora (ihre Freundin) wollten noch ein bisschen was trinken und quatschen. Wir Anderen machten uns auf dem Weg zum Campingplatz (ich lag nur regungslos im Auto - der Anfall war echt schlimm). frown

Sehr viel mehr ist, bei mir jedenfalls, nicht mehr passiert. Zum Essen gab es Reis mit Mischgemüse. Ziemlich schnell habe ich mich dann für ein Nickerchen ins Zelt verzogen. Die Jungs sind Abends in die Stadt gefahren, um die Mädels und ihr Auto abzuholen smile

Nachdem die wieder da waren, habe ich mich im Auto eingemummelt & bin trotz der Kälte sehr schnell eingeschlafen kiss

Donnerstag, 10.03.2016

Der letzte gemeinsame Tag

Nach einer wahnsinnig kalten Nacht wurde heute morgen schnell klar - heute wird wohl der letzte gemeinsame Tag sein...

Nach einem oberleckeren Frühstück (oder eher Brunch wink) mit Pancakes und selbst gebackenem Ciabatta Brot machte ich mich an meinen Umzug. Angi räumte mir eine Kiste aus, und Stück für Stück verlagerte ich mein Leben von dem einen in das andere Auto (von "Susi" aka "Brutus" in "Hubi" smile). ("aka" = Abkürzung für englisch "also known as" = deutsch "auch bekannt als"; Anmerkung der "Redaktion" smile)

Da ich viel zu viel Zeug mit habe - ich habe nicht erwartet, dass man als Backpacker so wenig braucht - habe ich einige Sachen aussortiert. Die wird Leon mit nach Hause nehmen, wenn er fliegt (ich habe extra eine Tasche gekauft), dann habe ich mehr Platz smile

Gegen zwei Uhr verließen wir dann, alle frisch geduscht, den Campingplatz. Ein letztes Mal fuhr ich noch mit den Jungs smile Die Fahrt ging nach Hastings. Dort besorgten wir das Nötigste im "Pak'n'Save" & gemeinsam kauften wir uns eine 2l Packung Eis, die wir dann alle zusammen in der Sonne aßen tongue-out

Nach einem kurzen Stop im Warehouse - wir Mädels wollten für unsere Flauschehöhle (in Hubi ist ein Bett eingebaut & wir haben dort ganz viel Decken, Kissen, und seit Neustem auch Kuscheltiere - mega gemütlich laughing) eine Lichterkette kaufen. Unsere Suche blieb aber leider erfolglos, da Lichterketten anscheinend nur zu Weihnachten verkauft werden frown

Dann ging die Fahrt weiter an der Ostküste entlang. Ein letztes Mal setzte ich mich in unserem Auto hinter das Steuer und spielte Chauffeur. Unser Ziel war ein Campingplatz nördlich von Napier. Hier sind wir jetzt. An einem wunderschönen See, in dem man aber leider aufgrund von Giftalgen nicht schwimmen darf, und haben unseren letzten gemeinsamen Abend in Ruhe ausklingen lassen. smile

Ein letztes Mal habe ich es mir jetzt in unserem Auto gemütlich gemacht. Für die letzten drei Monate war es mein Zuhause und mein Rückzugsort. 11800 km weit hat es mich gebracht & immer gute Dienste geleistet. Ab morgen wird alles anders sein. Anderes Auto, andere Menschen. Ich schaue mit gemischten Gefühlen auf die Veränderung. Ich werde die Jungs, die in letzter Zeit meine Familie waren, wahnsinnig vermissen. Es wird so ungewohnt sein, sie nicht mehr jeden Tag um sich zu haben. Aber ich freue mich auch riesig auf die Zeit, die vor mir liegt. Ich glaube, es wird eine wahnsinnig tolle, lustige und abenteuerliche Zeit mit den zwei Mädels smile

Ich werde mich morgen wieder melden. Bis dahin viele liebe Grüße nach Deutschland! kiss

Mittwoch, 09.03.2016

Ein ruhiger Tag

Während Angi und Tabea sich heute morgen auf den Weg nach Wellington zum 'Te Papa Nationalmuseum' machten, blieben wir anderen noch in unseren Betten - wir hatten das Museum schon bei unserem ersten Wellingtonbesuch angeschaut smile

In aller Ruhe packten wir zusammen, gingen Einkaufen, und verließen Wellington in nördlicher Richtung. Unser Ziel: ein Campingplatz in einem kleinen Ort namens Eketahuna. Auf unserem Weg haben wir spontan noch im 'Kaitoke Regional Park' angehalten - dem Drehort von 'Rivendell' in Herr der Ringe. Allerdings war das nicht wirklich spektakulär. Zwar gab es viele Erläuterungen, aber im Endeffekt hat man gar nichts gesehen. Es hätte jeder andere Wald in Neuseeland sein können undecided

Gegen drei kamen wir dann an unserem Zielort an. Ein Campingplatz mit perfektem Preis-/Leistungsverhältnis: 7 $ pro Person/Nacht mit Toiletten, Dusche, Küche & freier Waschmaschine - ein Traum jedes Backpackers (aber erstaunlicherweise sind, außer uns, keine da laughing). Hier warteten wir auf die anderen Zwei. In der Zwischenzeit haben wir gewaschen und die Sonne genossen. Leon und Niko waren joggen. Nachdem wir wieder alle zusammen waren und noch ein wenig die Ruhe genossen haben, machten wir Essen. Es gab Bratkartoffeln mit Rotkrautsalat und Spiegelei tongue-out, als Nachtisch gab es dann noch eine oberleckere Wassermelone und viele lustige Geschichten. Bis jetzt saßen wir zusammen und haben gequatscht smile

Mit einer warmen Wärmflasche liege ich nun im kalten Auto und genieße die letzte Zeit in meinem Schlaflager der letzten Wochen - bald werde ich in einem anderen Auto leben smile

Ich sende viele liebe und sonnige Grüße zu euch in die Heimat. Fühlt euch gedrückt, bis morgen! kiss

Dienstag, 08.03.2016

..und noch mal Wellington :)

Auch über den heutigen Tag kann ich keinen sehr langen Text schreiben undecided

Heute hatten wir mit dem Wetter kein Glück - es war grau, bewölkt und regnerisch frown

Gemeinsam ging es heute wieder in die Stadt. Diesmal haben wir uns in der Stadt getrennt - wir Mädels haben ein paar Läden unsicher gemacht, während die Jungs die meiste Zeit in der Bibliothek verbracht haben, um Geräte zu laden wink

Zum Frühstück (bzw. eher Brunch, es war schon ganz schön spät) besorgten wir drei Mädels uns einen oberleckeren Schoko Muffin tongue-out

Mittags fuhren wir dann etwas aus der Stadt hinaus zu der "Weta Cave". Dort machten wir die Workshop Tour (25$ pro Person), bei der man einen Einblick in die Herstellung der unzähligen Requisiten für Filme sehen konnte - vor allem natürlich von 'Herr der Ringe' und der 'Hobbit' - es war unglaublich interessant und total toll, die ganzen Dinge aus den Filmen zu sehen smile Leider durfte man während der Führung keine Fotos machen undecided. Aber es gab auch ein kleines Museum und einen Shop smile

Mittlerweile waren wir Mädels nicht mehr so glücklich über unseren Muffin. Er lag uns allen Dreien total quer im Magen - wir hatten alle unglaubliche Bauchkrämpfe. Zurück in der Stadt musste sich Angi auch erstmal übergeben. Tabea und ich sahen auch nicht viel besser aus.

Nach einer kleinen Portion Sushi ging es uns aber besser & wir trennten uns nochmal für zwei Stunden von den Jungs, um noch ein paar mehr Läden unsicher zu machen smile Normalerweise gehe ich nicht sooo gerne Shoppen, aber mit den beiden war es unglaublich lustig & wir haben auch einige schöne Sachen gefunden smile

Nachdem ich die letzten Tage darüber nachgedacht habe, habe ich heute endgültig entschieden, mich in den nächsten Tagen von den Jungs zu trennen & meine Reise mit den zwei Mädels fortzusetzen. Gemeinsam werden wir dann auch noch zwei Wochen nach Thailand reisen smile

Wahrscheinlich wird der Abschied von den Jungs ziemlich schwer (wann genau das sein wird, weiß ich auch noch nicht undecided), da sie in den letzten drei Monaten meine Familie waren. Meine Ansprechpartner, die immer für mich da waren. Aber ich freue mich auch riesig auf die Zeit mit Angi und Tabea. Wir ergänzen uns unglaublich gut & ich denke, wir werden eine traumhaft schöne Zeit zusammen haben. Auch die Jungs freuen sich riesig für mich & unterstützen meine Entscheidung smile

In den nächsten Tagen werden aber noch zu Siebt zusammen bleiben smile

So viel erstmal für heute von mir. Bis morgen! kiss

Montag, 07.03.2016

Zu Siebent durch Wellington :)

Der heutige Morgen hat ganz ruhig begonnen - mit oberleckerem Frühstück : Bacon tongue-out

Glücklich und gestärkt ging es dann am späten Nachmittag zusammen nach Wellington. Unser erstes Ziel war das Aquatic Center - ein kleines Schwimmbad. Für knapp sechs Dollar könnten wir den ganzen Tag schwimmen. Unser eigentliches Ziel waren allerdings die Duschen. Nachdem wir eine Weile geschwommen sind und im Wasser herrumgetollt sind, haben wir ausgiebig das prasselnde warme Wasser genossen & den Schmutz der letzten Tage abgewaschen smile

Zu Siebent, frisch gewaschen und duftend, schlenderten wir dann durch die Innenstadt Wellingtons & stellten fest: Wider erwarten ist es eine wahnsinnig schöne Stadt smile (obwohl ich gar nicht sagen kann, was mir so gut gefällt wink

Danach ging es auf den "Mount Victoria Lookout". Von dort aus konnte man über ganz Wellington schauen *-* es war mega-mega schön smile

Nach diesem kurzen Zwischentripp ging es zurück in die Innenstadt & wir machten uns auf den Weg zu einer Bar smile Nach einer etwas längeren Suche machen wir es uns draußen in einer kleinen Bar gemütlich.  Gemeinsam aßen wir insgesamt acht Pizzen, tranken ein paar Cocktails bzw. Bier (bis auf den Fahrer natürlich wink) & hatten viel zu lachen laughing

Als es dann dunkel und schon etwas später war, machten wir uns dann nochmal auf den Weg auf den Mt. Victoria. Wir wollten unbedingt Wellington bei Nacht sehen - unsere Erwartungen wurden zu 100% erfüllt. Vor uns glitzerten tausend Lichter - es sah einfach atemberaubend schön aus smile

Nachdem wir uns 'satt' gesehen hatten, ging es zurück zum Campingplatz. Und hier liege ich jetzt im Bett, glücklich und zufrieden über die schöne Zeit, und werde jeden Moment einschlafen smile

Ich hoffe, ihr habt alle einen schönen und ruhigen Start in die neue Woche. Ich denke an euch! kiss

Sonntag, 06.03.2016

Sonnenstunden in Wellington

Nachdem Wellington uns gestern mit trübem und grauem Wetter empfangen hat, wurden wir heute doch mit Sonnenstrahlen geweckt smile

Nach der alltäglichen Morgenroutine ging es los in die Hauptstadt. Nach einer etwas längeren Parkplatzsuche stürzten wir uns in das Getümmel der Stadt smile An der Hafenpromenade war die letzten Tage ein großes Art Festival - überall waren Container, deren Innenraum gestaltet war, an jeder Ecke gab es Livemusik oder Essensbuden. Es gab Paddelrennen, einen Circus, Schottenmusik und viele Märkte. Viel Geld haben wir dort gelassen - aber es war ober-ober lecker tongue-out

Nachdem wir unsere Eroberungen (Brot, Obst, Hummus...) im Auto verstaut hatten, machten wir uns wieder auf Richtung Wasser und trafen zwei bekannte Gesichter - die Bayerin und Thüringerin aus Nelson. Mit denen wir noch nie viel Zeit verbracht haben, aber denen wir immer wieder begegnen wink

Am Nachmittag trafen wir uns dann mit Anette. Unsere neuseeländische Mami war in Wellington wegen einer 10-tägigen Segeltour. In einem Café quatschen wir ziemlich lange & danach ging es zur 'Spirit of New Zealand' - dem Dreimaster, auf dem Anette segelt smile Wir bekamen eine Tour über das Schiff & waren total begeistert. Am liebsten wären wir direkt mit gesegelt wink

Dann kam die endgültige Verabschiedung von unserer Mami (wir waren soo froh, dass wir sie nochmal gesehen haben! laughing) & nach einem kurzen Spaziergang durch die Stadt ging es dann wieder zum Campingplatz. Dort warteten wir auf Angi und Tabea, die heute auf die Nordinsel übergesetzt sind - endlich waren die "Lilienzerstörer aus Rakaia Huts" wieder vereint! smile

Wir hatten uns unglaublich viel zu erzählen & haben wie immer viel gelacht laughing Spontan sind wir dann noch zu Siebt in unser Auto gehüpft und sind in den "Pak'n'Save" gefahren - wir hatten alle Lust auf Bacon zum Frühstück und haben den noch schnell besorgt tongue-out

Mit guter Laune und ziemlich aufgedreht saßen wir dann noch bis in den späten Abend zusammen & haben nur gequatscht und gequatscht... smile

Es ist so schön, die zwei Mädels wieder um sich zu haben. Wir ergänzen uns alle super! smile

Morgen werden wir zusammen einen Tag in Wellington verbringen

Ich wünsche Allen einen schönen letzten Wochenendtag! Bis morgen kiss

 

Samstag, 05.03.2016

Auf Wiedersehen Südinsel...

Nach einer wunderschönen Nacht mit traumhaftem Sternenhimmel, wunderschönen Sternschnuppen (eine sah eher aus wie ein großer Feuerball) und vielen tiefgründigen Gesprächen, lachte uns auch heute die Sonne entgegen, und leicht müde starteten wir in unsere letzten Stunden auf der Südinsel. Die liebe Rita (sie hat uns wirklich verwöhnt!) bereitete uns Pancakes zu, die wir alle hungrig verschlangen. Dann wurde noch viel gequatscht, viel gelacht, und Sachen zusammen gepackt smile

Gegen zwölf verabschiedeten wir uns dann & die Fahrt ging los zur Fähre nach Picton.

Jetzt liege ich hier während unser vierstündigen Fahrt und habe gemischte Gefühle. Ich freue mich riesig auf die Nordinsel und die Zeit, die wir dort verbringen werden, aber trotzdem bin ich etwas wehmütig, die Südinsel zu verlassen. In den letzten drei Monaten habe ich hier eine atemberaubende Zeit verbracht - ich habe viel gelacht, aber auch geweint, ich habe Freunde für's Leben getroffen, ich habe wunderschöne Strände gesehen, riesige Berge und einfach atemberaubende Natur. Ich habe Arbeitserfahrung in einem anderen Land gesammelt und mit anderen Backpacker in einer Art Familie zusammen gelebt. Ich bin mit Delfinen geschwommen & habe Robben und Albatrosse bewundern können. Ich habe das barfuß laufen für mich entdeckt, und vieles, vieles mehr. Die letzten Monate lassen sich gar nicht in Worte fassen - ich war und bin unendlich glücklich! smile

Ich bin mir sicher, dass unsere Reise genauso schön weiter gehen wird, aber trotzdem ist es ein Abschnitt unserer Reise, den wir zurück lassen. Ich habe mich so wohl gefühlt, so zu Hause. Ich kann mir kaum vorstellen, dass mich die Nordinsel genauso umhaut (viele sagen, sie ist weniger schön), aber ich lasse mich überraschen und starte freudig in die neue Zeit! smile

Kaum zu glauben, dass schon über die Hälfte meiner Reise zu Ende ist. Jeder Tag vergeht wie im Flug. Einerseits hat man das Gefühl, die Zeit vergeht ganz schnell. Andererseits hat man das Gefühl, man wäre schon ewig hier - man erlebt einfach sehr viel! smile

Bald habe ich all' meine Lieben wieder um mich - ich kann es gar nicht erwarten. Ihr fehlt mir alle so sehr. Ich denke an euch! smile

Ich melde mich morgen wieder - bis dahin wünsche ich Allen ein schönes Wochenende kiss

Freitag, 04.03.2016

Der letzte Tag auf der Südinsel :)

Nachdem wir gestern mit geflicktem Reifen und 304$ (Reifenkosten + Feierabendzuschlag und gefahrene Kilometer) ärmer ins Bett gegangen sind, erwartete uns auch heute ein wundervoller Tag. Nachdem wir unser Zelt abgebaut haben - Danke nochmal an das nette Ehepaar, auf dessen Feld wir schlafen durften! smile - haben wir uns auf den Weg nach Blenheim gemacht. Im Park an einem kleinen Bach frühstückten wir gemütlich. 

Danach machten Leon und ich uns auf den Weg ins Warehouse, um noch einige Dinge zu besorgen, und die anderen Drei machten sich auf den Weg zu einem Reifenladen. Wir mussten auch den anderen Hinterreifen austauschen, weil der auch nicht mehr lange mitgemacht hätte.

Als Leon und ich gerade zu den Anderen laufen wollten, ruft uns auf einmal jemand aus einem Auto was zu - Rita! laughing Nachdem sie gewendet hat & wir uns freudig begrüßt haben, sind wir den Anderen entgegen gefahren und haben unsere Wartezeit gemeinsam bei Burger King verbracht. Es ist immer wieder cool, ungeplant bekannte Gesichter zu sehen! smile

Kurz entschlossen haben wir dann entschieden, den Rest des Tages zusammen zu verbringen. Für Rita war es zwar die falsche Richtung (sie kam gerade von dort), aber sie wollte unseren letzten Tag auf der Südinsel gerne mit uns verbringen smile

Also bin ich mit Rita schnell noch für das gemeinschaftliche Essen einkaufen gegangen & dann machten wir uns mit zwei Autos auf den Weg zur Robin Hood Bay (in der Nähe von Picton). Der kostenlose Campingplatz war der erste Platz unserer Reise auf der Südinsel. Und wird jetzt auch der letzte sein! smile

Zu Sechst haben wir den wunderschönen Tag genossen, gequatscht, und sind noch ein letztes Mal in das kühle Nass gesprungen! smile Noch in nassen Klamotten machten Rita und ich uns daran, Armbänder zu knüpfen - sie wollte uns allen Freundschaftsbänder machen & mir nebenbei das Knüpfen beibringen. Anfangs habe ich mich ziemlich dumm angestellt, habe dann aber zum Ende des Tages doch zwei schöne Ergebnisse fertig gebracht smile, und an unseren Armen (bis auf Leons - das wird nachgereicht) sieht man jetzt wunderschöne, zusammenpassende Armbänder - danke Rita! smile

Gegen Abend kochte Rita dann für uns Reis mit Gemüse und sogar Fleisch (ein Luxusprodukt für Backpacker! smile)

Mittlerweile ist es schon dunkel und wir richten, alle vollgefressen und glücklich, unsere Nachtlager her. Rita, Jonathan und ich werden die Nacht unter dem traumhaften Sternenhimmel verbringen smile

Der perfekte Abschluss fur einen wunderschönen Tag und für eine wunderschöne Zeit auf der Südinsel! kiss

Donnerstag, 03.03.2016

Ein Tag am Straßenrand

Der heutige Tag begann recht unspektakulär. Nach einer kurzen Nacht (bis um zwei gequatscht und um sieben wieder aufgestanden) haben wir uns von Anni verabschiedet - es  war wohl das letzte Mal, dass wir uns in Neuseeland gesehen haben - und noch einige Dinge in Christchurch erledigt. Danach ging unsere Fahrt hoch Richtung Blenheim. Die Strecke zurück, auf der wir vor drei Monaten unsere Reise auf der Südinsel begonnen haben.

Auch heute hatten wir wieder traumhaftes Wetter - fast scheint es so, als würde sich die Südinsel nochmal von ihrer besten Seite zeigen, bevor wir sie am Samstag verlassen smile

Kurz vor unserem Tagesziel angekommen (nach mehreren Stunden Fahrt) wurden wir gezwungen anzuhalten - ein platter Reifen. Eine Stunde warteten wir auf den AA (der neuseeländische ADAC - durch unsere Mitgliedschaft in Deutschland sind wir hier automatisch auch Mitglied) und der nette Mitarbeiter zog uns schnell unser Ersatzrad auf. Leider hat das nicht gepasst (zu groß für unser Auto - da hat uns der Verkäufer Schrott mitgegeben). Zwei Stunden hat der Mann alles versucht, um doch eine kurzfristige Lösung zu finden. 

Mittlerweile sitzen wir seit über dreieinhalb Stunden am Straßenrand (langsam geht schon die Sonne unter) - der Mann vom AA ist mittlerweile wieder verschwunden. Dafür kam jetzt ein Mann mit einer mobilen Reifenstation und wird sich um das Problem kümmern. Die Nacht werden wir wohl trotzdem hier verbringen. Wir haben mit einem netten Ehepaar gesprochen. Bei ihnen auf den Feld dürfen wir unser Zelt aufstellen smile Gleich gibt es auch Abendessen. Leon und ich haben vor einer halben Stunde angefangen zu Kochen, weil Allen der Magen knurrt - am Straßenrand kochen ist auch mal eine Erfahrung wink Nebenbei können wir allerdings einen wunderschönen Sonnenuntergang betrachten. Das hellt die Stimmung ziemlich auf smile

So viel für heute von mir. Ich wünsche allen einen schönen Tag. Ich bin in Gedanken bei euch! kiss

Mittwoch, 02.03.2016

Eine traumhafte Zugfahrt :)

Auch heute zeigte sich die Insel wettermäßig von ihrer besten Seite - strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Insgesamt unser dritter Sonnentag in Greymouth. Und das, obwohl das eigentlich die Stadt ist, in der es mit am meisten regnet smile

Nach einem ruhigen Vormittag machten wir uns auf den Weg in die Stadt & schlenderten noch ein wenig durch die Gassen. Gegen eins verabschiedete sich dann Leon von uns - er legt die Strecke mit dem Auto zurück - und wir machten uns auf zum Bahnhof. Voller Vorfreude hielten wir alle unser Ticket bereit, und mit etwas Verspätung ging gegen zwei die Zugfahrt über den Arthur's Pass los. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wie ich das Erlebte in Worte fassen soll. Gebannt saßen wir am Fenster & genossen die atemberaubende Aussicht. Seen, Flüsse, Wälder - und alles umrahmt von den hohen Bergen der neuseeländischen Alpen smile Auf jeden Fall war es die schönste Zugfahrt, die ich in meinem Leben jemals gemacht habe (obwohl sie mit 119$ p.P. ziemlich teuer ist). 

Gegen sieben kamen wir dann in Christchurch an. Leon erwartete uns bereits. Schnell holte sich jeder noch was zu essen & dann ging es auf einen kostenlosen Campingplatz, um Anni zu besuchen smile Ich habe mich riesig gefreut, sie wiederzusehen. Wir hatten uns auch wirklich viel zu erzählen. Lange saßen wir, frierend und dem peitschenden Wind ausgesetzt, in einer großen Runde zusammen smile

Jetzt haben wir uns aber doch alle an unsere Schlafplätze zurückgezogen. Durchgefroren und mit steifen Fingern sitze ich jetzt in Frieda (Annis Auto) und schreibe meinen Eintrag, während Anni mit Jann telefoniert. Ich werde die Nacht heute bei Anni schlafen - sicherlich werden wir die halbe Nacht durch quatschen wink

Bis morgen! kiss

Dienstag, 01.03.2016

Zurück nach Greymouth

Nachdem in den letzten Tagen so viel passiert ist, war heute wieder ein ganz ruhiger Tag smile

Nach einem gemütlichen Aufstehen und Zusammenpacken waren wir in der Stadt Einkaufen und haben uns noch ein letztes Mal ein Brot in der europäischen Bäckerei geholt - es schmeckt fast genauso gut wie Deutsches Brot (endlich mal kein Weißbrot!) *-* & haben in Ruhe im Park gefrühstückt.

Dann ging unsere Fahrt los, zurück Richtung Greymouth an die Westküste. Wir machen morgen eine Zugfahrt über den "Arthur's Pass" - von Greymouth bis Christchurch smile

Auf dem Weg hielten wir noch kurz an dem größten der Nelson Lakes: Lake Rotoroa. Dort wimmelte es von Sandflys (noch nie habe ich soo viele gesehen) und deswegen machten wir nur einen sehr kurzen Spaziergang, bevor die Autofahrt weiterging smile

Jetzt sind wir in der Nähe von Greymouth, auf dem selben Campingplatz wie vor anderthalb Wochen, und genießen die letzten Sonnenstrahlen des Tages smile

 

Ich hoffe euch geht es allen gut! smile Ich habe gehört, dass es bei euch wieder geschneit hat. Es ist so schwierig sich vorzustellen, dass ihr frierend dem Schnee ausgesetzt seid, während wir in der Sonne brutzeln smile

An alle, die die Kälte nicht mögen, schicke ich ein paar wärmende Sonnenstrahlen in die Heimat :smile
Denjenigen, die sich über den Winter freuen, wünsche ich viel Spaß im Schnee smile

Bis morgen kiss

Montag, 29.02.2016

3 Tage Abel Tasman :)

Braungebrannt und sonnengeküsst melde ich mich zurück nach 3 wundervollen Tagen im Abel Tasman Nationalpark smile Da ich in der Zeit keine Möglichkeit hatte zu schreiben, werde ich jetzt die letzten drei Tage Revué passieren lassen smile

Samstag:

Früh um sechs & noch im Dunkeln packten wir unsere restlichen Sachen zusammen und machten uns auf den Weg nach Marahau. In dem kleinen Ort frühstückten wir noch entspannt am Meer, und meldeten uns dann bei "Abel Tasman Kajaks" - bei ihnen haben wir unsere Tour gebucht. Zuerst haben wir unsere drei Kajaks (zwei Zweier- und ein Einerkajak) beladen. Im Anschluss gab es zuerst eine theoretische Einführung und ein paar Erläuterungen, danach wurden wir mit einem Shuttle an den Strand gefahren und hatten noch ein paar Minuten praktische Einführung - danach waren wir auf uns allein gestellt, und die Tour konnte beginnen (mittlerweile war es kurz nach elf). Wir paddelten in unserer ursprünglichen Gruppenkonstellation: Die zwei Schwaben zusammen, die zwei Thüringer zusammen, und der Bayer allein. Allerdings hatte Filip nach ca. zehn Minuten einen total kindischen Bockanfall (manchmal habe ich das Gefühl, ich bin im Kindergarten undecided), weil sein Fuß eingeschlafen war & wir tauschten an unserem ersten Zwischenstop - auf Fishermans Island, eine kleine Insel - und so war dann Niko im Einzelkajak. Unsere Fahrt führte uns weiter um eine zweite, etwas größere Insel (Adele Island) mit einer Seelöwenkolonie. Nach einigen weiteren Stopps an den traumhaften goldenen Stränden, die die Küste säumen, erreichten wir gegen halb fünf unser Tagesziel: Te Pukatea Bay. In dieser kleinen Bucht, natürlich auch mit traumhaftem Strand, war unser Campingplatz für die Nacht. Schnell war das Zelt zwischen den Bäumen aufgebaut und wir stürzten uns alle noch einmal in das blaue Nass und kletterten auf den anliegenden Steinen herum. Wir konnten im Wasser sogar Rochen sehen (& waren im ersten Moment ziemlich erschrocken wink).  

Nach einem spärlichen Abendessen (Spaghetti mit Zucker und Zimt) fielen wir alle in unser unbequemes Nachtlager - eng an eng lagen wir zu Fünft in unserem Dreimannzelt. Und das ohne Matte oder Kopfkissen undecided Ich durfte zum Glück direkt an der Tür liegen. In der Nacht musste ich raus, um auf Toilette zu gehen. Als ich wieder kam, musste ich erstmal Niko beiseite schieben, weil er es sich auf meinem Platz gemütlich gemacht hatte wink

Nach einiger Zeit fiel ich dann doch in einen unruhigen Schlaf.  

Sonntag:

Nach der unbequemen Nacht, in der keiner von uns lange ein Auge zu gemacht hat, waren wir alle früh um acht auf den Beinen. Zu Viert (Jonathan blieb noch ein wenig liegen) machten wir uns auf den Weg zu einem ca. 15 Minuten entfernten Aussichtspunkt - von dort konnten wir die Bucht noch einmal aus einer anderen Perspektive sehen & den goldenen Sand und das blaue Wasser in der Morgensonne bewundern smile

Nach einem Frühstück ging das Paddeln dann weiter. Anfangs war ich wieder mit Leon im Zweierkajak, wechselte aber bei dem ersten Zwischenstop in das Einzelkajak, da Niko nicht mehr alleine fahren wollte. Das war dann schon etwas schwieriger, hat aber auch ziemlich Spaß gemacht. Mittagspause machten wir in der Mosquito Bay - der schönste Strand, den ich in meinem Leben bisher gesehen habe smile

Nach einer kurzen Stärkung ging es weiter. Kaum waren wir aus der Bucht draußen, peitschte uns der aufgekommene Wind die Wellen ins Gesicht. Jetzt mussten wir gegen den Wind und gegen die Wellen paddeln - und ich war alleine in meinem Kajak. Ich brauchte wirklich all meine Kraft, um voran zu kommen. Es war unglaublich anstrengend (die Jungs haben später auch gesagt, dass ich ihnen ganz schön leid getan habe. Gerade das schwierigste Stück musste ich alleine zurück legen) - aber es gab keine Möglichkeit, um zu tauschen. Die vier Jungs paddelten dann noch zu Tonga Island. In der Zeit suchte ich mir schon mal den Weg zu einem Strand. Für die Insel hatte ich nicht mehr genug Kraft undecided

Als auch die Jungs dann an dem Strand ankamen, machten wir eine kleine Pause und paddelten dann noch die letzten Meter bis zu unserem Ziel: Onetahuti Bay. Dort räumten wir unsere Kajaks aus und ließen sie zum Abholen zurück. Jetzt ging es zu Fuß weiter. Gegen halb vier machten wir uns, alle voll beladen und barfuß (bis auf Jonathan), auf den 8 km langen Weg, der uns, zeitweise am Strand und zeitweise durch urwaldähnlichen Wald, zu unserem Campingplatz führte. Die letzten Meter mussten wir durch ein Wattenmeer zurück legen. Ehrlich gesagt, ich war unglaublich froh, als wir gegen sechs den Campingplatz (Awaroa Hut)  erreichten. Ich war total kaputt vom Paddeln. Diesmal gab es Instantnudeln zum Abendbrot, und nach einem wunderschönen Sonnenuntergang fielen wir alle ins Bett smile

Montag:

Heute morgen ging es dann auch wieder zu Fuß weiter. Zunächst wieder durch Wattenmeer, dann durch Wälder und an Stränden entlang - es war traumhaft schön. Wahrscheinlich ist das der einzige Track in Neuseeland, den man barfuß machen kann. Allerdings war es an einigen Passagen doch ziemlich steinig und schmerzhaft, aber wir haben nicht aufgegeben smile Nach 7,5 km erreichten wir unser Ziel: Totaranui.  In zweieinhalb Tagen haben wir ca. 45 km des "Abel Tasman Coast Track" hinter uns gebracht - und das komplett barfuß. Ich glaube, das können nicht sehr viele Leute von sich behaupten smile

In Totaranui verbrachten wir dann noch entspannte und sonnige Stunden am Strand, bevor uns um drei unser Wassertaxi abholte, um uns zurück zum Startpunkt zu bringen. In Höchstgeschwindigkeit sahen wir nochmal den gesamten Weg aus einer dritten Perspektive smile

In Marahau angekommen, fuhr das Wassertaxi direkt auf einen Anhänger. Unser Skipper stieg aus, setzte sich an das Steuer eines Traktors, und zog uns auf der Straße bis direkt zur Zentrale wink

Dort konnten wir alle ausgiebig und warm duschen und die Salzkruste der letzten Tage entfernen smile

Glücklich, aber todmüde, sind wir mittlerweile wieder in Motueka angekommen, haben gewaschen und bei Happy Chippies gegessen (Burger und Sandwiches). Jetzt liege ich in meinem Nachtlager, froh, wieder alleine zu sein & eine Matratze zu haben, und denke noch einmal über die drei wunderschönen Tage nach. Bis auf sie Sandflies (wir sind alle komplett zerbissen) & die unbequeme und enge Schlafsituation war es ein perfekter Wochenendausflug, den ich nie wieder vergessen werde! smile

Ich kann kaum noch meine Augen offen halten und verabschiede mich deswegen, mit vielen lieben Grüßen, für heute kiss

Freitag, 26.02.2016

Strandtag :)

Nach einer kurzen und unruhigen Nacht machten wir uns heute gegen acht Uhr auf den Weg in die "Queens Gardens", um zu frühstücken smile Danach gingen die Jungs für unseren großen Wochenendausflug einkaufen (wir machen den "Abel Tasman Track": 2 Tage Kajak, 1 Tag Wandern). Großeinkäufe sind bei mir mittlerweile ziemlich verhasst (zu Fünft Einkaufen ist stressig undecided) & deswegen bin ich im Park geblieben und habe die Ruhe genossen smile Es war wirklich sehr, sehr schön. Heute war ein unglaublich warmer Tag. Ich bin fast weggedöst, als mich auf einmal eine Ente in den Finger gebissen hat - sie hielt ihn wohl für ein Würstchen wink

Nachdem die Jungs mich wieder eingesammelt haben, sind wir wieder nach Kaiteriteri gefahren & haben den ganzen Tag am Strand gefaulenzt und die Sonne genossen smile

Im Anschluss haben wir nur noch alle Sachen für morgen gepackt, gekocht und gegessen & huschen jetzt alle müde und kaputt, aber voller Vorfreude auf morgen, in unser Bett smile

Nach diesem wirklich kurzen Eintrag (mehr gibt es wirklich nicht zu berichten) verabschiede ich mich mit vielen lieben Grüßen! smile

Ich wünsche allen einen schönen Freitag und ein schönes Wochenende kiss

Donnerstag, 25.02.2016

Ein Tag in Nelson

Heute führte uns unser Weg nach Nelson. Eine Stadt mit ca. 50 000 Einwohnern. Dort angekommen, schlenderten wir ein wenig durch die Innenstadt. Besuchten wieder einmal das Geschäft "Kathmandu" (der mittlerweile unser Lieblingsladen geworden ist wink) & einige andere Geschäfte, genossen ein leckeres Eis und einen guten Hot Dog, und schauten uns die bekannte "Christ Church Cathredal" an - die uns allerdings aufgrund ihres modernen Baustils nicht so gut gefallen hat.

Danach ging es in die "Queens Gardens". Dort haben wir uns mit einem Bekannten aus Rakaia Hutts getroffen. Es ist immer wieder toll, Leute von unserer Zeit dort zu treffen. Es war zwar ein riesen großes Kaff, aber wir hatten dort sehr viele schöne Momente smile

Mit ihm haben wir viel gequatscht, und zu Sechst sind wir dann zum "Centre of NZ" aufgebrochen - die Mitte von Neuseeland. 20 min lang ging es einen Berg hinauf, und oben wurde man dann mit einem 360° Panoramablick über Nelson und Umgebung belohnt. Im Boden war eine Platte eingelassen, um auf die Mitte Neuseelands zu verweisen. Wieder einmal kamen wir mit anderen Backpackern ins Gespräch. Wieder mal Deutsche (was auch sonst wink). Diesmal war auch endlich mal eine Thüringerin dabei smile

Eine ganze Weile quatschen wir mit den Beiden. Hauptsächlich sprachen wir über den schwäbischen und bayrischen Dialekt - es war sehr erheiternd laughing

Die Beiden erzählten uns dann auch von einem bayrischen Restaurant in der Stadt, und wir entschlossen uns, dort alle gemeinsam Essen zu gehen. Also ging es den Berg wieder hinunter ans Auto - welches wir bei "Countdown" abgestellt haben. Dort trennten wir uns dann auch von Conrad & machten uns auf den Weg zu dem Restaurant. Dort angekommen, entschieden wir uns dann doch ziemlich schnell dagegen. Es herrschte Kleiderordnung (wir wären sicherlich gar nicht rein gekommen) und die Preise waren enorm hoch - also entschieden wir uns für Plan B: McDonalds - ohne die zwei anderen Backpacker.  Mittlerweile war es schon abends halb zehn.

Dort blieben wir eine ganze Weile & nutzen das WLAN, um unsere Fähre auf die Nordinsel zu buchen (am 5.3. ist es soweit). Eigentlich hatten wir vor, noch nach Motueka zu fahren, da es in Nelson nur einen Carpark gibt - was bedeuten würde, die Nacht zu Fünft im Auto zu verbringen. Da es aber mittlerweile schon halb zwölf ist, haben wir uns jetzt doch für die unbequeme Variante entschieden und wir bleiben noch eine Nacht in Nelson smile

Ich melde mich morgen wieder - bis dahin wünsche ich alles Gute! kiss

Mittwoch, 24.02.2016

Barfuss die Golden Bay :)

Der heutige Morgen ist genauso abgelaufen wie jeder andere auch - frühstücken, Zelt abbauen, Auto einräumen. Unsere Morgenroutine wurde nur durch eine kleine Wasserschlacht zwischen Leon und Niko aufgeheitert wink

Dann ging es hoch nach Puponga. Der letzte Ort an der Golden Bay. Von dort aus gingen wir ein Stück entlang des Farewell Spit (schmale Landzunge im äußersten Norden der Südinsel). Der Strand war nicht besonders schön, aber nach einem 4 km Spaziergang am Wasser entlang wurden wir dafür entlohnt: Vor uns erstreckten sich riesige Sanddünen. Mein erster Gedanke war: Wow! Wie an der Ostsee - da kommen richtig Kindheitserinnerungen hoch! smile Als ich dann die erste Düne betrat, war mir nach den ersten Schritten bewusst: Nein, das hier ist etwas ganz anderes als Ostsee. Vor mir erstreckten sich riesige (wirklich riesige!) Sanddünen. Wohin man auch schaute, sah man Sand. Man kam sich ein bisschen wie in einer Wüste vor smile

     

Der Rückweg war durch den starken Wind nicht sehr angenehm - erbarmungslos haben wir Sand gegen Gesicht und Beine gepeitscht bekommen. Trotzdem habe ich es genossen. Ich habe wieder einmal gemerkt, wie wohl ich mich am Meer fühle smile  Das Wasser hat mir dann auch einen kleinen Streich gespielt. Durch den Wind wurden die Wellen beiseite gedrückt, so dass sich ein wasserfreier Weg bis hin zu einer ca. 15 m entfernten Sandbank ergab (ich hielt es fälschlicherweise für die Ebbe). Ich ging also zu der Sandbank und stand förmlich direkt im Meer - ein schönes Erlebnis. Als ich mich jedoch umdrehte und zum Ufer zurückkehren wollte, war überall Wasser. Der Wind hatte sich gedreht. Also musste ich durch das kniehohe Wasser zurückwaten & hatte daher dann auch wieder mal eine nasse Hose wink

Wieder am Auto angekommen, sind wir ein kleines Stück weiter gefahren - an den  Wharariki Beach. Nach einem zwanzigminütigen Spaziergang über grüne Hügel erwarteten uns auch dort wieder Sanddünen (in denen die Jungs herumtollten) und riesengroße Steine im Meer. Ich platzierte mich in einer der Dünen und beobachtet einfach nur das Meer und die Menschen smile

Im Anschluss daran führte uns unser Weg auch schon wieder die Golden Bay hinab Richtung Takaka. Kurz vor dem Ort waren wir noch an den Te Waikoropupū Springs. Ein Quelltopf mit unglaublich klarem Wasser. Für die Maori hat dieser Ort eine große religiöse Bedeutung.

Nach einem kurzen Einkauf ging es dann auch schon wieder an den Campingplatz - den selben wie die Nacht davor. Zum Abendbrot gab es Grießbrei mit frischen heißen Blaubeeren (die wir an einem Straßenstrand gekauft haben). Unsere Campingnachbarn waren drei deutsche Mädels, mit denen wir dann noch eine ganze Weile gequatscht haben. Es ist immer schön, sich mit anderen Backpackern austauschen zu können smile

Jetzt liegen wir alle in unserem Betten & ich werde jeden Moment die Augen zumachen.

Ich wünsche allen einen tollen Tag! kiss

Dienstag, 23.02.2016

Ein sonniger Strand und Anflug von Heimweh

Nach einer Nacht, die anfangs viel zu warm und später viel zu kalt war, packten wir wieder mal unser Auto & es ging weiter. Es war gar nicht so einfach, die Zufahrtsstraße (über die die Jungs gestern diskutiert haben) hoch zu kommen. Auf den letzten drei Metern drehten unsere Räder erbarmungslos durch - und dabei sind wir schon alle extra gelaufen, damit wir weniger Gewicht haben frown Mithilfe von drei Jungs, die schoben, hat es unsere Susi dann aber doch den 'Berg' geschafft smile

Zuerst schlenderten wir  noch ein wenig durch Motueka. Unser Fahrt war heute nur von kurzer Dauer - bis Kaiteriteri sind es nur 20 Minuten. Dort wollten wir einen ruhigen und entspannten Tag am Strand verbringen, lesen und in der Sonne liegen smile Wir sind nicht auf den überfüllten Hauptstrand des Ortes gegangen (der Strand ist in den Top Ten der schönsten Strände Neuseelands), sondern eine Bucht weiter, die zu Fuß innerhalb von zwei Minuten zu erreichen ist. Dort ist es ruhiger und nicht so überlaufen. An diesem typischen Strandtag machten wir auch typische Dinge: Muscheln sammeln, lesen, dösen und schwimmen smile Der Strand war einfach wundervoll, mit feinem, goldenen Sand. Ohne das wir es bemerkt haben, hat sich die Ebbe eingeschlichen. Auf einmal war das Wasser viel weiter weg & man konnte auf Steinen klettern, von denen wir vorher noch ins Wasser gesprungen sind smile

Gegen halb fünf beendeten wir dann die Faulenzerei, gingen zum Parkplatz, duschten das Meerwasser und den Sand ab, und fuhren knapp eine Stunde zu unserem Campingplatz für diese Nacht. Dort kochten wir (Nudeln mit Möhren und Zucchini) und ließen ganz ruhig den Abend ausklingen.

 

Heute bin ich etwas wehmütig und denke viel an meine Lieben zuhause. Gerne würde ich ihnen all die wundervollen Orte zeigen. Gerne würde ich mit ihnen das Gefühl teilen, das einen jedes Mal erfüllt, wenn man aus dem Fenster blickt und sich aufs Neue in die Landschaft verliebt. Gerne würde ich sie um mich haben, mit ihnen reden und mit ihnen lachen smile Hiermit sende ich an all' meine Lieben einen Gruß aus dem wunderschönen Neuseeland. Ich kann es kaum erwarten, euch alle wieder in die Arme schließen zu können! Ihr seid mir alle unheimlich wichtig laughing

Trotz dieser Phasen des Heimwehs genieße ich meine Reise unheimlich. Ich liebe es, in den Tag hinein zu leben, jeden Tag was Neues zu sehen & viele neue Leute kennenzulernen. Ich liebe das Gefühl, frei zu sein - tun und lassen zu können, was man will & spontan dahin zu fahren, wo man gerade sein will. Ich finde es toll, wie schnell man sich in eine Gruppe integriert, mit ihnen reist, lebt, und sie als einen Teil deiner Familie anzusehen - für sie da zu sein, in Guten und in schlechten Momenten & zu wissen, dass sie immer für dich da sind. All das macht mich unglaublich glücklich. Ich weiß schon jetzt, dass diese Reise einer der besten Entscheidungen meines Lebens war. Man lernt so viel über sich selbst & andere Menschen, man bekommt einen ganz anderen Blick auf bestimmte Dinge, und merkt, wer und was wirklich wichtig ist ! smile Ich möchte allen danken, die mich bei dieser Reise unterstützt haben, die mir Mut gemacht haben und immer hinter mir standen. Ich bin euch unglaublich dankbar. Ohne euch wäre ich jetzt nicht hier, ohne euch wäre ich nicht der Mensch, der ich bin.

Ich hoffe es geht euch allen gut, ihr merkt sicherlich, ich denke viel an euch! smile

Bis morgen! kiss

Montag, 22.02.2016

Von Westport nach Motueka :)

Heute morgen, kurz vor acht, klingelte der Wecker - damit ich duschen gehen kann wink Die Besitzerin der Bar lässt die Leute von 8-10 Uhr, für 3$, in ihren Privaträumen duschen. Da aber alle duschen wollen, gibt es immer eine lange Schlange. Ich hatte Glück, ich kam als Erste & konnte so ohne lange Wartezeit unter die Dusche springen. Als ich wieder rauskam, warteten ungefähr schon fünf andere Leute.

Nachdem wir alle sauber waren & unsere Sachen gepackt haben, ging es noch einmal nach Westport in den New World (Einkaufsladen). Von zwei Mädels haben wir letztens den Tipp bekommen, dass man nach Brot von gestern fragen soll - gesagt, getan & wir hatten einen Brotvorrat (Weißbrot, was anderes gibt es hier ja leider nicht) für die nächsten Tage. Und das für 2,99$ wink

Danach ging unsere Fahrt nach Motueka los. In Murchison besuchten wir noch eine Freundin, Rita. Mit ihr haben wir in Rakaia eine Zeit lang zusammen gearbeitet. In der kleinen Stadt ist nicht viel los, aber Rita entführte uns zu einer wunderschönen kleinen und abgelegenen Badestelle an einem Fluss. Dahin zu kommen war allerdings gar nicht so einfach. Zuerst waren wir uns nicht sicher, ob wir auf der richtigen Straße sind, haben die Stelle dann aber doch gefunden. Da es nur ein lokaler Tipp ist, gab es natürlich keinen Weg, sondern nur einen kleinen Trampelpfad. Zuerst zeigte Rita uns eine Hängebrücke der Marke Eigenbau, die über den Fluss ging - in 12 m Höhe. Sie sah nicht sehr vertrauenswürdig aus, aber wir trauten uns trotzdem alle drauf - allerdings nur einzeln undecided

Danach ging es hinab zur Badestelle. Und das war eine abenteuerliche Angelegenheit. Auf allen Vieren kletterten wir einen Hang hinunter, an dem es zwar viele Möglichkeiten zum Festhalten gab, das meiste aber so morsch war, dass man es lieber nicht angefasst hat undecided Trotzdem haben wir alle ohne Verletzungen den Abstieg geschafft & unten angekommen wussten wir alle: das hat sich gelohnt! Vor uns lag ein wunderschöner Fluss in einer Schlucht. Schnell ging es für uns alle in das kühle (bzw. eiskalte) Nass. Nur Joni blieb zurück. Später konnte Rita ihn dann aber doch noch überreden. Das Wasser war wunderbar erfrischend und wir hatten eine Menge Spaß. Einziges Manko: die vielen Sandfliegen. Man hatte das Gefühl, lebendig aufgefressen zu werden. Als es uns zu nervig wurde, traten wir den Rückzug an. Es war gar nicht so leicht, gegen die Strömung zu schwimmen. Alle wieder halbwegs trocken und angezogen ging dann die Kletterei nach oben los. Die war um einiges leichter als das runter kommen smile

Wieder im Auto navigierte uns Rita zu einem anderen Ort, damit wir uns Wasserfälle anschauen können. Nach 10 min Fußmarsch vom Auto aus waren wir da - konnten aber keine Wasserfälle sehen. Durch den vielen Regen ist das Wasser im Fluss so sehr angestiegen, dass kein Fall des Wassers mehr notwendig war. Trotzdem war es wunderschön dort. Der Fluss war gesäumt von interessant aussehenden, roten Steinen.

Nach diesem kurzen Abstecher haben wir Rita zurück nach Murchison gebracht. Im Auto hat sie mir aus einer Muschel eine Kette gemacht - jetzt trage ich schon etwas von der Golden Bay, obwohl ich noch gar nicht da war. Danke Rita! smile

Nach einer schnellen Verabschiedung ging unsere Fahrt weiter (die ich mal wieder komplett verschlafen habe, mir ging es nicht so gut).

In Motueka angekommen haben wir für mich eine Luftmatratze besorgt. Hoffentlich werden meine Nächte dadurch bequemer smile

Danach ging es den Waschsalon. In den letzten zwei Wochen hat sich doch einiges an Wäsche angesammelt. Während der Wartezeit führten uns unsere Wege zu unterschiedlichen Plätzen. Leon und ich holten uns je einen leckeren Saft im New World und genossen die letzten Sonnenstrahlen im Park, die Anderen waren bei McDonalds. Nachdem alles gewaschen und getrocknet war, ging es los zu einem kostenlosen Campingplatz. Bei der Zufahrtsstraße diskutierten die Jungs erstmal ein paar Minuten, ob wir das unserem Auto zumuten sollten oder nicht (wir haben uns dann aber doch dafür entschieden). Jetzt liege ich hier im Auto auf meiner neuen Matratze (unglaublich bequem!) und werde die Augen zu machen. Ich glühe ziemlich & hoffe ich bekomme kein Fieber. surprised

Bis morgen ihr Lieben! kiss

Sonntag, 21.02.2016

Deadpool, Sonnenschein und Pancake Rocks :)

Als ich heute morgen aufgewacht bin, habe ich schon befürchtet, gestern zu viel Sonnenschein nach Deutschland geschickt zu haben - es regnete schon wieder. Aufgrund des schlechten Wetters entschieden wir uns, ins Kino zu gehen. Wir wollten unbedingt den Film "Deadpool" sehen - und das Geld hat sich zu 100% gelohnt. Der Film war einfach absolut Klasse! smile

Als wir wieder aus dem Kino rauskamen, wurden wir von blauem Himmel und Sonnenschein überrascht! smile

Bei dem tollen Wetter machte dann auch die Fahrt nach Punakaika zu den Pancake Rocks viel mehr Spaß. Die Landschaft ist wirklich ein Traum *-* Dort angekommen, machten wir den 20-minütigen Rundgang und schauten uns die Steine an, die wie Pfannkuchen aufeinander geschichtet sind. Sah wirklich sehr interessant aus smile

Dazwischen gab es die so genannten "Blow Holes". Unten gibt es eine enge Öffnung zu einer Meereshöhle, in der das Meerwasser gelangen kann. Die Höhle ist nach oben hin geöffnet. Trifft eine Welle auf die Mündung, wird sie durch die Wände, wie durch einen Trichter, zu der oberen Öffnung geführt. Daraus entstehen dann atemberaubende Wasserfontänen smile

Im Anschluss haben sich Filip und ich in dem nahe liegenden Café Pancakes gegönnt, die zwar ziemlich teuer, aber dafür oberlecker waren (mit Bacon, Beeren, Sahne und Ahornsirup). tongue-out

Nach einer kurzen Autofahrt besuchten wir dann noch über den "Truman Track", einen kleinen Strand. Dort gab es wunderschöne Felsabbrüche, auf denen man klettern konnte, und an der Felskante kamen Wasserfälle herunter, unter denen man 'duschen' konnte wink Einen kleinen Schreck bekamen wir, als von der oberen Felskante eine große Pflanze herabfiel, die uns fast erschlagen hätte. Aber es ist nichts passiert smile

Im Anschluss ging unsere Fahrt weiter nach Westport - direkt zu einem Campingplatz. Kann man aber gar nicht als Campingplatz bezeichnen - eigentlich ist es eine Bar. Die Barbesitzerin lässt Backpacker auf der neben liegenden Wiese für 5$ die Nacht campen. Wirklich wirklich schön smile

Die Jungs holten sich dann alle noch was Leckeres zu Essen. Ich habe die Reste vom Vortag gegessen (Curry schmeckt auch kalt sehr sehr gut wink). Alle zusammen holten wir uns im Anschluss noch eine Pizza - oberlecker! tongue-out

Müde und mit vollem Magen sind wir jetzt alle in unsere 'Betten' gefallen. Mittlerweile habe ich ziemlich Rückenschmerzen, da es im Auto ziemlich unbequem ist, aber es geht schon undecided

Ich melde mich morgen wieder. Bis dahin wünsche ich allen noch einen schönen, ruhigen und erholsamen Sonntag! kiss

Samstag, 20.02.2016

Blauer Himmel und der Sprung?! :)

Wieder einmal begrüßte uns der Morgen mit Regen - daran sind wir aber momentan gewöhnt smile

Nachdem alles zusammen gepackt war, sind wir an einen abgelegenen Strand gefahren & haben Greenstone gesucht. Wir haben Steine mit Grünstich gefunden, sind uns allerdings nicht sicher, ob es wirklich Greenstone ist - aber auf jeden Fall haben wir jetzt alle viele schöne Steine smile

Danach ging es eine halbe Stunde östlich - Hokitika Gorge. Eine Granitschlucht, in dessen Becken ein Fluss fließt. Normalerweise ist er wohl milchig türkis. Aufgrund des Wetters war er bei uns milchig grau - sah aus wie Wasser vermischt mit Beton, aber trotzdem sehr sehr schön smile

Über den Fluss geht eine Hängebrücke. In einer App haben wir gelesen, dass man da runter springen kann, deswegen haben Filip und ich vorsichtshalber Badesachen mitgenommen. Als wir dann aber 13-1/2 Meter über dem Fluss standen, wurde uns doch etwas mulmig. Man hat nur graues Wasser gesehen und konnte daher schlecht abschätzen, ob das Wasser tief genug ist undecided

(sieht auf dem Bild garnicht so hoch aus - aber in der Mitte der Brücke kann man recht klein eine Person erkennen, zum Vergleich)

Wir sind dann noch ein Stück gelaufen - zum Nachdenken wink Ein Stück weiter saßen wir dann auf einem Stein mit Blick auf die Brücke, als auf einmal drei Jungs in Badesachen kamen, die dann auch alle runter gesprungen sind. Zwei der Jungs sogar gleich zweimal.

Das hat uns in unserem Vorhaben unterstützt, also sind wir zurück zur Brücke. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Jungs haben wir uns dann umgezogen. Filip sollte als erster springen. Nachdem er über das Geländer geklettert ist, ist er nach kurzem Nachdenken gesprungen. Bestärkt durch seinen Sprung bin ich auch auf die andere Seite geklettert (& bin dabei fast ausgerutscht, weil es so rutschig war). Mein Mut hat mich dann doch wieder verlassen - lange stand ich an Ort und Stelle, habe mit Filip diskutiert und wirklich überlegt, ob ich es mache oder nicht. Auf dem Weg im Wald (man hatte perfekten Blick auf die Brücke) hatten sich schon mehrere Menschen angesammelt, die alle gespannt auf meine Entscheidung warteten. Mir haben richtig die Knie gezittert, aber einen Rückzieher wollte ich auch nicht mehr machen. Zur Stärkung kletterte Filip hoch und kam zu mir auf die Brücke - jetzt wollten wir gemeinsam springen. Filip zählt also von drei runter & bei jeder Zahl dachte ich mir: Nein, nein, nein! Ich will nicht! Als er bei der eins war, dachte ich nur: Scheiße! Jetzt musst du springen. Und ich bin gesprungen! Bis zum letzten Moment habe ich selbst nicht erwartet, dass ich es wirklich mache. Aber ich bin unendlich froh, dass ich doch noch gesprungen bin! Es war der absolute Wahnsinn! *-* Das Wasser war zwar unendlich kalt, aber als ich wieder auftauchte war ich voller Euphorie und Glücksgefühlen. Da ich so überwältigt war, habe ich im ersten Moment komplett vergessen, dass ich ja zum Rauskommen gegen die Strömung schwimmen muss. Ein wenig war ich schon abgetrieben, habe dann aber doch den rettenden Rand erreicht. Um wieder an unseren Ausgangspunkt zu kommen, mussten wir einen schlammigen Hang hoch klettern. Schnell kuschelte ich mich in mein Handtuch und schaute mir noch einmal unseren Absprungpunkt an. Als ich mich anziehen wollte, kamen ganz viele Leute. Alle waren total begeistert, dass ich doch noch gesprungen bin und fanden das ganz toll. Einige Leute haben uns beim Sprung fotografiert & haben uns ganz begeistert ihre Fotos gezeigt. Von einem Ehepaar bekommen wir das Bild auch zugeschickt smile Auch der Rest unserer Fünfergruppe hat eifrig Bilder und Videos gemacht smile

Frierend aber glücklich machten wir uns dann auf den Weg nach Greymouth. Passend zur Stimmung begegnete uns auch das Wetter endlich mal wieder sonnig und mit blauem Himmel. Nachdem wir kurz noch das Nötigste eingekauft haben, sind wir durch die Stadt geschlendert - keine besonders schöne Stadt, aber eine schöne Umgebung. Sie ist gesäumt von Bergen smile

Die Nacht verbringen wir auf einem etwas von der Stadt entfernten Campingplatz. Auch wieder wahnsinnig schön *-* 

Hier verbringt ein Mann mit seinen zwei kleinen Töchtern das Wochenende. Die Drei sind einfach wahnsinnig lieb, haben uns Würstchen und Marshmallows geschenkt und Aale gezeigt. Wir sind immer wieder begeistert von den Neuseeländern! smile

Ansonsten war der Abend recht ruhig. Morgen geht es dann weiter - zu den Pancake Rocks. Ich bin schon echt gespannt smile

 

Ich hoffe, in Deutschland sind nicht Alle komplett zugeschneit. An Alle, die die Kälte nicht mögen, schicke ich ein paar der wärmenden Sonnenstrahlen, die wir seit heute wieder haben! smile

Bis morgen kiss

Freitag, 19.02.2016

Regen, Holzkunst und Glühwürmchen :)

Die Nacht war sehr gewitterreich. Immer wieder überzogen uns kleinere Gewitter. Manchmal war der Regen so laut auf dem Autodach, dass ich mir die Ohren zuhalten musste undecided Auch der Morgen begrüßte uns düster und regnerisch, so dass wir entschieden, den Tag auf dem Campingplatz zu bleiben. Deshalb verzogen sich die Jungs wieder ins Zelt, um einen Film zu schauen, und ich habe gelesen. Gegen elf klärte sich das Wetter allerdings ein wenig auf & wir beschlossen kurzerhand, doch noch weiterzufahren smile Leider blieb es nicht trocken. Immer wieder gab es Regenschauer. In der Nähe des Fox Glacier waren wir am Lake Matheson. Wir machten uns auf den Weg, um einen anderthalb-stündigen Track zu machen. Plötzlich regnete es wie aus Eimern - deswegen haben Leon, Filip und ich beschlossen, nicht mitzugehen. Wir hatten keine Lust, bis auf die Unterwäsche nass zu sein. Deswegen kehrten wir in einem kleinen Cafè ein, und die anderen Zwei machten den Track. Nach ca. anderthalb Stunden kamen die beiden nass, aber glücklich zurück smile

Danach ging es wieder mal mit dem Auto weiter - die Westküste hinauf bis Hokitika. Nur einen Zwischenstop machten wir noch an einem See, mit einem traumhaften Steg, der allerdings komplett überflutet war. 

Nach einer regnerischen Fahrt durch traumhafte Landschaften kamen wir gegen Abend in Hokitika an, kauften uns ein paar Brötchen und machten Abendbrot am Strand. Im Anschluss spazierten wir noch ein wenig den Strand entlang und bewunderten einige Gebilde aus Holz. In den letzten Wochen gab es hier einen Wettbewerb, bei dem jeder etwas aus Holz bauen konnte - sah wirklich toll aus. Es ist erstaunlich was manche Menschen aus ein bisschen Holz erschaffen können smile

Nachdem die Sonne untergegangen war, machten wir uns auf den Weg zu den "Glowworm Dells" - eine kleine Waldpassage mit ganz vielen Glühwürmchen. Es sah einfach unglaublich aus. Wie tausend verirrte Sterne, die sich alle an einer Wand im Wald sammeln *-*

Danach sind wir auf einen Campingplatz am See gefahren. Nachdem das Zelt aufgebaut war, sind wir ans Wasser gegangen & haben bewundert, wie sich der Mond und die Sterne im Wasser spiegeln. Mit Leons Kamera haben wir dann noch ganz viele tolle Bilder gemacht - mit Langzeitbelichtung kann man Bilder 'malen' oder Sachen schreiben, wenn man in der Dunkelheit eine Lampe bei sich hat. Da sind sicherlich ein paar schöne Bilder rausgekommen smile

Ich wünsche Allen ein erholsames und schönes Wochenende kiss

Donnerstag, 18.02.2016

"Liquid Sunshine" :-)

Nach einer regnerischen Nacht begrüßte uns der nächste Tag mit sanften Sonnenstrahlen. Nach kalten Duschen und einem schnellen Frühstück packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg nach Wanaka. Leider verzog sich die Sonne hinter großen schwarzen Regenwolken. Aufgrund des schlechten Wetters entschieden wir uns, der 'Puzzling World' einen Besuch abzustatten. Dort waren wir erst in den "Illusion Rooms" - das war richtig toll. Man kann das Gesehene gar nicht in Worte fassen. Illusionen haben mich schon immer fasziniert. Danach sind wir in das Labyrinth gegangen - welches über Treppen und Brücken gleich noch komplizierter und tückischer wurde. Ziel war es, die vier Türme in den Ecken zu erreichen. Wir haben die schwerere Variante genommen, bei der wir die Türme in einer bestimmten Reihenfolge finden mussten. Mir ist wieder mal aufgefallen, dass Labyrinthe absolut nicht mein Ding sind. Mein Orientierungssinn ist nicht so gut - für mich sah alles gleich aus. Ohne die Jungs wäre ich wahrscheinlich die ganze Zeit im Kreis gelaufen wink

Da es Open Air war, tropfte der Regen erbarmungslos auf uns herab & bald waren wir alle nass, hatten aber trotzdem unseren Spaß smile

Nach 50 min, allerdings mit einer kleinen Schummelei, haben wir es dann heraus geschafft. Überdurchschnittlich schnell. Normalerweise braucht man wohl 60-90 min. Ohne die kleine Schummelei hätten wir bestimmt genau eine Stunde gebraucht. Danach huschten wir alle, patschnass, ins Auto, und nach einem kurzen Zwischenstopp am Lake Wanaka (wir haben gehofft, den berühmten Baum im Wasser zu sehen: ein Baum, der alleine im See steht und den Wellen trotzt; haben ihn aber leider nicht gefunden) konnte die Fahrt an die Westküste starten. Dabei war das Wetter sehr wechselhaft, wie Aprilwetter. Die meiste Zeit wurden wir von Regen begleitet, der von der einen auf die andere Sekunde anfing und genauso schnell auch wieder vorbei war. Mal hatten wir blauen Himmel, im nächsten Moment konnten wir kaum noch durch den Regenschauer schauen. Auf der Strecke hielten wir kurz an einem Wasserfall, der aufgrund des vielen Regens gewaltig war - tobende Wassermassen bahnten sich ihren Weg den Berg hinab. Ein weiterer Zwischenstop war sehr spontan: Direkt am Straßenrand war ein kleiner Strand, der traumhaft schöne weiße Steine beherbergte. Irgendjemand hat anscheinend mal damit angefangen, auf einen der Steine etwas draufzuschreiben und ihn an den Straßenrand zu legen - hunderte taten es ihm nach. Der Straßenrand war voll mit Steinhaufen, auf denen sich Menschen verewigt haben. Also suchten auch wir uns einen Stein aus & hinterließen eine kleine Botschaft smile

Kaum hatten wir fünf Minuten die Tür offen, hatten wir Sandflies im Auto. Eigentlich hatten wir gehofft, dass sie sich bei dem Regen verkriechen - haben sie ja auch getan. In die Trockenheit unseres Autos wink

Auf unserer Weiterfahrt kamen wir dann an einem Autounfall vorbei. Alles war schon abgesichert. Wir haben niemanden gesehen, aber so wie das Auto aussah, ist es sehr unwahrscheinlich, dass es Überlebende gibt frown

Nach ca. vier Stunden erreichten wir dann unser Ziel - ein kostenloser Campingplatz in der Nähe des Fox Glacier. Direkt am Strand, abseits der Zivilisation. Er war wirklich schön & mittlerweile hatte auch der Regen abgenommen. Die eine Hälfte der Gruppe baute das Zelt auf, die andere kümmerte sich um das Essen - angebratene Tortillas mit einer Füllung aus Paprika, Zwiebeln, Käse und Mais. 

Beim Kochen lernten wir zwei deutsche Studenten kennen & quatschten eine ganze Weile mit ihnen. Plötzlich überraschte uns Platzregen, innerhalb eines Wimpernschlages. Wir standen zwar unter einem Unterstand, jedoch war er seitlich offen, deswegen bekamen wir trotzdem ein wenig Nässe ab. Einer der Studenten ist nur schnell ans Auto gerannt. Als er zurück kam, war er bis auf die Unterwäsche nass. Genauso schnell wie der Regen kam, war er auch wieder verschwunden. Solche Schauer hatten wir immer wieder, den ganzen Abend über. Nach dem Essen gingen wir geschlossen noch einmal an den Steinstrand. Am Horizont konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten. Im Vordergrund waren die stürmischen Wellen - wirklich schön smile

Im Anschluss erzählten wir noch eine Weile und machten uns dann Alle auf zu unseren Betten. Ich hatte mich kaum hingelegt, da klopfte es auch schon am Fenster & die vier Jungs kletterten der Reihe nach ins Auto - Gewitter. Also durften wir den zweiten Abend in Folge ein Gewitter zu Fünft im Auto aussitzen. Gerade hat es sich halbwegs beruhigt (ab und zu sieht man noch einen Lichtblitz, aber das schlimmste ist überstanden) und ich bin jetzt wieder allein und werde jetzt gleich die Augen zu machen. 

Ich hoffe es geht euch allen gut und ihr habt besseres Wetter als wir momentan smile

Bis morgen! kiss

 

PS: Wir nennen Regen jetzt "Liquid Sunshine" (flüssiger Sonnenschein) - darauf sind wir durch die zwei Studenten gekommen - da man als Backpacker immer optimistisch bleiben & auch aus Regentagen das Beste machen muss smile

Mittwoch, 17.02.2016

Ein verregneter Mittwoch

Auch heute morgen haben wir alle nochmal in Ruhe ausgeschlafen smile

Nach dem Aufwachen ging es noch einmal Baden - diesmal sind wir alle gegangen - bevor wir diesen schönen Campingplatz dann verlassen haben. Das anfänglich schöne Wetter ist sehr schnell in einen verregneten Tag umgeschwungen. Aber sehr viel mehr haben wir auch nicht mehr gemacht. Wir waren noch einmal das Nötigste einkaufen, da es an der Westküste mit den großen, günstigeren Geschäften knapper wird, & haben noch einige organisatorische Dinge geklärt (Buchungen, Reifendruck, etc.). Danach ging es im Regen nach Wanaka - leider konnte man von der schönen Landschaft nicht viel sehen. Auf unserem Campingplatz angekommen (diesmal nicht kostenlos, hier gibt es leider keinen) haben die Jungs im Eiltempo ihr Zelt aufgebaut & haben es geschafft, trotz strömendem Regen, dass das Innenzelt trocken bleibt. 

Später setzte dann ein richtiges Gewitter ein - das erste richtige, welches wir in Neuseeland erlebt haben. Die Jungs sind deswegen alle nochmal aus dem Zelt zu mir ins Auto gewechselt. Zu Fünft haben wir dann das Gewitter ausgesessen. Jetzt sind alle wieder an ihrem Schlafplatz & mir fallen sicherlich auch jeden Moment die Augen zu. Alles in allem ein sehr ruhiger und verregneter Tag.

Bis morgen, ihr Lieben! kiss

Dienstag, 16.02.2016

Queenstown eiskalt

Eigentlich hatten wir heute vor, relativ früh aufzustehen - Anna (Schwester von Luise) wollte uns eigentlich wecken, sobald sie wach ist. Da es aber die Nacht und den Morgen immer wieder geregnet hat, haben wir entschieden, länger im 'Bett' zu bleiben. Gegen zehn sind wir dann alle aus unseren Löchern gekrochen. Mittlerweile wieder trocken, machten wir uns fertig & wollten uns dann von den Anderen verabschieden. Beim Abschiedsgruppenfoto haben wir dann doch noch spontan entschieden, gemeinsam baden zu gehen wink Nachdem sich alle in ihre Bademontur geworfen haben, sind wir gemeinsam runter an den Fluss (bis auf Jonathan - er blieb am Auto; keine Lust). Mit viel Spaß nutzen wir das angebrachte Seil, um uns in das kühle (es war wirklich ziemlich kalt surprised) Nass zu schwingen. Bei den Jungs sah das so einfach aus. Anna und ich haben es allerdings nicht so elegant hinbekommen wink Trotzdem hatten wir alle wahnsinnig viel Spaß dabei smile

Danach kam dann doch der Abschied und wir machten uns, mittlerweile war es schon eins, auf den Weg in die Stadt. Bei McDonalds gab es diesmal schnell was zum Mittagessen, da wir es nicht geschafft haben, uns noch etwas zu machen. Danach suchten wir einen Parkplatz (diesmal in Zentrumsnähe) und machten uns auf zur "Minus 5° Bar" - dort hatten wir eine Reservierung (Nachmittags um drei, da es da um die Hälfte billiger ist als in den Abendstunden). Am Eingang wurden wir mit warmen Jacken und Handschuhen ausgestattet & dann ging es auch schon in die Eishöhle - bei -8,6°C. Darin waren, natürlich komplett aus Eis, verschiedene Skulpturen und Sitzmöglichkeiten, die mit farbwechselndem Licht beleuchtet wurden - sah schon wirklich toll aus!

Im Preis inbegriffen war ein Cocktail, allerdings bestellten wir uns alle, bis auf Jonathan, ein alkoholfreies Mixgetränk - so früh am Nachmittag wollten wir nichts Alkoholisches. Danach waren wir auch nicht mehr sehr lange drin, es war doch ziemlich kalt. Nach insgesamt 40 Minuten waren wir wieder im Warmen, kauften noch schnell ein Fotopack mit einem Bild von uns Fünf & schlenderten dann in die Stadt.

In einem der Geschäfte kauften sich Filip und Niko noch einen Leatherman bzw. ein Messer - für die Jungs ein tolles 'Spielzeug' - die Faszination dahinter habe ich allerdings noch nie verstanden wink

Damit fing das Geld ausgeben an - Queenstown ist eine Stadt, in der man schnell sein Geld los wird. Neben dem berühmten Fergburger gab es die Fergbakers. Eine wahnsinnig tolle Bäckerei, in der wir uns alle etwas Kleines zu Essen holten. Gleich daneben war Mrs. Ferg. Dort gab es dann für alle noch ein Eis (auch das war einfach wahnsinnig lecker tongue-out). Im Anschluss haben wir uns noch den "Lord of the Rings"-Laden angeschaut. Der war allerdings nicht so toll. Die Dinge waren schon ganz schön anzusehen, aber im Großen und Ganzen war es einfach nur Kitsch. Dann war es auch schon wieder kurz vor sechs - Zeit um zurück zum Auto zu gehen (wir durften dort nur bis sechs parken). Auf dem Weg durch die Queengardens ist Niko aufgefallen, dass der Verkäufer ihm den falschen Leatherman eingepackt hat. Schnell ist er mit Jonathan zurück zum Laden gerannt und hat das Missverständnis geklärt. Wir anderen haben in der Zeit das Auto geholt.

Im Großen und Ganzen gibt es auch nicht mehr zu berichten. Der Campingplatz war wieder übervoll, aber wir haben noch einen Stellplatz bekommen. Am Fluss haben die Jungs dann noch was Kleines zum Abendbrot gegessen (ich lag währenddessen im Auto und habe gelesen). Danach saßen wir noch eine Weile am Wasser und haben über Gott und die Welt gequatscht. Gegen zehn kehrte ich dann ans Auto zurück & war erstmal verwirrt - um uns herum standen auf einmal fünf neue Autos. Wir waren komplett zugeparkt wink Aber das ist unter Backpackern überhaupt kein Problem, irgendwie kommen wir schon morgen alle raus smile

Morgen geht die Reise dann weiter Richtung Wanaka.

Bis dahin wünsche ich allen einen schönen Tag! Viele liebe Grüße! kiss

Montag, 15.02.2016

Queenstown und viele bekannte Gesichter :)

Heute morgen halb acht wurde ich von dem Klopfen der Jungs geweckt & ohne guten Morgen zu sagen war die erste Aufforderung: "Vera! Komm mal aus dem Auto, riech & sag mir nach welchem Land es riecht." Ohne aufzustehen wusste ich schon die Antwort: Kroatien. Auch beim Frühstück wurde dieser Eindruck verstärkt. Die Landschaft um uns herum könnte auch Dalmatien sein smile

Mit dieser Erinnerung an frühere Urlaube starteten wir unseren Tag. Mit unserer Susi ging es in Richtung Queenstown. Da die Parkplätze in der Stadt ziemlich teuer sind, haben wir, typisch für sparende Backpacker, außerhalb der Stadt bei einer Einkaufspassage geparkt. Außerhalb bedeutet in diesem Fall 8 km vom Stadtzentrum entfernt wink

Unser erster Fußmarsch hatte jedoch nicht das Stadtzentrum als Ziel, sondern McDonalds - dort haben wir insgesamt anderthalb Stunden gesessen. Jeder hat sich etwas Kleines geholt (ich mir eine Frozen Cola für 1$) und dann haben wir vier Steckdosen belagert, um unsere Geräte mal wieder aufzuladen. Für uns Backpacker eine ziemlich günstige Variante, um an Strom und freies WLAN zu kommen. 

Danach ging der Fußmarsch weiter. Der Weg führte direkt am See entlang und bot traumhafte Ausblicke auf die Berge, die das blaue Nass umrahmen. Der Spaziergang ging doch länger, als wir vorher angenommen hatten, war dafür aber wirklich schön. Mein Highlight war ein Reifen, der an einem Seil aufgehängt war & als Schaukel genutzt werden konnte smile

Nach ca. 1 1/2 Stunden waren wir dann endlich im Herzen von Queenstown. Unser Weg führte uns direkt zu 'Fergburgers' - ein Burgerladen, der den besten Burger Neuseelands haben soll & auch international bekannt ist. Von Bekannten und Freunden haben wir schon gehört, dass man dort sehr lange anstehen muss, deswegen haben wir uns auf eine mindestens einstündige Wartezeit eingestellt. Wir hatten aber Glück & es ging schneller als gedacht - nach 37 min hatte jeder von uns einen Burger in der Hand. Schon draußen in der Schlange wurden Flyer mit dem Speisenangebot verteilt, sodass man drinnen nur noch bestellen musste. Danach bekam man eine Nummer, die dann später aufgerufen wurde. Wir hatten die Nummer 58. Die Jungs, vor allem Filip, hatten wahnsinnig Hunger und waren richtig hippelig vor Vorfreude wink Endlich war es dann soweit - unsere Nummer wurde aufgerufen. Nachdem ein Foto gemacht wurde, durfte dann jeder seinen Hunger stillen. Ich muss sagen, es war wirklich ein wahnsinnig guter Burger! Er war seine 13$ absolut wert! tongue-out Aber: nicht der beste den ich jemals gegessen habe. Auch die Pommes waren echt gut.

Nachdem alle gut gesättigt und glücklich waren, tippt Leon mich auf einmal mit den Worten "Ich glaub' es nicht! Vera, schau mal wer da ist!" an & zeigt nach draußen. Ich schau raus und habe rumgeschaut und dachte mir: 'Wen meint er denn?' Und dann auf einmal erkenne ich die Person, die draußen steht: Luise! Mit ihr war ich zusammen in einer Klasse und wir drei haben gemeinsam Abi gemacht. Wir wussten, dass sie in Neuseeland ist & hatten auch vor uns zu treffen, aber damit, dass wir uns zufällig in Queenstown bei Fergburgers treffen, hat niemand gerechnet. Momentan ist ihre Mama und Schwester zu Besuch, und sie reist gemeinsam mit ihrem Freund (mit dem hat Leon zusammen Fußball gespielt, und er ist der Bruder meines besten Freundes). Nach freudigen Begrüßungen (die anderen drei unserer Gruppe waren ziemlich verwirrt, als wir erstmal aufgesprungen sind) haben wir Luise & Co. von dem kostenlosen Campingplatz erzählt, uns dort für den Abend verabredet und sie erstmal ihre Burger essen lassen.

Da es dann doch schon wieder später Nachmittag war, haben wir uns entschlossen, zu unserem Auto zurück zu gehen. Meine Sandalen waren für das viele Laufen allerdings nicht so praktisch (ich hatte nicht mit insgesamt 16 km gerechnet) und so habe ich mir die Füße blutig gelaufen & bin deswegen den Rückweg größtenteils ohne Schuhe gegangen. Schon fast wieder am Auto angekommen, hören wir auf einmal eine Stimme, die uns 'Hallo' zuruft. Als wir uns umschauten, sahen wir ein Auto auf der Abbiegerspur, aus dem ein Junge sein Kopf streckte - Marius! Ihn und seine Freundin haben wir in Rakaia Huts kennengelernt! smile Über die Straße hinweg haben wir kurz mit ihnen gequatscht und Facebooknamen ausgetauscht. Kurz darauf haben wir sie aber gleich nochmal bei unserem zweiten Besuch bei McDonalds (wir wollten alle noch schnell die Toilette aufsuchen - die auf unserem Campingplatz ist nicht sehr hygienisch) getroffen. Kurz entschlossen haben wir auch gleich nochmal drei Handys an die Steckdosen angeschlossen (dafür hatten wir vorher nicht genug Adapter). Um jedoch nicht schon wieder so viel Zeit zu verlieren, sind Niko und Leon schon mal das Auto holen gegangen. In der Zeit haben wir uns mit unseren alten Bekannten unterhalten. Seit Rakaia Huts ist viel passiert & wir hatten uns einiges zu erzählen. Sicherlich treffen wir sie auch morgen nochmal in der Stadt smile

Bevor wir dann auf den Campingplatz zurückkehrten, waren wir noch kurz im Warehouse, um eine neue Matratze zu besorgen, da unsere alte schon wieder kaputt ist - sie ist einfach nicht auf das Gewicht von vier Jungs ausgelegt. wink

Auf dem Campingplatz wurde uns zum Glück schon ein Platz frei gehalten (Luise und ihre Schwester haben sich einfach mit Campingstühlen auf einen Platz gesetzt wink), sonst hätten wir heute sicherlich keinen mehr bekommen. Kaum aus dem Auto ausgestiegen ging es auch schon mit dem Erzählen los - nach drei Monaten Neuseeland hat man sich schon so einiges zu berichten! smile Irgendwann sind wir dann von den Autos an den Fluss gewechselt, haben uns in einem Kreis auf die Steine gesetzt und gequatscht, gequatscht, gequatscht! smile

Filip verabschiedete sich gegen halb elf und wir anderen blieben noch sitzen. Kurz bevor wir uns eigentlich Richtung Nachtlager aufmachen wollten, hat sich ein anderer Deutscher zu uns gesetzt & angefangen sich vorzustellen - mega symphatisch! smile Er heißt Aike, kommt aus Hamburg und arbeitet normalerweise mit Kindern. Mit ihm haben wir uns jetzt noch eine ganze Weile unterhalten. Er hat schon sehr viel erlebt & hat uns einige sehr interessante und aufregende Geschichten erzählt! smile

Da es dann aber doch ziemlich kalt wurde, sind wir, halb eins, Richtung Bett aufgebrochen. Der Reihe nach erklommen wir, mit nur einer Taschenlampe, den steinigen Weg nach oben. Aike hat sich dann noch zu zwei anderen gesetzt & ich bin spontan dazu gestoßen, während sich die anderen alle bettfertig gemacht haben. Mit denen (ein Deutscher und ein Argentinier) haben wir uns dann auch noch ein paar Minuten unterhalten. Im Dunkeln habe ich mir dann schnell, so gut wie es ging, mein Schlaflager in Auto hergerichtet, mich in meinen Schlafsack gekuschelt und dann gleich mit dem Schreiben angefangen - mittlerweile ist es halb zwei (das Blog schreiben nimmt viel Zeit in Anspruch, aber es ist wirklich schön, seinen Tag nochmal zu reflektieren) und ich werde jetzt die Augen zu machen. smile

Ich wünsche allen eine gute Nacht, bis morgen (bzw. heute wink) kiss

 

PS: in Christchurch haben wir ein Mädchen gesehen, dass auch Weihnachten in Akaroa verbracht hat (wir kennen sie allerdings nur vom Sehen) & Luise hat auf dem Campingplatz auch einen Bekannten getroffen - heute war also Tag des Wiedersehens smile

Sonntag, 14.02.2016

Vom Kepler Track nach Queenstown

Heute morgen musste ich feststellen, dass mein Allheilmittel Schlaf diesmal nicht gewirkt hat - meine Migräne war immer noch da. Nachdem ich Schmerztabletten genommen haben, war der größte Schmerz zwar weg, die Begleiterscheinungen des Anfalls, wie Übelkeit und Schweißausbrüche, leider nicht. Deswegen habe ich den Jungs schon angekündigt, dass sie mich wohl diesmal wieder, wie auch am Mt Cook, eher zurück lassen müssen. Nachdem wir im Visitor Center in Te Anau noch unsere Wasservorräte aufgefüllt und unser Geschirr abgespült haben, machten wir uns los (durch unsere typische Trödelei war es wieder mal schon halb 12) zum Kepler Track. Wir entschieden uns für einen 5,6 km Walk  - bis zur ersten Hütte & danach denselben Pfad zurück. Wir folgten einem malerischen Weg durch regenwaldartige Vegetation. Mit dem Wetter hatten wir wieder mal Glück. Blauer Himmel und Sonne, da kam der kühlende Schatten im Wald gerade Recht smile

Es war ein sehr einfacher Weg, der kaum Anstrengung bot. Trotzdem machte mir das Laufen ziemlich zu schaffen, weswegen ich mich dann an der ersten Bucht von den Jungs verabschiedete (nach ca. einer halben Stunde) und mir ein ruhiges Plätzchen im Wald, mit Seeblick, suchte. Während ich wartete, bekam ich eine Nachricht von Anni - bei ihr in Christchurch hat es ein ziemlich starkes Erdbeben gegeben (Stärke 5,9). Ihr geht es aber gut - sie ist mit dem Schrecken davon gekommen surprised

Nach zwei Stunden kamen die Jungs dann wieder zurück. Mir ging es bis dahin auch wieder besser. Das Ausruhen und das viele Trinken hat mir wirklich gut getan smile

Nach einer kurzen Erfrischung der Füße im See machten wir uns wieder auf den Weg zum Auto. 

Kurz entschlossen hielten wir in Te Anau nach einer Dusche Ausschau. Dank einer App haben wir auch schnell ein kleines Schwimmbad gefunden, in dem man für zwei Dollar eine warme Dusche bekommt smile  Es hat wirklich gut getan, den Schweiß und Dreck der letzten Woche abzuwaschen und frische Kleidung anzuziehen. Nachdem wir alle wieder sauber und frisch waren, machten wir uns auf den zweistündigen Weg nach Queenstown. Wieder einmal verschliefen wir alle (bis auf den Fahrer natürlich) einen Großteil der Autofahrt. Als ich meine Augen wieder öffnete, bot sich mir ein atemberaubender Anblick: Vor uns lag der Lake Wakatipu, umsäumt von Bergen. Die Abendsonne spiegelte sich auf dem blauen Wasser - einfach ein Traum. Nach einer Weile des Staunens erreichten wir dann Queenstown. Keine Ahnung, was ich mir vorgestellt habe, aber die Stadt ist ganz anders als ich erwartet habe - eine einzige Touristenhochburg & gar nicht typisch neuseeländisch. Es könnte auch jede andere Touristenstadt in Europa sein. Aber trotzdem versprüht die Stadt einen eigenen Charme - morgen werden wir sie dann ein wenig genauer ergründen smile

Da es schon ziemlich spät war, gingen wir nur noch das Nötigste einkaufen, tanken, und fuhren dann an den ca. 23 km entfernten, kostenlosen Campingplatz, der für die nächsten Tage unser 'Zuhause' sein wird. Man merkt sofort, dass es der einzige kostenlose Campingplatz in der Nähe ist - ich glaube, so viele Backpackerautos habe ich noch nie auf einem Haufen gesehen laughing Der ganze Platz ist voll, aber wir haben trotzdem noch einen Stellplatz fur Auto und Zelt gefunden :) und lustigerweise sind unsere Campingnachbarn, dieselben wie die Nacht davor - so klein ist also Neuseeland laughing

Der Ort hier ist wirklich schön, direkt an einem Fluss gelegen, der mit seinem türkisfarbenen Wasser zum Baden einlädt. Allerdings gibt es hier viele gefährliche und tückische Strömungen, weswegen das Baden hier nicht wirklich ungefährlich ist. Nur an einer Stelle scheint es ganz ruhig zu sein. Dort hängt auch ein Seil zum Reinschwingen - morgen werden wir uns bestimmt auch mal in das kühle Nass begeben. smile

Während Leon und ich uns um das Essen kümmerten (eigentlich sollte es eine Art Chili con Carne geben - allerdings ohne Fleisch, dafür aber mit Möhren und Kartoffeln. Uns ist dann aufgefallen, dass wir auch keine Bohnen haben, aber es war trotzdem sehr lecker tongue-out), bauten die anderen Drei das Zelt auf. Das Kochen wurde uns diesmal von einem Vogel schwer gemacht, der partout etwas von unserem Essen klauen wollte. Ihn hat es auch überhaupt nicht gestört, wenn man versucht hat, ihn zu verscheuchen. Dann hat er entweder nach dir gepickt oder lautstark protestiert. Auch das Umziehen an einen anderen Tisch ging nicht so leicht wie erwartet. Jedes mal, wenn ich versucht habe, nach unseren Messern zu greifen, hat er nach meiner Hand gepickt. Im Endeffekt haben wir es dann aber doch geschafft, an den anderen Tisch zu wechseln. Leider folgte uns der Vogel etwas später, war dann allerdings nach einiger Zeit doch verschwunden - vielleicht hat er ein interessanteres Essen entdeckt laughing

Unser Essen konnten wir dann erst in der Dämmerung genießen. Ich glaube, so spät haben wir hier noch nie gegessen. Jonathan hat anscheinend meine Kopfschmerzen übernommen, auf jeden Fall hat er sich heute ohne Essen frühzeitig ins Zelt verzogen. Wir hoffen, morgen geht es ihm wieder besser smile

Satt liege ich jetzt eingekuschelt im Auto, höre das Rauschen des Wassers und bin sehr gespannt, was der morgige Tag so mit sich bringt smile

Ich wünschen Allen einen schönen Sonntag & Valentinstag! Bis morgen kiss

Samstag, 13.02.2016

Milford Sound :)

Nach einer wahnsinnig kalten Nacht begrüßte uns der Tag mit traumhaftem Wetter und blauem Himmel smile

Gegen zehn machten wir uns dann auf den Weg, die letzten Meter bis Milford Sound zu fahren. Wieder einmal begegnete uns die Landschaft in einer atemberaubenden Art und Weise & alle blickten gespannt aus dem Fenster. Kurz vor unserem Zielort wunderten wir uns, warum es so stank und stellten uns mehrmals die Frage, ob das von unserem Auto kommt. Als wir dann auf den Parkplatz rollten, wurde uns diese Frage sehr direkt beantwortet: aus unserer Motorhaube stieg dunkler und dichter Rauch auf. Beim näheren Nachsehen wussten wir auch sofort warum: Filip hat es zu gut mit dem Nachfüllen des Öls gemeint, so dass sich das überflüssige Öl einen Weg nach draußen suchte und so im gesamten Motorraum verteilt war. surprised

Da wir zu unserem Boot los mussten, entschieden wir, uns über das Auto später Gedanken zu machen & erstmal den Motor abkühlen zu lassen. 

Halb eins startete unser Boot seine Tour - wir waren oben auf dem offenen Deck, auf dem man einen 360° Rundumblick hatte. Zwei Stunden lang ging unsere Tour über den 15 km langen Fjord, umsäumt von hohen Bergen (der höchste und bekannteste ist der Mitre Peak - 1692 m). Milford Sound ist eines der regenreichsten Gebieten in Neuseeland - ca. 200 Tage im Jahr regnet es dort. Wir haben anscheinend eine sehr trockene Zeit abgepasst. In den letzten 20 Tagen regnete es nur zweimal & auch wir hatten strahlend blauen Himmel, Sonne und eine klare Sicht. Normalerweise natürlich das 'bessere' Wetter, obwohl Milford Sound bei Regen noch viel beeindruckender sein soll, da von den Bergen riesige Wasserfälle stürzen. Da es die letzten Tage so trocken war, konnten wir nur ein paar sehen. Sonst sind dort alle paar Meter welche smile

Am Ende des Fjordes angekommen, gab es eine kleine Portion Fish & Chips (im Preis inbegriffen), die wirklich sehr lecker war tongue-out Danach ging es den Fjord zurück. An einen der Wasserfälle fuhr unser Schiff dann ganz nah ran, sodass wir alle ganz gut nass wurden - eine wohltuende Erfrischung in der Sonne smile

Wir sind wirklich froh, dass wir doch noch hoch nach Milford Sound gefahren sind - schon allein die Fahrt dorthin hat sich total gelohnt! smile

Wieder zurück auf festem Boden kümmerten wir uns zuerst um die Reinigung unseres Motors und versuchten so gut wie möglich, das Öl zu entfernen - keine soo schöne Aufgabe, die einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Letztendlich haben wir es dann aber doch geschafft: alle 5 saßen wieder im Auto und drückten die Daumen, dass wir den Rückweg ohne Panne schaffen (wir hatten ziemlich Angst, dass unser Motor den starken Anstieg und die Kurven der Straße nicht packt). Aber alle Gedanken waren, zum Glück, unnötig. Ohne Probleme (na gut, ein wenig hat unser Auto schon noch gestunken) haben wir unseren Weg zurück nach Te Anau gefunden. Dort hielten wir im Auto eine kurze Beratung ab, wie es weiter gehen soll mit unserer Reise. Nach einigen Überlegungen haben wir uns entschieden, noch eine Nacht länger in der Nähe von Te Anau zu bleiben und morgen ein Stück des Kepler Tracks zu wandern - eine 60 km lange Rundwanderung entlang der Seen in Te Anau und Manapouri. Für den gesamten Track braucht man 3 - 4 Tage. Die Hütten, die als Übernachtungsmöglichkeiten dienen, sind allerdings schon seit Wochen komplett ausgebucht. Um aber wenigstens ein bisschen was davon gesehen zu haben, werden wir morgen das erste Stück gehen smile

An unserem Abend ist nicht mehr viel passiert - ich lag aufgrund eines Migräneanfalls nur im Auto, die anderen haben gelesen, gequatscht und Postkarten geschrieben. Nach einem spärlichen Abendessen (Nudeln mit Zucker und Zimt oder Ketchup) haben wir uns dann alle relativ schnell in unsere Schlaflager verzogen smile

Ich wünsche allen ein schönes und erholsamen Wochenende! Bis morgen! kiss

Freitag, 12.02.2016

Te Anau und weiter :)

Hey smile

Die Nacht war ziemlich schlaflos - ich war leider sehr geplagt von meinen monatlichen Bauchkrämpfen & die Enge im Auto hat es nicht erträglicher gemacht. Deswegen habe ich mich um zwei in der Nacht dazu entschieden, bewaffnet mit unserer Picknickdecke, meinen Schlafplatz nach draußen zu verlagern. So lag ich dann unter freiem traumhaften Sternenhimmel und konnte dann doch noch einigermaßen gut schlafen smile

Unseren Tag starteten wir dann relativ früh, halb acht. Zum Frühstücken fuhren wir auf die gegenüberliegende Straßenseite, da gab es Tische und Bänke. Dort trafen wir auch nochmal unsere Campingnachbarn. Mit den zwei Mädels haben wir gestern noch lange gequatscht und haben Tipps und Backpackerstorys ausgetauscht smile

Nachdem alle gesättigt und das Geschirr gespült und wieder verräumt war, führte uns unser Weg nach Manapouri. Von dort aus wollten wir eine Tour in den Doubtful Sound starten. Motiviert und mit Proviant im Rucksack machten wir uns an den Schalter und hatten auch Glück - es waren noch zehn Plätze frei! Allerdings kostete eine Tagestour pro Person 275$, weswegen wir uns dann doch dagegen entschieden haben. Kurzentschlossen haben wir dann über Internet eine Tour für morgen in den Milford Sound gebucht (eigentlich wollten wir lieber in den anderen, da er schöner und weniger touristisch ist) - der kostet 'nur' 80$ pro Person, allerdings sind es auch nur zwei Stunden. Hochgerechnet ist das zwar pro Stunde teurer als am Doubtful Sound, aber belastet im Moment unseren Geldbeutel weniger.

Danach sind wir nach Te Anau gefahren, waren kurz am See & haben uns im Visitor Center ein wenig informiert und erfahren, dass es an der Straße von Te Anau zum Milford Sound einige kleine Sehenswürdigkeiten gibt. Kurz haben wir noch einige organisatorische Dinge im Bezug auf die nächsten Wochen besprochen und schon ging es im Auto los Richtung Milford Sound. Auf der ca. 45-minütigen Autofahrt haben wir etwas Schlaf nachgeholt (die Nacht war für alle nicht wirklich erholsam). Unser erster Stop waren die Mirror Lakes - Seen, die bei Windstille so klar sind, dass sie die Berge spiegeln. Leider war es heute nicht wirklich windstill, weshalb der Effekt nicht so atemberaubend war, aber es war trotzdem ganz schön anzusehen smile

Die Straße führte uns dann weiter durch eine atemberaubende Landschaft mit riesigen Bergen und klaren Flüssen. Durch den Nebel, der die Bergspitzen umhüllte, bekam alles einen mystischen Ausdruck. An einem Aussichtspunkt haben wir dann auch endlich mal einen Kea gesehen - einen einheimischen Bergpapagei. Vor denen muss man sich allerdings in Acht nehmen, da sie sich gerne auf Autos stürzen und jegliche Gummielemente zerstören. Also haben wir nur schnell ein Foto gemacht und sind danach weiter gefahren smile

Die folgenden Bilder sollen einen Eindruck geben von der wunderschönen und faszinierenden Landschaft (wie immer, zum Vergrößern eines Bild bitte darauf klicken; danach rechts oben auf das "x" klicken zum wieder Schließen. Man kann sich übrigens auch mittels der "<" und ">" Pfeile, die beim Bewegen des Zeigers an den linken bzw. rechten Rand eines vergrößerten Bildes erscheinen, duch die Bilder durchklicken).

Da wir von der Aussicht so beeindruckt waren, haben wir gar nicht bemerkt, dass wir schon an dem letzten möglichen Campingplatz vorbei waren & deshalb wieder ein kleines Stück zurück fahren mussten. Diesmal ist er nicht kostenlos (6$ pro Person), aber dafür sehr schön und direkt am Lake Gunn gelegen (den wir allerdings von hier aus nicht sehen können) - eine riesige Wiese, von einem Waldstück und Bergen umrandet. Der Wald lud zum Toben und Klettern ein, und so ließen die Jungs erstmal ihre angestaute Energie raus und hetzten wie wild durch den wunderschönen Wald. Auf unserer Erkundungstour entdecken wir dann einen kleinen, wunderschön klaren Fluss, und wir entschieden uns, ein kleines Bad zu nehmen (bis auf Jonathan, unsere Frostbeule, ihm war es zu kalt - aber ich muss zugeben heute war es auch nicht wirklich warm wink). Es war ein sehr schönes Gefühl, seine Haare mal wieder mit klarem Wasser ausspülen zu können, den Dreck der letzten Tage abzuwaschen und sich einfach ein bisschen zu erfrischen. Nachdem alle wieder trocken und warm eingepackt waren, genossen wir die letzten abendlichen Sonnenstrahlen und kochten uns dann unser Abendbrot - Reis mit Mais. Leider hatten unsere offenen Autotüren einen kleinen Vogel angelockt, der dann sein Geschäft in unserer Susi verrichtet und seine Exkremente auf unseren Sachen verteilt hat - Kindle, Caps, Armaturen, Sitzen. surprised Wir hoffen, wir haben alles gefunden und sauber gemacht smile

Da alle sehr erschöpft und müde sind, haben wir uns jetzt alle in unsere Betten verkrochen. Ich darf zum Glück wieder alleine im Auto schlafen smile - es ist schön, ab und zu einfach mal ein wenig Ruhe und Zeit für sich zu haben.

Sowohl unser Auto als auch das Zelt der Jungs wird heute von dem Geruch von Orangen und Nelken eingehüllt - wir hoffen, so nicht die Opfer der Sandflies (Sandfliegen) zu werden. Diese kleinen, beißenden Biester werden uns jetzt leider die nächsten Wochen jeden Tag begleiten. Noch haben wir nichts gefunden, was 100%ig dagegen hilft. Ich habe von den letzten Tagen schon wieder einige Bisse, obwohl ich eigentlich sehr darauf geachtet habe, dass meine Haut immer von Klamotten bedeckt ist - meine letzte Begegnung mit den Biestern in Hanmer Springs haben ich und meine Knöchel noch sehr gut in Erinnerung - ich habe mehrere Narben davon getragen. Damals war uns aber auch noch nicht bewusst, wie schlimm diese Fliegen sind. Ich denke aber, diesmal bekommen wir es ohne schlimmere Zwischenfälle hin undecided

Da es hier kein Internet gibt, werde ich den Eintrag wieder etwas verspätet hochladen, mal sehen, wann wir wieder Empfang haben und nicht mehr von der Außenwelt abgeschnitten sind smile

Bis dahin wünsche ich alles Gute und ein schönes Wochenende kiss

Donnerstag, 11.02.2016

Bluff und Invercargill :)

Hallihallo smile

Auch den heutigen Tag haben wir größtenteils im Auto verbracht. Nachdem wir unser Auto mit Öl gefüttert haben, konnte unsere heutige Reise losgehen. Unser Ziel: Bluff, und danach Invercargill.  Um Bluff zu erreichen, muss man durch Invercargill fahren - schon da haben wir erkannt, dass es keine interessante Stadt ist. Auch Bluff war nicht wirklich attraktiv, sondern einfach nur eine Industriestadt. Am Stirling Point (dort endet der Highway) hielten wir - von dort aus konnten wir, am Horizont, Stewart Island (die dritte Insel Neuseelands) sehen. Vom Stirling Point aus beginnt eine große Eisenkette, die Stewart Island symbolisch an Neuseeland verankert. Ursprünglich hatten wir auch vor, Stewart Island zu besuchen. Es wurde uns auch von mehreren Personen wärmstens empfohlen. Anette meinte, jedes mal wenn sie ihren Fuß auf Stewart Island setzt, hat sie das Gefühl, die Zeit stünde still. Dort ist es einfach total anders. Nur Busch, total ursprünglich und ein einziges Vogelparadies smile

Da uns aber unser Auto ziemlich viel Zeit gekostet hat & wir leider auch den finanziellen Aspekt im Auge behalten müssen (falls unsere Susi den Geist aufgibt, müssen wir uns um Ersatz kümmern) haben wir uns jetzt doch dagegen entschieden. Da ich aber für mich schon beschlossen habe, dass ich in meinem späteren Leben noch einmal Neuseeland besuchen möchte, bin ich nicht so traurig. Dann hole ich das einfach später nach smile

Anni und Jann haben uns in Bluff einen Fish and Chips Takeaway empfohlen. Da wir aber alle nicht so sehr Lust auf Fisch hatten (wir hatten ja in den letzten Tagen oft sehr leckeren frischen Fisch) haben wir uns alle für einen Burger entschieden. Filip und ich haben mit unserem Baconburger eine gute Wahl getroffen. Die anderen drei waren nicht so zufrieden.

Danach ging es zum Einkaufen und Tanken nach Invercargill. Kurzentschlossen haben wir dann auch noch bei Kathmandu unser Zelt reklamiert (es war an einigen Stellen gerissen). Das Reparieren dauerte etwa anderthalb Stunden. In der Zeit haben wir uns in einen Park gelegt und die leichte Sonne genossen smile

Nachdem wir unser Zelt repariert zurück hatten, ging die Fahrt weiter Richtung Te Anau. Jetzt sitzen wir hier auf einem Campingplatz und kochen unser Abendbrot - Nudeln mit Zucchini und Karotten wink

Da dieser Campingplatz nicht offiziell autorisiert ist, sondern sich anscheinend nur unter Backpackern rumgesprochen hat (wir nutzen für die Campingplatzsuche immer eine App, in der Backpacker verschiedene Sachen eintragen können), werden wir heute Nacht kein Zelt aufbauen. Wir schlafen einfach zu Fünft im Auto, dann kann man sich im Notfall besser rausreden. Obwohl wir nicht glauben, dass irgendetwas passiert. Wir sind hier nicht alleine, und es gibt auch keine Schilder, die das Overnightcampen verbieten smile

Ich melde mich morgen wieder, ich hoffe es geht euch allen gut! smile

Viele liebe Grüße, Vera kiss

Mittwoch, 10.02.2016

Rückkehr in das Backpackerleben

Heute haben wir ein allerletztes Mal auf den bequemen Schlaflagern ausgeschlafen (eigentlich war frühes Aufstehen geplant, aber das haben wir natürlich wieder mal nicht geschafft wink). Das zusammen Packen und Einräumen hat dann auch wieder einiges an Zeit in Anspruch genommen. Als alles soweit fertig war und Filip sich um unser Frühstück kümmerte - wir haben am Tag zuvor unseren Brotteig ein wenig versaut (viel zu viel Wasser dazu getan) & deswegen hatten wir sehr viel Teig. Den haben wir in Öl ausgebacken und als Art Pfannkuchen gegessen. Anfangs war es ziemlich lecker, aber ab dem Zweiten hat man es eher runter gewürgt, da es viel zu fettig war laughing - haben Anette und Danny uns noch einige Reisetipps gegeben. Wieder einmal hat sich gezeigt, wie unglaublich freundlich die Neuseeländer sind: Danny hat uns für unsere Weiterreise seinen Housetruck angeboten (mit Dusche, WC, Bett, TV, etc..). Leider dürfen wir den mit unserem Führerschein nicht fahren & wir mussten das großzügige Angebot ablehnen.

Dann kam die große Verabschiedung. Wir haben den Beiden jeweils eine Kette geschenkt, mit Anhängern, die wir am Strand gefunden haben. Dazu gab es eine Tüte mit gebrannten Mandeln und Erdnüssen (Niko hat jetzt schon öfter welche gemacht - oberlecker *-*). Sie haben sich Beide sehr gefreut smile Ich habe von Anette noch ein kleines Glas Nutella bekommen, damit ich stark bleibe & es mit den Jungs aushalte wink Darüber habe ich mich unglaublich gefreut, da Nutella nicht in unserem Backpackerbudget liegt & ich deswegen lange Keines mehr gegessen habe smile

Unser erster Halt war am Rand von Dunedin bei einem Ölimporteur. Dort haben wir uns einen 20l Kanister Motoröl besorgt, das momentane 'Lebenselixier' unseres Autos. Durch Danny haben wir einen Freundschaftspreis bekommen & Einiges gespart smile

Danach ging es an der Scenic Route entlang Richtung Invercargill. Unser erster Halt war Nugget Point. Dort erwartete uns ein Leuchtturm, und im Meer vor ihm gab es große Steine, welche erstaunlich geradlinig geformt waren. Leon hat diesen Ort mit den Worten 'Stonehenge under water' beschrieben. Wir hatten zu diesem Zeitpunkt traumhaftes Wetter, was den Effekt des Panoramas noch mehr verstärkte smile Im Wasser und auf den Steinen tollten wieder viele Robben, deren Schreien und Quieken vom Wind bis zu uns getrieben wurden. 

Danach ging es weiter im Auto. Der nächste Stopp war bei den Purakaunui Falls.

Die Wasserfälle dort waren zwar nicht sehr spektakulär, aber es hat uns sehr beeindruckt, wie schnell sich die Landschaft ändern kann. Gerade waren wir noch an der Küste, haben Strand, Meer und blauen Himmel gesehen, und auf einmal sind wir mitten im Busch, der (bis auf das Klima) an einen tropischen Regenwald erinnert.  

Die Scenic Route führte uns weiter durch hügelige Wüstenlandschaften mit Tausenden von Schafen, kleinen Waldstücken, 'Regenwald', und an der Küste entlang. In Papatowai wollten wir uns einen Housetruck anschauen (auch eine Empfehlung von Anette). Darin lebt ein Mann, der handwerklich sehr begabt ist & seine Werke ausstellt. Leider hat er am Mittwoch geschlossen. Auch an den Cathredal Caves hatten wir kein Glück. Diese hatten schon am Vormittag zugemacht, da man sie nur bei Ebbe besuchen kann. Deswegen entschieden wir uns, die McLean Falls zu besuchen - diese Wasserfälle waren um einiges beeindruckender smile Auch dort war die Landschaft wieder ein einziger Tropenwald. Überall hingen Äste wie Lianen herab, an denen man schaukeln und sich hin und her schwingen konnte - da kam bei uns allen das Kind heraus wink

Mittlerweile war es schon Abend geworden, und deswegen machten wir uns auf zu einem kostenlosen Campingplatz. Dieser war mitten in der Pampa (Slope Point, der südlichste Punkt der neuseeländischen Südinsel. Von hier sind es bis zum Südpol 4803 km, zum Äquator 5140 km) und nur durch eine 13 km lange Schotterstraße zu erreichen. Deswegen erwarteten wir, dort die Einzigen zu sein. Als wir dort ankamen wurden wir allerdings vom Gegenteil überzeugt. Man hat mal wieder gesehen, dass die Beschreibung 'kostenlos' tausende Backpacker anzieht - der ganze Platz war voll von Autos, und viele Backpacker spielten zusammen im Regen Fußball smile Nach einem spärlichen Abendbrot (es gab nur Chips, auf Kochen hatten wir bei dem Regen keine Lust) haben sich die Jungs ins Zelt verzogen und ich habe es mir im Auto bequem gemacht.

In nächster Zeit werde ich oftmals keinen Empfang und dadurch kein Internet haben (so wie heute). Trotzdem werde ich jeden Tag etwas schreiben & es dann hochladen sobald ich kann smile

Ich sende an Alle viele liebe Grüße aus dem Süden! Bis morgen, Vera kiss

Dienstag, 09.02.2016

Schlechte Neuigkeiten :-(

Heute haben Jonathan und Filip unser Auto in die Werkstatt gebracht. Lee (der Mechaniker) hat sich nur ganz kurz den Motor angehört und uns dann jegliche Hoffnung genommen: Unser Auto liegt quasi im Sterben. Früher oder später wird der Motor komplett kaputt gehen und er macht einfach gar nichts mehr - eine Reparatur wäre zu teuer und würde keinen Sinn mehr machen. frown

Nachdem die Stimmung dadurch etwas gedrückt war, haben wir uns trotzdem dafür entschieden, weiter zu reisen und unsere 'Susi' (so haben wir unser Auto genannt) noch so lange zu fahren, wie sie es mitmacht smile

Jetzt wird jeder Tag und jede Autofahrt ein kleines Abenteuer wink

Morgen machen wir uns dann auf die Weiterfahrt.

Sehr viel mehr gibt es von heute nicht zu erzählen. Wir haben Ordnung gemacht und unsere Sachen gepackt smile

Viele liebe Grüße, Vera.

Montag, 08.02.2016

Ein Tag auf einem Fischerboot :)

Noch vor dem Sonnenaufgang begann unser Tag - um vier Uhr holte uns der Wecker aus dem Schlaf. Schnell wurde gefrühstückt und jeder hat sich warm eingepackt (ich hatte drei Paar Socken, zwei Hosen, 6 Schichten am Oberkörper, Schal, Handschuhe und Stirnband + Mütze). Kurz vor fünf war dann Danny da, um uns abzuholen. Mit dem gepackten Essenskorb machten wir uns im Dunklen auf dem Weg zum Auto, um zum benachbarten Ort zu fahren. Dort im ruhigen kleinen Hafen wartete schon das Fischerboot Katrina auf uns. Eine Weile mussten wir noch warten, zum einen auf den Tagesanbruch, damit wir ein wenig mehr Licht hatten, zum anderen auf Dannys Mitarbeiter - er scheint ziemlich unzuverlässig zu sein & kommt andauernd zu spät. Gegen sechs starteten wir dann unser Abenteuer. Anfangs hatte Niko ein wenig mit Seekrankheit zu kämpfen, hat es dann aber doch relativ schnell überstanden smile

Danny hat uns seine Geräte erklärt und viel über das Meer erzählt. Während der Fahrt ging langsam die Sonne auf und tauchte das Meer in ein sanftes orange smile Einmal kreuzte ein Seehund unsere Wege, öfters konnten wir auch die Rückenflosse eines vorbei schwimmenden (kleineren) Hais sehen. Und die ganze Zeit waren wir umringt von Vögeln - Möwen, Albatrosse und einige andere. Nach zwei Stunden Fahrt war es dann soweit, wir ließen das Netz hinaus (ca. 140 m hinter uns hergezogen). Danach hieß es warten, warten, warten. In der Zeit gab es Tee und Cracker und wir genossen einfach die Zeit auf dem Wasser.

Gegen zehn konnten 'wir' dann unseren ersten Fang einholen (wir Fünf standen eigentlich nur daneben und haben zugeschaut). In unserem Netz wimmelte es hauptsächlich von Flundern. Vereinzelt gab es auch Rochen und andere große Fische mit zwei Stacheln (die konnten wir allerdings nicht zuordnen bzw. muss ich gestehen, die englische Bezeichnung schon wieder vergessen zu haben). Dazwischen mogelten sich kleine Haifische, Seesterne und Einsiedlerkrebse - die wurden alle aussortiert und wieder ins Meer geschmissen. Dort sind sie allerdings gleich den Vögeln zum Opfer gefallen, die sich wie Geier um unser Boot ansammelten und sich richtig um den Fisch stritten. Nach dem Aussortieren kam es dann zum Entdarmen der Fische - was unblutiger und schneller ablief, als erwartet, aber für mich trotzdem kein so schöner Anblick war (auf jeden Fall werde ich in meinem späteren Leben keine Fischerin), aber die Neugier siegte über den leichten Anflug von Ekel undecided Bei den Rochen wurden die Flügel abgeschnitten und bei den anderen Fischen (mit den Stacheln) der untere Teil. Die nicht benötigten Teile wurden auch wieder an die Vögel übergeben.

Zwei der Flundern filetierte Danny direkt - unser Lunch smile

Danach wurde das Netz erneut rausgelassen. Während dieser Zeit schlug dann auch bei Leon die Seekrankheit zu und ihn erfasste ein Anflug von Übelkeit und Brechreiz. 

Die Zeit des Wartens machte ich es mir auf dem Bug bequem & schlief ein. Über eine Stunde war ich total weg (die Müdigkeit siegte) - und verpasste das Lunch. Nachdem ich Sleepyhead (Schlafmütze) wieder wach und ansprechbar war, machte Danny extra für mich noch etwas zu essen. Den frisch gefangen Fisch machte er in einen Teigmantel und briet ihn mit Butter an. Dazu gab es Toast mit Butter - unglaublich lecker *-*

Das Meer war zu diesem Zeitpunkt wahnsinnig ruhig, überall saßen Vögel auf dem Wasser und ganz langsam suchten wir uns unseren Weg durch das kühle Nass. In der Zeit nickten auch die anderen ein bisschen ein. Geweckt wurden wir dann vom Geräusch der Seile, die das Netz und somit den zweiten Fang einholten. Frisch gestärkt und fit beobachteten wir ein zweites Mal die Prozedur. Dieses Mal stellten sich Filip, Niko und ich auf das Dach und behielten die Lage von oben im Auge smile

Der zweite Fang war viel viel besser. Diesmal zogen wir mehr als doppelt so viele Fische an Bord. Danny hatte sichtlich Spaß daran, dass wir dabei waren & ein/zwei aussortierte Fische warf er zu uns hinauf. Das eine mal auch einen der kleinen Haifische - damit hatte ich in dem Moment überhaupt nicht gerechnet undecided Aber es war schon wirklich interessant, sich die Tiere mal näher anschauen zu können. Das Entdarmen schaute ich mir beim zweiten Mal nicht nochmal an, ich machte es mir lieber auf dem Dach bequem und schaute ein wenig in die Ferne und genoss die Fahrt - auch da überwog die Müdigkeit und ich schlief wieder eine kleine Weile. Sanft wurde ich von Niko geweckt, der mir berichtete, dass wir mit dem Fischen fertig sind und uns Richtung Hafen aufmachten. Noch etwas unsicher und verschlafen stieg ich vom Dach herab und gesellte mich zu den anderen wink

Gegen vier Uhr waren wir dann wieder an unserem Anlegeplatz - also waren wir insgesamt 10 h auf dem Meer. Unsere Ausbeute waren achteinhalb Kisten mit frischem Fisch. Erschöpft und müde, aber auch glücklich, diese Erfahrung machen zu dürfen, kehrten wir zu Anette zurück. Sie hatte auch schon Feierabend und erwartete uns mit frisch gebackenem Brot. Wir hatten gar nicht bemerkt, wie hungrig wir mittlerweile waren & freuten uns daher noch mehr *-*

Der restliche Tag verlief ruhig. Wir wärmten uns alle ein wenig auf und dösten (schon wieder laughing - wir sind alle ziemlich kaputt). Momentan zieht der Geruch von Essen durch das Haus. Danny macht noch einmal frischen Fisch für uns smile

 

Morgen schauen wir dann mit unserem Auto in der Werkstatt vorbei - danach entscheidet sich, wie es weitergeht! smile

Bis morgen, viele liebe Grüße, Vera kiss

Sonntag, 07.02.2016

Der vorerst letzte Strandtag :)

Hallo an alle! kiss

Den heutigen Tag haben wir spontan - ursprünglich wollten wir einen kleinen Rundgang wandern - nur am Strand verbracht. Das Wetter war einfach ein Traum. Sonnenschein, blauer Himmel und keine Wolke am Himmel *-* perfektes Strandwetter - es war nicht zu warm, aber auch nicht zu kalt. Einfach angenehm cool Laut den Wettervorhersagen (auch wenn diese hier nicht so zuverlässig sind) soll es in den nächsten Tagen wieder schlechter werden - deswegen war der heutige Tag wohl vorerst der letzte Strandtag.

Bei Leon und Niko kamen bei dem traumhaften Strandtag einige Kindheitserinnerungen hoch, und so fingen die beiden mit großer Begeisterung an, eine Sandburg zu bauen. Am Ende haben auch Jonathan und ich noch ein wenig geholfen :) Die restliche Zeit haben wir einfach nur die Sonne genossen, gequatscht und gelesen smile

Abends hat dann, wie versprochen, Danny für uns gekocht - frisch gefanger Fisch im Teigmantel. Dazu gab es wieder mal einen frischen Salat aus dem Garten. Einfach perfekt! laughing Der beste Fisch, den ich in meinem Leben je gegessen habe (eigentlich esse ich Fisch ja gar nicht so gern) - auch die anderen waren absolut begeistert tongue-out

Danny hat uns Fünf morgen nochmal auf sein Fischerboot eingeladen. Anette kann leider wegen der Arbeit nicht mit frown Frühs um fünf werden wir starten, also heißt es sehr früh aufstehen (ich bin gespannt, wie gut das klappt) wink Wir freuen uns alle schon riesig drauf, das wird bestimmt ein einzigartiges Erlebnis.

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag! smile

Viele liebe Grüße, Vera.

Samstag, 06.02.2016

Ein ruhiger Samstag

Nach einem (für unsere Verhältnisse) frühen Frühstück machten wir uns voller Vorfreude und dick eingepackt - Anette hat uns allen noch Mützen, Strümpfe, etc. geliehen - gemeinsam mit Danny auf den Weg zu seinem Boot smile Nach einigen letzten Vorbereitungen begann die Erkundungstour des Bootes - ein typisches Fischerboot, wir alle waren sehr begeistert. Mit heißem Tee und Kaffee warteten wir noch ca. 40 Minuten (da wir noch mehr Flut brauchten), bevor wir endlich aufbrachen smile

Leider kamen wir nicht weit, sondern mussten nach einer Viertelstunde umdrehen - zu hoher Wellengang. frown Es wäre einfach zu gefährlich gewesen, auf das Meer hinaus zu fahren. Wieder am Hafen angekommen, gab es Lunch auf dem Boot - Brötchen, Käse, Tomaten, Hummus, Schokolade, Cracker und Kekse & einige Erklärungen seitens Danny - wahnsinnig interessant smile

Danach machten wir uns auf den Weg zurück zu Anette & seitdem ist nicht mehr viel passiert. Wir haben geschlafen, gelesen und Film geschaut - da wir alle ein wenig erkältet sind, haben wir die Ruhepause genossen, um uns ein wenig auszukurieren. Gegen Abend, langsam wurde uns das Rumgehänge zu viel, sind Niko, Leon und ich nochmal an den Strand und haben ein wenig die Umgebung erkundet & die frische Luft genossen.  Zum Abendessen gab es unglaublich leckeren Nudelauflauf und frisches Gemüse aus dem Garten - Anette hat für uns gekocht smile Für morgen Abend hat Danny versprochen, uns ein Gericht zu zaubern - wenn wir Glück haben mit frischen Fisch. Wir freuen uns alle schon sehr darauf smile

Dank Anette haben wir am Dienstag einen Termin in einer befreundeten Autowerkstatt (am Montag ist hier Feiertag). Ursprünglich hatten wir ja vor, morgen weiter zu fahren und den Rest der Insel zu erkunden, aber das müssen wir erstmal vertagen, das Auto muss durchgecheckt werden. Aber wir können uns nicht beschweren - wir dürfen noch länger an diesem traumhaften Ort bleiben. Anette freut sich auch sehr, sie hat uns sehr gerne bei uns, leider muss sie ab morgen wieder arbeiten..

Bis morgen, eure Vera.

Freitag, 05.02.2016

Dunedin und Tunnel Beach :)

Hallo an alle kiss

Ich hatte eine sehr unruhige Nacht und bin heute dementsprechend müde - gleich fallen mir bestimmt die Augen zu - deswegen gibt es heute nur eine kleine Zusammenfassung unseres Tages smile

Der heutige Tag brachte gemischte Gefühle mit sich. Zum einen gab es ein zwar Probleme, zum anderen haben wir wieder traumhafte Seiten von Neuseeland gesehen smile

Als wir uns heute Richtung Dunedin aufmachen wollte, ist unser Motor einfach ausgegangen. Nach dem Nachfüllen von Öl konnten wir unsere Reise doch starten, allerdings klingt unser Motor gar nicht gut - wir müssen also demnächst in eine Werkstatt, was wahrscheinlich sehr teuer wird frown

in Dunedin haben wir Jonathan beim Zahnart abgeliefert & der Rest von uns ist Einkaufen gegangen. Als wir restliche finanzielle Dinge klären wollten & ich ein wenig Geld in unser Gemeinschaftskonto eingezahlt habe, habe ich dummerweise (sowas ist mir noch nie passiert) meine Karte im Automaten stecken lassen.sealed Zum Glück ist es mir gleich nach anderthalb Stunden aufgefallen, wir sind zurück zur Bank - aber die Karte war weg. Irgendjemand hat sie anscheinend mitgenommen. Aber wir haben die Karte direkt sperren lassen & ich habe eine neue bekommen - also alles gut wink

Danach waren wir bei einem neuseeländischen Döner (lecker, aber nicht vergleichbar mit Deutschland tongue-out) und sind danach zum Bahnhof gefahren, welcher architektonisch sehr schön ist smile Im Anschluss sind wir an die steilste Straße der Welt gefahren - 36% Anstieg. Unserem Auto haben wir die Straße gar nicht erst zugemutet, die Jungs sind aber allesamt hochgelaufen - ich hab in der Zeit unten gewartet smile.

Nach einem kurzen Zwischenstop am Supermarkt, um ein Eis zu holen, sind wir zu einem Geheimtipp von Anette gefahren - Tunnel Beach. Ein traumhaft schöner Ort, den man gar nicht mit Worten beschreiben kann. Man hat einen wundervollen Ausblick mit tobenden Wellen und kommt über einen kleinen Tunnel mit Treppenstufen (ein König hat diesen für seine Tochter gebaut, damit sie bequem an den Strand gehen kann) an einen kleinen Strand mit riesigen Felsen, auf denen man es sich bequem machen kann :) alles in allem ein traumhaft schöner Ort, an dem wir uns einige Zeit aufgehalten haben smile

smile

Danach sind wir alle müde und kaputt wieder bei Anette angekommen. Ihr Sohn Marco war zu Besuch, und mit ihm haben wir gemeinsam gegessen und viel gequatscht, aber jetzt werden wir alle nur noch auf unsere Matratzen fallen - morgen steht uns ein aufregender Tag bevor: wir gehen mit einem Freund von Anette zum Fischen. Ich bin schon sehr gespannt.

Bis dahin wünsche ich allen einen schönen Start in das Wochenende! kiss

Donnerstag, 04.02.2016

Ein sehr fauler Tag

Heute ist noch weniger passiert als gestern, aber da ich momentan so vorbildlich jeden Tag berichte (und ich mir auch vorgenommen habe, das so weiterzuführen) gibt es auch heute ein kleines Lebenszeichen von mir smile

Der Vormittag lief genauso wie die letzten Tage ab - aufstehen und dann gibt es ein leckeres Frühstück. Danach sind Leon und ich an den Strand und haben ein wenig im Schatten die Meerluft genossen. Als sich das Wetter dann zuzog, sind wir wieder ans Haus gegangen und die Jungs haben für Anette eine Badewanne aus der Einfahrt in den Garten getragen - seit drei Jahren war das schon geplant, aber bisher hatte sie es noch nicht geschafft. In der Badewanne möchte sie Erdbeerpflanzen ziehen smile

Gegen drei Uhr kam dann Anette's jüngster Sohn Marco (er ist genauso alt wie wir; frisch ausgezogen am Montag), und gemeinsam sind die Zwei nach Bluff gefahren, um zu segeln. Morgen Abend kommen sie wieder. Obwohl sie nicht da ist, dürfen wir trotzdem hier bleiben - für deutsche Verhältnisse unvorstellbar, im Grunde sind wir ja Fremde für sie, aber in Neuseeland scheint das Gang und Gebe zu sein. smile So cool, wir wissen gar nicht, wie wir uns jemals für diese Gastfreundschaft bedanken können. Immer wenn wir sie fragen, sagt sie, es ist Dank genug, dass wir uns freuen. Für sie ist ihr Haus ein wahnsinnig besonderer Ort (da kann ich nur zustimmen - hier könnte ich mir auch ein Leben vorstellen laughing) ) und sie ist froh, das Besondere mit uns teilen zu können smile

Noch nie habe ich (und die Jungs auch nicht) eine so unglaublich freundliche, symphatische und gastfreundliche Frau kennengelernt. Wir fühlen uns hier wahnsinnig wohl smile

 

Nachmittags setzte dann ein leichter Regenschauer ein. Wir Fünf setzten uns auf die Veranda und planten ein wenig unserer Weiterreise, danach haben wir nicht mehr viel gemacht (wie den ganzen Tag - momentan sind wir nur am rumhängen und ausruhen). Da das Wetter jetzt wieder besser ist, werde ich noch einen kleinen Strandspaziergang machen. smile

Ich wünsche allen einen wundervollen Donnerstag und hoffe allen geht es gut! Viele liebe Grüße vom Meer, Vera.

Mittwoch, 03.02.2016

Ein entspannter Strandtag :)

Vom heutigen Tag gibt es nicht sehr viel zu berichten. Wie erhofft, hatten wir traumhaftes Wetter und strahlenden Sonnenschein :)

Nach einem gemeinsamen Frühstück und kurzer Hilfe beim Feuerholz holen, haben wir uns an den Strand begeben, die Sonne genossen und uns Abkühlungen im Meer geholt. Über die Mittagsstunden sind wir zurück ins Haus, haben Wäsche gewaschen und uns gestärkt. Danach ging es wieder direkt an den Strand. Dort haben wir Muscheln gesucht, ich wurde komplett vergraben und wir haben uns, mit viel Spaß, in die tobenden Wellen geworfen *-*

Erstaunlicherweise hat sich heute, trotz der knallenden Sonne, niemand einen Sonnenbrand geholt.

Anette war währenddessen bei einem Freund zum Kaffee trinken auf einem Boot und widmete sich danach ihrem geliebten Garten. Als wir uns alle das Salz und den Sand abgespült hatten, kamen wir am Tisch zusammen und haben uns von Anette noch einige Tipps für unsere Weiterreise geholt (zum Glück will sie uns alles noch einmal aufschreiben, merken konnte ich mir nicht alles :D). Auf einmal meinte Anette: ich habe für jeden von euch ein individuelles kleines Geschenk und ihr könnt nichts tun, außer es anzunehmen und euch zu bedanken. Ich habe eine wunderschöne Kette mit einem grünen Jade Anhänger bekommen - in der Maorikultur wird es Pounamou genannt. Ein Ponamou bringt dem Träger Glück - er wirkt aber nur, wenn der Träger vom Stein 'gefunden' wird. Wenn man sich also so einen Stein kauft, hat er keine Wirkung. Die Maori haben eine wahnsinnig interessante Kultur und zu allen Dinge ihre eigene Geschichte - dabei ist alles wahnsinnig naturverbunden :)

Da Anette in Dunedin zum Essen eingeladen ist, verbringen wir unseren Abend heute alleine. Es gab Makkaroni mit Käse, frischer Salat (alles aus dem Garten) und zum Nachtisch haben wir uns Schokogrießpudding gemacht und werden jetzt nebenbei eine Runde Monopoly spielen :)

Viele liebe und sonnige Grüße, eure Weltenbummlerin Vera.

Dienstag, 02.02.2016

Sonne, Sand und Meer :)

Nach einer wunderbar erholsamen und bequemen Nacht - ich durfte in Anette's Muttertagsgeschenk schlafen: ein Boot, an Seilen aufgehangen und freischwingend in alle Richtungen - wurden wir von dem Geruch frisch gebackenen Brotes geweckt smile Gemeinsam frühstückten wir (Mega lecker!) und anhand einer Karte zeigte uns Anette, was wir uns anschauen sollen. Gegen elf Uhr starteten wir dann. Unser Ziel: die Otago Peninsula. Zuerst ging es bis ganz an die Spitze. An einen Aussichtspunkt, an dem man Möwen, Albatrosse und Robben beobachten konnten. Auch einen Delfin konnten wir kurzzeitig erspähen. 

Danach ging es weiter an den Sandflybay - ein wunderschöner weißer Sandstrand mit riesengroßen Dünen (das Runterrennen machte riesig Spaß, das wieder hoch Laufen war ziemlich anstrengend wink). Auch dort begegneten wir einer Seerobbe und wir blieben eine Weile, um die Sonne zu genießen.

Mit einem Blick auf die Uhr stellten wir fest, dass es Zeit wurde in die Stadt zurück zu fahren. Wir mussten Jonathan's Handy aus der Reparatur abholen und noch ein wenig einkaufen. Auf der abenteuerlichen Straße (sehr kurvig, eng und direkt am Meer - ohne Absperrung) ging es also in das Stadtzentrum. Schnell erledigten wir alle notwendigen Dinge & danach ging es zurück zu Anette. Wir nutzen die letzten wärmenden Sonnenstrahlen, um nochmal ins Meer zu springen und ein wenig auf den Wellen zu 'surfen' (mit Boadyboards).  Nach einer erfrischenden und wärmenden Dusche geht es jetzt an das gemeinschaftliche Pizzabacken smile

Wenn das Wetter morgen mitspielt, werden wir einen entspannten Tag am Strand verbringen smile

Ich wünsche allen einen schönen Dienstag! Bis morgen, Vera kiss

Montag, 01.02.2016

Angekommen in Dunedin

Der heutige Tag war von vorne bis hinten perfekt. Von Sonnenstrahlen auf dem Gesicht wachgekitzelt gab es erstmal eine Runde Morgenschwimmen (bzw. eher plantschen - für einen längeren Aufenthalt war es zu kalt) im Meer. Anschließend gab es das gleiche langweilige Frühstück wie immer, dafür aber mit traumhaftem Meerblick! *-*

Gegen Mittag haben wir es geschafft - die Zelte waren abgebrochen und das Auto gepackt - der Weiterfahrt stand nichts mehr entgegen. Eine halbe Stunde später waren wir  am ersten Zwischenstop des Tages angelangt: die Moeraki Boulders. Eine wahre Touristen-Hochburg - allerdings ist uns der Grund dafür nicht nachvollziehbar. Es sind Steine am Strand. Natürlich sind diese ganz schön anzusehen & sie sind auch auf eine gewisse Art und Weise besonders (sie sind rund und glatt - beschrieben klingt es irgendwie noch unspektakulärer smile), aber den Aufruhr darum nicht wirklich wert. Trotzdem haben wir eine lustige Zeit dort verbracht. Das Wetter war einfach traumhaft und der Strand wirklich schön. Einige unserer Spielereien im Sand haben uns dann zu einer Attraktion gemacht. Niko hat seine Füße etwa 15 cm in den Sand eingegraben & konnte sich deshalb sehr weit nach vorne lehnen ohne umzufallen. Auf einmal großes Blitzlichtgewitter. Eine Gruppe Asiaten versammelten sich um uns und fotografierten nicht mehr die Steine - sondern Niko laughing

 

Danach ging es ein paar Kilometer weiter nach Süden, zu einem Tipp von Anette (die Schulfreundin meines Onkels) - Shag Point. Dort konnten wir noch einmal Seelöwen und einen tollen Ausblick bewundern smile

An der Küste entlang ging es dann, mit traumhaften Panoramen, nach Dunedin. Eine, für neuseeländische Verhältnisse, sehr schöne Stadt. Morgen werden wir sie uns genauer anschauen.

Noch weiter südlich lernten wir dann endlich Anette und ihr traumhaftes Heim kennen - ich war vom ersten Moment an sprachlos. Ihr Grundstück liegt direkt am Meer, innerhalb einer Minute ist man an einem traumhaften Sandstrand und ihr Haus ist einfach wundervoll - in den letzten zwanzig Jahren komplett selber aufgebaut. Man kann es gar nicht in Worte fassen. Vom ersten Moment an habe ich mich hier total wohl gefühlt smile

Auch Anette überzeugte uns von der ersten Sekunde an mit ihrer Sympathie und Wärme. Gemeinsam haben wir viel geredet, gelacht und gekocht. Alles in allem kann man nur sagen - uns geht es gerade allen super gut und wir sind sehr froh und glücklich hier sein zu dürfen! kiss

Sonntag, 31.01.2016

Sonnige Stunden in Oamaru

Der heutige Tag begrüßte uns mit Wolken und Wind - passend zu meiner unruhigen Nacht. Ich habe nicht besonders gut geschlafen, da gestern in unserem neuseeländischen Freundeskreis zwei Unfälle passiert sind & ich mir ziemliche Sorgen gemacht habe. Einer unserer Kumpel hat sich bei einem Sturz von einer Leiter auf Arbeit die Pulsadern des linken Armes aufgerissen & in der Woofingfamilie von zwei Freundinnen hat sich ein zweijähriger Junge komplett den Bauch aufgeschnitten. Heute früh kam aber von beiden Seiten die Entwarnung - den Umständen entsprechend geht es allen Beteiligten gut! smile

(Woofingfamilie: Dort kann man für Kost und Logis arbeiten)

Nach einem typischen Backpackerfrühstück (Toast mit Erdnussbutter/Nutella) machten wir uns auf den Weg in die Public Gardens in Oamaru. Oamaru ist (für Neuseeländische Verhältnisse) ein attraktiver Ort - nicht nur die typische Ansammlung von Geschäften.  Als uns die Sonne entgegen lächelte (& wir nichts anderes gefunden haben, was man machen kann smile), haben wir uns entschieden, den Tag in der Gartenanlage zu verbringen. Gesagt, getan - nach einem kurzen Einkauf richteten wir uns auf der Wiese ein, ausgestattet mit Musik, Eis und verschiedenen Knabbereien. Mehrere Stunden lagen wir rum und haben die Sonne genossen wink Sehr viel mehr gibt es vom heutigen Tag auch nicht zu berichten. Da der Campingplatz von gestern so schön und vor allem kostenlos (ein sehr wichtiges Backpackerkriterium) ist, werden wir die heutige Nacht auch hier verbringen. 

Morgen geht es dann nach Dunedin - zu einer Schulfreundin meines Onkels Werner. Sie freut sich schon total auf uns und auch wir sind total gespannt sie kennenzulernen! :)

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag! Ich denke ganz fest an euch, bis bald! kiss

Samstag, 30.01.2016

Ein sonniger Tag am Mt Cook

Heute war uns das Wetter wohlgesonnen & wir konnten am Mt Cook die Sonne genießen :)

Nach einer mehr oder weniger angenehmen Nacht zu fünft im Auto sind wir gegen 10 Uhr am Lake Pukaki aufgebrochen. Schon da konnten wir traumhafte Aussichten genießen *-*

Am Mt Cook angekommen entschieden wir uns für einen ca. 5 km langen Track (auf Google Maps zu finden: "Red Tarn Track, Mount Cook National Park, Neuseeland"). In Schlängellinien erklommen wir den Berg & konnten dabei ein tolles Panorama betrachten - Mt Cook & vor ihm liegend Mt Cook Village.

(Wir waren natürlich nicht auf dem Mt Cook selbst - das ist der höchste Berg Neuseelands mit 3724 m Höhe - nur für echte Bergsteiger machbar. In der Sprache der einheimischen Maori heißt der Berg Aoraki).

Leider hat auf dreiviertel des Berges mein Kreislauf aufgeben (ich brüte wohl etwas aus) & deswegen bin ich zurück geblieben & die anderen haben den restlichen Aufstieg auf sich genommen. Mit guter Laune und tollen Fotos (durch Red Tarns (rote Wasserpflanzen) waren die Seen rot gefärbt) holten sie mich ca. anderthalb Stunden später wieder ab und gemeinsam sind wir wieder in das Village gewandert. Von dort aus sind wir noch einmal 15 min gelaufen um uns den Mueller Lookout und das Alpine Memorial anzuschauen. Das hat sich allerdings nicht sehr gelohnt - vor allem war es sehr touristisch angehaucht. Und Rucksack an Rucksack laufen ist nicht unser Ding :D

 

Anschließend ging es mit dem Auto 200 km etwas südlicher an die Küste - Oamaru. Dort haben wir etwas gegessen & sind jetzt etwas abseits auf einem kostenlosen Campingplatz direkt am Meer *-*

Den Abend lassen wir mit Meerblick ausklingen - mit Hoffnung auf Delfin- und/oder Pinguinsichtung.

Ich versuche mich morgen wieder zu melden.

Viele liebe Grüße von der Küste, Vera.

 

Freitag, 29.01.2016

Sonnenbrand, Regen, Rückenschmerzen und lustige Stunden :-)

Einige Zeit ist vergangen, seitdem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Aber auch die letzten zwei Wochen sind für uns wie im Flug vergangen. Nach anfänglicher Skepsis gegenüber Rakaia Huts (es liegt halt wirklich am Rand jeglicher Zivilisation - alles ist ca. 30 km entfernt frown) haben wir am Ende unsere Zeit sehr genossen. Jeden Tag war es wie nach Hause kommen. Die anderen sind für uns zu so etwas wie einer Familie geworden - jeden Abend wurden Arbeitsgeschichten ausgetauscht, gemeinschaftlich gekocht & gesellige Abende am Lagerfeuer, Strand oder einfach auf dem Campingplatz verbracht smile Wir haben noch einmal Honey besucht, Anni und Jann getroffen & haben uns sogar einen neuseeländischen Nachtclub angeschaut wink

Unsere Arbeit war aufgrund des Wetters sehr wechselseitig. An manchen Tagen wussten wir gar nicht, wie wir uns noch vor der Sonne schützen sollen, die gnadenlos herunterknallte (und einige heftige Sonnenbrände verursachte), an anderen Tagen war es so windig, dass man fast vom Feld gepustet wurde - dabei wurde unser Zelt komplett zerstört, aber wir hatten klugerweise schon für Ersatz gesorgt - und an vielen Tagen konnten wir wegen Regen gar nicht arbeiten. Dann mussten wir unsere Tage auf dem Campingplatz verbringen - was durch die vielen netten Leute sehr spaßig war smile. Aber eines hatte jeder Arbeitstag gemein: am Ende des Tages klagte jeder von uns über Rückenschmerzen frown

Nachdem die meisten anderen unserer Stammgruppe schon letzte Woche abgereist sind, haben auch wir uns heute auf den Weg gemacht & Rakaia Huts verlassen. Dabei kamen gemischte Gefühle auf: einerseits freut man sich, diesen Ort endlich zu verlassen, andererseits war es für die letzten drei Wochen ein Stück Heimat, in der viel gelacht wurde. Nachdem das Auto wieder eingeräumt & alle Sachen mehr oder weniger gut verstaut waren, sind wir nach Rakaia gefahren, um uns sowohl bei Honey, als auch bei Heather (unsere Supervisorin - zu ihr haben wir ein super Verhältnis aufgebaut ) zu verabschieden. Danach haben wir uns noch um neue Reifen und die Registration unseres Autos gekümmert & lassen jetzt (nach zweieinhalb Stunden Fahrt) unseren Abend am Lake Pukaki ausklingen - hier haben wir auch schon unseren Neujahrstag verbracht. Morgen wollen wir noch einmal versuchen, eine Wanderung um den Mount Cook/Aoraki zu machen - das letzte Mal hatte uns ja der Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht - bevor wir Richtung Dunedin aufbrechen smile

Ich denke, jetzt werde ich es auch wieder schaffen öfter zu schreiben - sicherlich wird es auch jetzt wieder mehr zu berichten geben.

Ich hoffe es geht euch allen gut! smile

Viele liebe Grüße vom anderen Ende der Welt, Vera.

Mittwoch, 06.01.2016

Die letzten sechs Wochen :)

Hallo an Alle! smile

Gerade habe ich versucht, noch einige Bilder zu meinen EInträgen hinzuzufügen (mit dem Handy funktioniert das von unterwegs leider nicht), allerdings hindert mich ein kaputtes Kabel mit Wackelkontakt und eine schlechte Internetverbindung daran. Eventuell kann ich meinen Eltern einige Bilder zuschicken und sie fügen sie an geeigneter Stelle ein - dann wird alles ein wenig anschaulicher laughing

(Anmerkung: Die neuen Bilder sind drin. Es lohnt sich also, wieder mal die älteren Einträge anzuschauen. Durch Anklicken der Bilder werden sie groß angezeigt).

Während der Bildersuche ist mir bewusst geworden, dass wir jetzt bereits seit sechs Wochen unterwegs sind. Einerseits fühlt es sich wie eine ewig lange Zeit an (aufgrund der vielen Erlebnissen), andererseits verfliegen die Tage hier wie im Flug - ein Viertel der Reise ist schon wieder rum.

Es ist echt erstaunlich, wie viel man in so einer Zeit erleben kann, und wie sehr man sich selbst verändert. Zum Einen muss man sein Lebensstandard total herunterschrauben, Duschen ist mittlerweile ein Luxusgut :D Daheim muss man sich wahrscheinlich erstmal wieder daran gewöhnen, jeden Tag duschen zu gehen. Aber da es bei Allen so ist, fällt es gar nicht mehr auf :D Es gibt Zeiten, da hat man mehrere Tage hintereinander dasselbe an (& schläft auch darin). Hauptgrund dafür: Wäsche und dadurch Geld sparen. Auch das Essen ist nicht so kulinarisch wertvoll wie daheim. Die Nahrung besteht im Prinzip aus Nudeln, Kartoffeln oder Reis. Zum Frühstück gibt es 1$-Toast (meist ungetoastet) mit Erdnussbutter und/oder Billignutella. Da uns das Weißbrot zum Hals heraushängt, sind wir auf Tortillas umgestiegen - schmecken besser, man fühlt sich gesättigter, und sie sind vielfältiger eínsetzbar wink

Das Leben zu Fünft ist manchmal ziemlich anstrengend. Selten schafft man es, alle Meinungen unter einen Hut zu bekommen. Aber es macht auch viel mehr Spaß :) Wir lachen Alle sehr sehr viel und verbringen schöne Momente miteinander. Selbst wenn ich könnte, würde ich an der Konstellation nichts verändern - langsam sind wir wie eine kleine (bzw. große) Familie. Mittlerweile haben wir auch ein System beim Auto einräumen und der Aufgabenverteilung, so dass sich das Zusammenleben immer einfacher gestaltet.

Auch wenn man allein reist, ist man in Neuseeland nie wirklich allein (außer man legt es darauf an). Egal wohin man kommt, die erste Sprache, die einem begegnet, ist nicht Englisch, sondern Deutsch smile (ca. 800.000 Deutsche kommen im Jahr hierher). Daher ist es schwierig, sein Englisch zu testen und zu verbessern - aber dafür lernt man jeden Tag interessante neue Leute kennen. Manche davon begleiten dich ein Stück auf deiner Reise, bei anderen weißt du nichtmal den Namen.

Der neuseeländische Sommer ist anders als erwartet. Innerhalb von einem Tag kann es Temperaturschwankungen von 20 °C geben. Heute ist dir noch total warm und du weißt gar nicht, was du noch alles ausziehen sollst, um nicht einzugehen. Morgen rennst du mit drei Jacken, Schal und dicken Socken herum. Auch starker Wind kann von einer auf die andere Sekunde einsetzen, was vor allem unser Zelt schon sehr zu spüren bekommen hat. Im Moment ist es wieder sehr stürmisch. Wir sind uns nicht sicher, ob unser Zelt diese Nacht überlebt. 

Am meisten sind wir aber von der Mentalität der Neuseeländer begeistert. Egal wen man trifft, alle sind wahnsinnig offen, freundlich, nett und hilfsbereit. Ein nettes Ehepaar hat uns Silvester erzählt, je südlicher man kommt, desto freundlicher werden die Menschen - wir sind sehr auf die nächsten Wochen gespannt! smile

Der Linksverkehr ist mir mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen. Man muss gar nicht mehr nachdenken, wenn man abbiegt. Wahrscheinlich wird es in der Anfangszeit in Deutschland einige Verwirrungen geben. surprised Von uns Fünf fahren eigentlich nur drei Leute: FIlip, Niko und ich. Die Anderen schlafen lieber oder bewundern die tolle Landschaft - welche keine Wünsche übrig lässt. Alles sieht wirklich so aus, wie aus dem "Herr der Ringe" oder "Hobbit" entsprungen. Alles, was man aufgrund der Filme als eine Art unwirkliche Fantasiewelt angesehen hat, kann man hier durchlaufen bzw. durchfahren (leider fehlen dabei die Hobbits, Zwerge, Elfen..). Letzte Woche sind wir in dem See geschwommen, in dem teilweise der "Hobbit" gedreht wurde - ein Traum für alle Fans der Filme! :)

Alles in allem ist das Backpackerleben in Neuseeland wahnsinnig toll. Man lebt in den Tag hinein, sieht traumhafte Orte, ist (fast) jeden Tag woanders und lernt eine Menge neuer Leute kennen. Ich genieße jeden Augenblick hier! laughing

Natürlich gibt es auch Momente des Heimwehs (vor allem über Weihnachten war es zeitweise schwer). Aber mithilfe der heutigen Technik ist es keine Hürde, sich zu hören und zu sehen. smile

Für die nächsten zweieinhalb Wochen sind wir auf einem Campingplatz in der Nähe von Rakaia (ca. eine halbe Stunde entfernt). Seit Dienstag sind wir wieder fleißig an der Maschine am Arbeiten. Diesmal ist es leider nicht möglich bei Honey zu übernachten - sie ist im Urlaub. Aber der Campingplatz ist eine gute und vor allem günstige Alternative. Nach der Arbeit passiert meist nicht mehr viel. Durch das frühe Aufstehen (halb 5) sind alle ziemlich kaputt, und deswegen wird nur gefaulenzt. An den Wochenenden möchten wir aber ein paar Ausflüge unternehmen - Christchurch erkunden und eventuell den St. Arthur's Pass während einer Zugfahrt bestaunen. Sobald etwas Interessantes passiert, melde ich mich natürlich wieder. Bis dahin habt ihr ja an diesem Text ein wenig zu lesen. wink

Vielen lieben Dank für die zahlreichen Kommentare und die lieben Wünsche - ich freue mich jedes mal sehr, wenn mir per Mail ein neuer Kommentar angekündigt wird.

Ich hoffe, Alle hatten einen guten Start in das neue Jahr! kiss

Freitag, 01.01.2016

Frohes Neues Jahr :)

Ich wünsche allen ein gesundes & frohes Jahr 2016, dass viele positive Überraschungen und Momente mit sich bringt! laughing

 

Während in Deutschland alle noch feiern und mit Sekt auf das neue Jahr anstoßen, liegen wir schon am Lake Pukaki und genießen die Sonne. :)

Am Dienstag haben wir, etwas wehmütig, Akaroa verlassen und haben uns auf den Weg Richtung Lake Tekapo gemacht. :) Da es am Mittwoch nur geregnet hat, haben wir, anstatt einer Wanderung, den Tag in der Therme verbracht und die heißen Pools genossen. Gestern war uns das Wetter wieder wohlgesonnen und wir nutzen es, um den Mount John zu 'besteigen' (für uns Thüringer war es eher ein Spaziergang). Dort haben wir die 360° Panorama-Aussicht genossen - schneebedeckte Berge, weite Felder und der traumhaft türkisblaue Lake Tekapo. 

Unseren Silvesterabend verbrachten wir an einem Steinstrand am See. Wir hatten Tee, Chips, ein kleines Lagerfeuer und einen traumhaften Sternenhimmel, der von keinerlei Lichtsmog verunreinigt wurde. Lake Tekapo ist ja für seinen traumhaften Blick auf die Sterne bekannt :) alles in allem war es ein sehr sehr ruhiger und entspannter Start in das neue Jahr.  Müde und kaputt haben wir uns dann kurz nach 12 auf dem Weg zum Auto gemacht (in dem wir momentan zu fünft schlafen - nicht sehr bequem, aber für eine Nacht das Zelt aufzubauen ist meist Unsinn) & Jonathan und ich haben uns noch spontan zu einigen anderen Feiernden begeben, um Ihnen ein frohes Neues Jahr zu wünschen. Die Gruppe war sehr begeistert und hat uns gleich eingeladen ein wenig zu bleiben, sodass wir dann noch mit Kiwis ins Gespräch kamen und dann doch noch ein eisgekühltes Silvesterbier genießen durften. :) Mal wieder bin ich begeistert, wie offen und freundlich die Neuseeländer sind! :)

Heute früh haben wir uns auf den Weg zum Lake Pukaki gemacht und aufgrund des guten Wetters entschieden, den restlichen Tag am See zu verbringen und einfach (mal wieder) zu entspannen. Morgen geht es dann zum Mount Cook :)

Ich hoffe, alle hatten einen guten Start in das Neue Jahr! :)

Bis bald, eure Vera.

Sonntag, 27.12.2015

Schwimmen mit Hector-Delfinen :)

Heute halb acht ging es los - wir machten uns auf zur Rezeption zum Delfinschwimmen (darauf habe ich mich schon seit Tagen gefreut!) :)

Zuerst wurden wir ausgestattet mit Neoprenanzügen und Flossen und dann ging es auch schon auf einer mit Kissen gepolsterten Ladefläche eines Transporters los Richtung Meer. Unten angekommen, sind wir (6 Schwimmer + Mafi und Jeff - unsere Führer) ins Boot eingestiegen und Richtung offenes Meer losgefahren. Es dauerte nicht lange, da sahen wir die ersten Hector-Delfine (eine sehr seltene Delfinart; sehr klein und verspielt), die mit unserem Boot mitschwammen. Auch ein paar Babydelfine haben wir gesehen. :)

Noch ein Stück weiter im offenen Meer war es dann endlich soweit und wir durften, ausgerüstet mit Taucherbrille und Schnorchel, ins Wasser. Wichtig dabei ist, dass man sich nur mit den Füßen vorwärts bewegt und die Arme nah am Körper lässt, dann kommen die Delfine in deine Nähe. Ich schnorchelte also ein Stück, man konnte nur türkisblau um sich herum sehen (ich hatte auch keine Orientierung, weil alles gleich aussah) und plötzlich waren ein, zwei Delfine neben dir oder sie sind unter dir durch geschwommen - so schnell konnte man manchmal gar nicht schauen.

Und dann hatte ich einen atemberaubenden Moment. Ich war ein Stück abseits der Truppe (ich habe gar nicht gemerkt, dass ich soweit vom Boot entfernt war) und plötzlich waren ganz viele Delfine um mich herum. Sie sind um mich herum geschwommen, unter mir durch und waren eine ganze Zeit bei mir. Es waren so viele und sie waren so schnell, ich konnte sie gar nicht zählen. Wohin ich geschaut habe, sind Delfine mit mir gemeinsam geschwommen. Es war einfach atemberaubend. Ich war in diesem Moment soo glücklich, ich habe nur noch gelacht - das Gefühl kann man gar nicht in Worte fassen. 

Danach machte ich mich wieder auf Richtung Gruppe. Mafi und Jeff haben sich schon ein wenig Sorgen gemacht, weil ich soweit weg war. Wir verbrachten noch eine ganze Weile im Wasser und schauten den Delfinen beim Surfen und Schwimmen zu. Einer ist sogar gesprungen. :)

Als wir uns dann im Boot wieder auf den Weg Richtung Strand machten, begleiteten uns die Delfine wieder ein ganzes Stück. Als wir Babys gesehen haben, haben wir nochmal einen kleinen Zwischenstopp gemacht, haben Tee getrunken und die Delfine beobachtet und sind dann wieder zurück gefahren. :)

Am Ende war ich durch den Wind und das kalte Wasser ziemlich durchgefroren, aber durch eine heiße Dusche war das schnell behoben. :)

Der Ausflug und die 100 $ haben sich total gelohnt - es war eines der atemberaubensten und schönsten Dinge, die ich in meinem Leben jemals gemacht habe! :)

Samstag, 26.12.2015

Entspannte Feiertage

Jetzt habe ich mal wieder Zeit, ausführlich zu berichten. :)

Zuerst möchte ich noch von unserem chaotischen Mittwoch berichten. Nach getaner Feldarbeit (wir durften eine Stunde eher gehen), haben wir langsam angefangen, unsere Zelte bei Honey abzubauen. Nachdem wir uns herzlich von unserer Gastgeberin verabschiedet haben, sind Anni und ich zusammen nach Christchurch vorausgefahren, um den Rest der Zehnergruppe einzusammeln und einkaufen zu gehen. Meine Jungs haben in der Zeit alles in Rakaia zusammen geräumt, letzte Fragen geklärt und das Auto gepackt, und wollten dann schon mal nach Akaroa vorfahren. 

In Christchurch haben Anni und ich uns zuerst im Warehouse noch ein paar Sachen gekauft (mein Hauptziel: Socken - einige sind schon verloren gegangen) und haben uns dann mit den anderen zum Großeinkauf aufgemacht. Für zehn Leute einkaufen ist ziemlich kompliziert, vor allem wenn man vorher nicht genau abgesprochen hat, was man kaufen will. smile Als wir dann nach zwei Stunden alles erledigt und viel Geld ausgegeben hatten, waren alle hungrig und der ein oder andere schon etwas genervt. Vor allem gab es ziemliche Platzprobleme, aber letztendlich konnten wir doch alle Einkäufe in den drei Autos verstauen. Dann auf dem Parkplatz das erste Maleur. Anni will rückwärts aus der Parklücke raus, hatte allerdings nicht in den Rückspiegel gesehen. Dann ein Schrei & Vollbremsung - wir sind unserem Gruppenmitglied Chris ins Auto gefahren - zum Glück ist nichts passiert & beide Autos sind unversehrt. Beim Tanken abends halb zehn kam dann der Anruf von Leon - wir sechs Einkäufer könnten heute nicht mehr auf den Campingplatz kommen. Da war natürlich bei allen erstmal die Laune am Boden. Anni und ich hätten am liebsten vor Frustration geweint (bei mir kam auch noch ein Migräneanfall dazu), haben uns dann aber doch für einen Lachanfall entschieden laughing

Jann hat uns dann alle auf einen kostenlosen Campingplatz gelotst, die Autos wurden schnell umgeräumt, und für mich wurde ein kleines Zelt aufgebaut. Da all meine Sachen im Auto von meinen Jungs waren, habe ich von den anderen Schlafsack, Pulli, Kissen, etc. bekommen, und war dann im Endeffekt die einzige, die eine angenehme und warme Nacht hatte.

Frühs sind wir dann nach Akaroa gefahren - endlich war die ganze Weihnachtstruppe zusammen. Den Tag haben wir hauptsächlich mit Kochen verbracht und dann Abends richtig geschlemmt :). Es gab Hamburger, Nudelsalat, Blattsalat, Folienkartoffeln. Alles viel zu viel, aber oberlecker. Den Abend haben wir mit Bier und Glühwein ausklingen lassen.

Den ersten Weihnachtsfeiertag könnte man als einen perfekten Tag bezeichnen. Frühs habe ich kurz mit meiner Familie telefoniert (schon ein komisches Gefühl, wenn alle ohne dich Weihnachten feiern - ich hatte das erste Mal richtig Heimweh). Zum Frühstück haben wir versucht, unser restliches Essen zu vernichten, haben es aber immer noch nicht geschafft.

Nachdem alle wach und satt waren, sind wir an den Badestrand gegangen. Der war echt ein Traum (leider wurde die Idylle von einem toten, halbverwestem Schaf eingeschränkt). Endlich war ich mal baden! Das Wasser war zwar etwas frisch, aber trotzdem haben sich alle reingetraut und im Endeffekt waren wir auch ziemlich lange drin. Danach haben wir noch das traumhafte Wetter genossen und es hat sich wieder mal gezeigt, wie gnadenlos die Sonne hier ist. Johannes hat sich den Bauch und Jonathan das Gesicht total verbrannt.

Um fünf sind wir dann zum "Shared Dinner" in unserem Hostel gegangen. Jeder hat was zu Essen mitgebracht & das wurde dann 'getauscht'. Es gab soo viel leckeres Essen (eigentlich hatte ich gar keinen Hunger, aber es war einfach zu gut), und wir sind auch endlich unser restliches Essen losgeworden. :)  Dann gab es noch eine kleine Stand-Up Comedy Einlage von einem Mitarbeiter & ein wenig Livemusik.

Abends sind wir dann auf den Berg gewandert, um den Sonnenuntergang und den Mondaufgang zu bewundern. Im Dunkeln haben wir dann den Rückweg angetreten, auf dem Campingplatz noch ein wenig gequatscht und dann nacheinander alle ins Bett gegangen. Schon in meinem Schlafsack eingewickelt (gegen halb zwei) meldete sich jedoch meine Blase und ich schälte mich nochmal raus, um auf Toilette zu gehen. In der Küche saß Béla mit einigen anderen (nicht aus unserer Gruppe, sondern andere Backpacker) & ich habe mich spontan entschieden, mich mit dazu zu setzen - im Endeffekt war ich dann halb fünf im Bett :D

Heute haben wir nicht viel gemacht. Frühs gab es traditionell neuseeländischen Kuchen (Bisquitteig mit Obst - es war pappsüß) und danach haben sich Anni und Jann verabschiedet. Anni werde ich ziemlich vermissen. Wir haben uns total gut verstanden und es war schön, mal wieder ein Mädchen um sich zu haben. Mit den anderen drei Jungs waren wir dann nochmal kurz in Akaroa am Strand. Danach sind sie auch weitergefahren. Jetzt sind wir wieder zu Fünft.

Wir genießen jetzt noch ein wenig die Sonne und werden noch ein wenig klar Schiff machen :)Filip, Anni, Jann, Ich  

Viele liebe Grüße, ich hoffe, alle hatten ruhige und besinnliche Feiertage! kiss

Donnerstag, 24.12.2015

Weihnachten :)

Ich wünsche allen wunderschöne Weihnachten, erholsame Feiertage & ein besinnliches Fest! :)

In den letzten Tagen war außer Arbeit nicht wirklich viel los, weswegen ich mich auch nicht gemeldet habe.

Momentan liege ich in der Sonne in Akaroa (uns hat es hier so gut gefallen) & genieße den Heiligabend. Wir sind eine Gruppe von 10 Leuten, die zusammen feiern & es ist einfach mega-entspannt und schön - auch wenn die Weihnachtsstimmung noch nicht wirklich aufgekommen ist.

Wir werden den Abend noch in Ruhe ausklingen lassen. Ich hoffe, alle genießen ihr Weihnachten genauso wie wir! :)

Viele liebe Grüße an alle meine Lieben. Ich denke viel an euch :*

Liebe Grüße, Vera :)

Mittwoch, 16.12.2015

Die ersten Arbeitstage

Halli Hallöchen :)

Entschuldigung, dass ich erst jetzt wieder berichte. Wenn man mit so vielen Menschen reist, ist es immer ein wenig schwierig die Zeit und Ruhe dafür zu finden. Immer stört jemand oder lenkt ab.

Mittlerweile haben wir schon unseren dritten Arbeitstag hinter uns. Im Grunde besteht unsere Arbeit aus fünf Handgriffen :

1. Blumenzwiebel aus dem Korb nehmen

2. Blumenzwiebel auf ein Drehteil aufstecken

3. Haube fur 1-2 Sekunden runterdrücken (in der Zeit bewegt sich das Drehteil & die überschüssigen Blätter fliegen ab

3. Haube wieder hoch machen

4. Rest der Zwiebel ab machen

5. in den Korb schmeißen

Das ganze nennt sich Scaling. Man kann es auch mit der Hand machen - dann erinnert es an Knoblauch schälen.

Arbeitsbeginn ist um sechs - um drei sind wir dann fertig :)

Die Arbeit ist genauso monoton und langweilig wie sie klingt & ist nicht sehr anspruchsvoll. Man darf aber nebenbei Musik hören, dann geht alles schneller rum. Kein Job für den Rest des Lebens, aber als Backpackerjob einfach perfekt. :)

An dieser Stelle möchte ich alle meine Kollegen aus Deutschland grüßen! Mir wurde berichtet, dass hier einige lesen - das freut mich wirklich sehr! :) ich denke sehr oft an euch & die erste Karte ist auch schon auf dem Weg zu euch smile

 

Rakaia ist ein wahnsinnig kleiner Ort mit keinen Unterbringungsmöglichkeiten. Das nächste Hostel ist ca. eine halbe Stunde entfernt. Aber wir hatten Riesen Glück. Wir und eine andere deutsche Backpackerin, Anni, dürfen bei einer Arbeitskollegin (eine echte einheimische Kiwi-Frau) schlafen. Wir haben hier unser großes Schlafzelt & ein Sonnenzelt im Garten aufgebaut, können Toilette, Dusche, Küche, Waschmaschine & WLAN benutzen - und das alles umsonst! - hier sind alle so mega gastfreundlich :)))

Deswegen kann man sagen, dass wir momentan in einem Haushalt mit acht Personen & einem Hund leben. Das macht alles sehr aufregend. Ruhe und Stille gibt es hier nicht. Aber es ist sehr lustig, frühs alle gemeinsam auf Arbeit aufzubrechen.

Ich melde mich, sobald etwas erwähnenswertes passiert. Bis dahin wünsche ich allen alles Gute! ;)

LG Vera

Samstag, 12.12.2015

Der bisher schönste Tag

Hallo an Alle :-)

Viele liebe Grüße aus Akaroa. Nach einem langen Tag, den wir zur Hälfte im Auto und den Rest mit Einkaufen verbracht haben (endlich haben wir alles Wichtige an Küchenutensilien zusammen), sind wir gestern am späten Nachmittag im Akaroa angekommen. Nach einigen Huckelpisten und einer gefühlt ewig andauernden Fahrt den Berg hinauf erreichten wir unser Hostel, von dem ich total begeistert bin! Es ist ein Farm-Hostel. Der erste große Pluspunkt ist die Lage: Mitten im Wald und mit einem traumhaften Ausblick auf das Meer :-)

Überall laufen hier Tiere frei rum: Enten, Schafe, Gänse, und alle sind hier super sympathisch und nett smile

Und wieder hat sich gezeigt: Neuseeland ist ein Dorf. Wir haben schon wieder Leute getroffen, die schon in einem anderen Hostel mit uns waren :-)

Heute sind wir dann ganz entspannt gegen 9 Uhr aufgestanden und haben den Tag an 'unserer' offenen Küche mit Meerblick mit einem Frühstück begonnen. Unser Tagesziel stand fest: Wandern. Gegen ein Uhr haben wir es dann auch geschafft, uns auf den Weg zu machen (aufgrund unserer Trödelei haben wir uns entschieden, den kürzesten Track zu erkunden). Jeder Schritt, den wir den steilen Hang hoch gesetzt haben, hat sich gelohnt - je höher wir kamen, desto atemberaubender wurde der Ausblick. Auf dem Weg wurden wir zeitweise von Schafen oder Kühen begleitet, und auch mit dem Wetter hatten wir Glück - statt wie angekündigt Regen, kam ab und zu die Sonne heraus; allerdings war es ziemlich windig. Am Ende des Weges angekommen musste man noch ein Stück auf unwegsamen Steinen klettern, bis man dann das endgültige Ende des Weges erreicht hatte - und dort blieb uns allen kurz der Atem weg. Etwas Schöneres, da waren wir uns alle einig, hatten wir zuvor noch nie gesehen. Vor uns erstreckte sich das türkisblaue Meer, Felsen, Schafe und vieles mehr - man kann es mit Worten nicht beschreiben und leider auch nicht richtig auf Bildern festhalten. Nachdem wir einige Zeit auf den Steinen verbracht haben, haben wir doch den Rückweg angetreten und waren dann nach insgesamt 3-1/2 Stunden wieder in unserem Hostel. Einige unsere Gruppe sind direkt Duschen gegangen, andere (unter anderem ich) haben die Sonne genossen, auf der Wiese gelegen und Musik gehört smile

Jetzt sind wir gerade beim Kochen, während nebenbei eine Waschmaschine läuft, und werden hoffentlich noch in Ruhe einen schönen Abend haben.

Für mich war es bisher der sowohl schönste als auch entspannteste Tag - genauso habe ich mir das Backpackerleben vorgestellt wink

Morgen müssen wir leider wieder nach Rakaia aufbrechen, gerne würde ich hier noch länger bleiben. Aber wir kommen sicherlich nochmal zum Delfinschwimmen her smile

 

Freitag, 11.12.2015

Hanmer Springs

Hallo ihr Lieben :-)

Seit Mittwoch Nachmittag sind wir in Hanmer Springs - gleich machen wir uns auf die Weiterreise (wahrscheinlich nach Akaroa, aber wir sind uns noch nicht so sicher).

Nachdem wir am Mittwoch angekommen sind und einen wunderschönen Campingplatz gefunden haben, haben wir nur noch die Sonne genossen und sind Minigolfen gegangen. Ich habe dabei haushoch verloren, aber es hat trotzdem total Spaß gemacht laughing

Zum Abend haben wir BBQ gemacht -Maiskolben, Folienkartoffeln und -tomaten & Würstchen :-) 

Am nächsten Morgen wurde ich ganz sanft geweckt - durch Sonnenstrahlen im Gesicht (ein wirklich schöner Start in den Tag). Nach einem oberleckeren Frühstück gingen wir zum Entspannen ins Thermalbad. Leider hat dann das Wetter nicht mehr so mitgespielt. Es war bewölkt und regnerisch. Mit den warmen Pools aber überhaupt kein Problem. Von Pool zu Pool wechselnd haben wir verschiedene Wassertemperaturen erlebt. Bei 28° angefangen und bei 42° aufgehört. Gegen sechs sind wir dann wieder Richtung Campingplatz aufgebrochen und haben unseren Abend wie immer verbracht: Einkaufen, Kochen, Essen, Quatschen und Schlafen.

Unser Plan, noch länger in Hanmer Springs zu bleiben, wurde von der Army durchkreuzt. Sie hat den Campingplatz für das ganze Wochenende gebucht - deswegen mussten wir um zehn abreisen und uns einen Plan B überlegen. Nach kurzer Diskussion haben wir uns jetzt für das drei Stunden entfernte Akaroa entschieden. Eine französisch angehauchte Stadt direkt an der Küste :-). Ich bin sehr gespannt - bisher habe ich durchweg nur Positives gehört smile

Ich melde mich sobald wie möglich wieder! Ich wünsche euch bis dahin alles erdenklich Gute! kissVera

Mittwoch, 09.12.2015

Kurzes Update

Hey :-)

Kurzes Update: Wir haben einen Job! Unser Vorstellungsgespräch war eher eine Arbeitseinweisung, nach einer halben Stunde waren wir schon wieder draußen :-)

Vom 14. bis 23. stehen wir jeweils von 06:00 bis 15:00 Uhr an der Maschine und trennen Blumenzwiebeln - sicherlich ein mega-langweiliger Job, aber wir sind alle zusammen, dürfen Musik hõren, und verdienen Geld zum Weiterreisen (das ist die Hauptsache). smile

Heute wollen wir nach Hanmer Springs fahren und dort die Tage bis zu unserem Arbeitsbeginn verbringen - mal sehen, was man dort alles Schönes machen kann.

Bis dahin, liebe Grüße an Alle! :-)

Montag, 07.12.2015

Angekommen auf der Südinsel :)

Hallo an Alle,

viele liebe Grüße aus Kaikoura (Ostküste Neuseelands, zwischen Picton und Christchurch).

Unser Tag in Wellington war nicht so produktiv wie erwartet. Die Hälfte bzw. Dreiviertel des Tages haben wir wegen des regnerischen und stürmischen Wetters im Hostel verbracht. Nur für ca. drei Stunden haben wir uns gemeinsam mit unserem Zimmerkollegen Jonas in das nassgraue Wetter gewagt - Einkaufen und ein Besuch des Nationalmuseums. Das Museum war sehr cool und schön gestaltet, allerdings waren wir alle so müde, hungrig und kaputt, dass wir es nicht richtig genossen, sondern eher im Dauerlauf begutachtet haben. Zum Glück war der Eintritt frei - wir werden sicherlich nochmal auf unserem Rückweg hingehen.

Den Abend haben wir gemütlich ausklingen lassen, und sind nicht so spät ins Bett.

Am nächsten Tag (Freitag) sind wir dann gut gelaunt und ausgeschlafen Richtung Fähre losgefahren. Das Wetter war das komplette Gegenteil zum Vortag - ein perfekter und sonniger Tag mit durchweg blauem Himmel. Deswegen haben wir die Überfahrt sehr genossen. Landschaftlich ist es hier echt ein wahrer Traum :-)

In Picton haben wir uns dann einen Campingplatz gesucht (über eine App kann man kostenlose Campingplätze finden). Als wir dann nach 10 min Fahrt auf einer Schotterstraße landeten, dachten wir schon, es war ein Fehler. Endlich am Campingplatz angekommen wurden wir jedoch eines Besseren belehrt. Der Ausblick und die Lage waren ein Traum. Direkt in einer Bucht am Meer - jedoch fernweg jeglicher Zivilisation.

So wagten wir unsere erste Nacht im Zelt - sehr kalt und unbequem, da wir keine Matte hatten. Nach einer wenig erholsamen Nacht sind wir nach Kaikoura gefahren, mit einigen Zwischenstopps, um Fotos von der Landschaft zu machen oder für ein Picknick am Meer. Auch in Kaikoura stand uns eine abenteuerliche Nacht im Zelt bevor. Zwar war es um einiges wärmer und bequemer, als die Nacht davor (wir hatten uns mittlerweile eine Matte besorgt), allerdings machte uns diesmal das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Die halbe Nacht hatten wir damit zu kämpfen, unser Zelt erneut zu sichern. Am Ende sind wir zwar nicht weggeflogen, jedoch sind zwei Stangen zu Bruch gegangen. Das bekommen wir aber (hoffentlich) mit Klebeband hin.

Aufgrund der Wetteraussichten haben wir uns entschieden, für die nächste Nacht in ein Hostel zu ziehen. Dort angekommen haben wir Simon getroffen (auch aus Deutschland - wie alle hier :-)). Mit ihm und einer Freundin sind wir an einen Fluss mit Wasserfall gefahren und konnten Robben beim Spielen zuschauen. Es war absolut traumhaft. Noch nie habe ich Robben aus nächster Nähe beobachten können. :-)

Abends haben wir unsere neuen Bekanntschaften zum Chili con Carne eingeladen. Es war oberlecker, aber viel zu viel (wir hatten heute nochmal ein gutes Frühstück davon :-)). Als Gegenleistung haben wir dann Apfelstrudel und Zimtschnecken von Simon und Christina bekommen, und haben unseren Abend vollgefressen in deren Hostel ausklingen lassen.

Jetzt wollen wir uns auf den Weg nach Christchurch machen.

Ich melde mich sobald wie möglich wieder, dann folgen bestimmt auch mal wieder Bilder.

Viele liebe Grüße an euch Alle! :-) Vera

Donnerstag, 03.12.2015

Viele liebe Grüße aus Wellington!

Hallohallo an alle :-)

Viele liebe Grüße aus der stürmischen Hauptstadt Wellington! smile

In den letzten Tagen haben sich einige Sachen ergeben. Mittlerweile haben wir uns entschieden, zu fünft zusammen zu bleiben, und haben uns gemeinsam ein Auto gekauft (Nissan Serena, 2001, 8-Sitzer).

  

Nachdem wir Montag und Dienstag Vormittag alle restlichen Dinge geklärt haben (Versicherung, Jobsuche, etc.) haben wir am Dienstag Nachmittag endlich mal die Großstadt verlassen und wurden daran erinnert, warum wir nach Neuseeland gegangen sind - wunderschöne Natur. Unser Ziel war der etwa eine Stunde entfernte Karekare Beach, westlich von Auckland. Schon die Fahrt dahin war sehr abenteuerlich, viele enge und kurvige Straßen, aber die Aussicht war atemberaubend - eine willkommene Abwechslung zum Grau der Großstadt.

Auf dem Parkplatz angekommen mussten wir noch etwa fünf Minuten laufen und wurden direkt mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt: kilometerlanger Strand, Meerblick, Unberührtheit - und komplett schwarzer Sand! :-)

Hat man in die eine Richtung geschaut, hat man Meerblick genossen. Wenn man sich umgedreht hat, wurde man durch unberührte Landschaft verwöhnt - ich kann nicht sagen, ob ich schonmal etwas so Schönes in meinem Leben gesehen habe.

Endlich aus dem Stadtgedränge befreit, kam in uns Allen das innere Kind heraus. WIr haben herumgetollt, sind durch das Wasser gerannt, haben im Sand gespielt - einfach den Tag am Strand genossen. Leider war das Wetter nicht besonders schön, aber auch mit Wolken war es ein toller Ausflug und hat uns wieder vor Augen geführt, warum wir den langen Flug nach Neuseeland auf uns genommen haben.

  

Gestern haben wir dann den vorerst letzten Tag in Auckland verbracht, haben unser Auto ausgestattet und Campingzeug gekauft, und uns gegen Abend auf den Weg nach Wellington gemacht.

Nach 640 km Fahrt und zwei Fahrerwechseln (ich durfte auch 150 Kilometer fahren - an den Linksverkehr gewöhnt man sich schneller als gedacht smile) sind wir in der Nacht um vier in Wellington angekommen, haben uns einen Parkplatz gesucht und die Nacht mehr oder weniger gemütlich und vor allem sehr beengt im Auto verbracht. Durch Regen und Sturm geweckt, haben wir uns auf die Suche nach einem Hostel begeben, da Campen bei dieser Wetterlage leider nicht möglich war.

Den heutigen Tag werden wir noch in Wellington verbringen, morgen fahren wir dann mit der Fähre nach Picton auf die Südinsel.

Von dort aus machen wir uns gemütlich auf den Weg nach Christchurch. Dort haben wir am 8. ein Vorstellungsgespräch, und wenn alles klappt, haben wir ab dem 14. alle zusammen Arbeit auf einer Tulpenfarm :-)

Ich bin sehr gespannt, was die nächsten Tage so mit sich bringen.

Bis dahin wünsche ich Allen alles Gute und besinnliche erste Adventstage! :-)

unbearbeitet - der Sand ist wirklich so :)   Vera

             

Samstag, 28.11.2015

Die ersten Tage

Am Donnerstag haben wir es endlich geschafft. Nach insgesamt 34 h Reise sind wir in Auckland angekommen. Endlich in Neuseeland! :-)

Nach Reisepass- und Gepäckkontrolle sind wir aus dem Flughafen raus und wurden erst einmal von der strahlenden Sonne empfangen - eine Wohltat nach den kalten Tagen im grauen Deutschland.

EIngestiegen in einen Bus, danach kurz verlaufen, aber schlussendlich doch das Hostel (YHA) in der Turner Street gefunden. Das Einchecken verlief problemlos, und nach einer Dusche hat man sich dann wieder wie ein Mensch gefühlt. 

Ursprünglich wollten wir nur eine halbe Stunde Powernapping machen - haben dann aber doch die gesamte Nacht durchgeschlafen :-)

Am Freitag Morgen machten wir uns auf den Weg zum Büro der Partnerorganisation IEP. Dort hatten wir einen dreistündigen Workshop, der einige interessante Fakten über Neuseeland bereithielt (allerdings hat danach auch ziemlich der Kopf geschwirrt - zu viele Informationen auf einmal). Anschließend wurde uns bei der Kontoeröffnung und Beantragung der Steuer-ID geholfen. Wahrscheinlich hätten wir das alleine niemals so schnell hinbekommen - in der Hinsicht ist es echt super, eine Organisation an seiner Seite zu haben. :-)

Während des Workshopes (der fast nur von Deutschen besucht wurde) haben wir drei Jungs aus Deutschland kennengelernt, mit denen wir seitdem zusammen sind. Mit denen haben wir uns jetzt ein neues Hostel gesucht (da unser bisheriges komplett ausgebucht war -  wir hatten schon ein wenig Angst, nach dem zweiten Tag obdachlos zu sein :-).

Momentan versuchen wir, so schnell wie möglich ein Auto zu besorgen, um aus Auckland rauszukommen, damit unser Abenteuer endlich richtig losgehen kann! :-)

Bis bald, viele liebe Grüße, Vera und Leon

Dienstag, 03.11.2015

Bald geht es los

Hey :-)

In drei Wochen reisen mein Schulfreund Leon und ich für ein halbes Jahr nach Neuseeland - Work and Travel.

In diesem Blog möchte ich über unsere Erlebnisse berichten und eine Art Reisetagebuch erstellen. WIr werden versuchen, regelmäßig zu bloggen. Da wir allerdings noch nicht wissen, wann wir wo sein werden und wie unsere Reise abläuft, wird alles sehr spontan gestaltet sein.

Am 24. November geht es endlich los!! Alle Vorbereitungen sind soweit abgeschlossen, jetzt muss es nur noch losgehen :-)

WIr reisen unter Mithilfe der Organisation Praktikawelten (www.Praktikawelten.de). Dadurch ist bisher alles viel entspannter. Man hat immer einen Ansprechpartner & kann jede Frage stellen (egal wie dumm bzw. sinnlos sie eventuell ist :-)). Und man hat einfach ein sichereres Gefühl.

Ich melde mich bald wieder :-)

Bis dahin, liebe Grüße, Vera.